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OSX auf SSD schnell eliminieren

Ozelot

deaktivierter Benutzer
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02.09.09
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5.744
Hallo,

ist es möglich den gesamten Inhalt der SSD schnell zu löschen, ohne dafür die Systemdisk einzulegen und dann alles zu löschen?

Am besten noch über eine iPhone App.

Danke!
 
Du meinst im Falle einer Hausdurchsuchung? ;-)
Wird schwierig, vor allem deswegen weil so etwas viele Stunden in Anspruch nimmt (also ich meine richtiges Löschen der Festplatte und nicht nur Dateien als überschreibbar markieren).
 
Nein generell. :D Einbruch, oder was auch immer.

Du vergisst dabei, das seine SSD aber gelöscht ist, da sie ja keine Magnetscheiben hat. Also wenn es weg ist, ist es wirklich auch weg.
 
Was hat das mit Magnetscheiben zu tun? In der Regel löscht ein Betriebssystem nicht wirklich Dateien, weil das viel zu lange dauern würde. Stattdessen werden nur bestimmte Bereiche als "wiederbeschreibbar" markiert. Die Dateien liegen also noch solange vor, bis sie durch andere Bits überschrieben werden.
Richtiges Löschen dauert um ein vielfaches länger!

L. G.
Steff
 
kann aber bei ner SSD nicht länger als ??? 10min ??? dauern... es müssen ja nur die zusammenhängenden Blöcke an Flash-Speicher gelöscht werden und bspw. mit 0 beschrieben werden...
 
Du vergisst dabei, das seine SSD aber gelöscht ist, da sie ja keine Magnetscheiben hat.
Irrtum. Flashspeicher müssen ebenfalls erst komplett überschrieben werden, um ihren Inhalt wirklich zu vergessen.
Also wenn es weg ist, ist es wirklich auch weg.
Der Memory-Controller einer SSD sorgt dafür, dass du viele der auf der Disk vorhandenen Daten überhaupt NIE mehr "sicher" löschen kannst.
 
kann aber bei ner SSD nicht länger als ??? 10min ??? dauern... es müssen ja nur die zusammenhängenden Blöcke an Flash-Speicher gelöscht werden und bspw. mit 0 beschrieben werden...

Es kommt natürlich immer auf die Größe der SSD an. Da SSDs momentan noch sehr klein sind, dürfte das nicht länger als 40 - 60 Minuten dauern, aber 10 Minuten scheinen mir wirklich zu wenig.

L. G.
Steff
 
Richtig, die Daten sind ebenso wenig weg wie auf einer normalen mechanischen HD. Genauso kannste auch nach Monaten noch Daten von USB-Sticks holen, die eigentlich gelöscht sind. Scheibe ? Nö ! Auch USB-Sticks und SSD's arbeiten mit magnetischer Remanenz, und sind deshalb von der Sicherheit genauso zu handhaben wie mechanische Platten.

Zu beachten ist das die Spare Area auch nach 30 facher Formatierung ganz leicht auszulesen ist.
 
Auch USB-Sticks und SSD's arbeiten mit magnetischer Remanenz
Nein. Flashspeicher setzen auf kapazitive Effekte. Also elektrische Felder statt magnetischer.
Ein Unterschied? Unterm Strich eher nicht.
Allerdings lässt sich ein Flashspeicher einfacher und sehr viel schneller durch destruktive Methoden zerstören und damit für immer löschen.
Wer mit direkten Eingriffen auf Firmwareniveau so etwas versucht, bekommt auch sehr schnell entsprechende Resultate. Ungewollte.
 
Hi,

[gelöscht - Apfeltalk]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ansonsten: dd if=/dev/zero of=/dev/disk1s1 z.b.
Löscht die komplette Disk, und weil wirklich _ALLE_ blöcke überschrieben werden, kann auch der Controller der SSD keine Daten erhalten wie er das sonst tun würde beim Löschvorgang.
Die Annahmen sind falsch.
Erstens können aktuelle SSD-Controller einen komplett aus Nullen bestehenden Datenstrom als obsolet erkennen, daraufhin schreiben sie in Wirklichkeit überhaupt nichts.
Zweitens würde mit diesem Befehl auch die Fütterung mit Zufallsdaten nicht diesen Anspruch erfüllen, denn auch damit wären nur diejenigen Bereiche betroffen die innerhalb einer aktuell eingerichteten Partition, und gleichzeitig vom Controller nicht gerade als "Spare" geführt werden.
Ein tatsächlicher "low-level" Zugriff auf die physischen Speicherblöcke aktueller SSD-Geräte ist durch die Firmware ganz bewusst unmöglich gemacht. Eine tatsächlich zuverlässige und wirksame "sichere" Löschmethode kann hier nur ein spezialisiertes Dienstprogramm des Herstellers anbieten.

Für SATA-Platten gilt das übrigens in ähnlicher Form auch, nur wird dort das "spare remapping" nur bei akutem Bedarf, also deutlich seltener, und nur einmalig pro Sektor als eine endgültige, irreversible Massnahme durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit, durch diese "Lücke" an nützliche Restdaten heranzukommen ist derart astronomisch gering dass man sie dort getrost vernachlässigen kann. SSD-Platten setzen diesen Vorgang aber routinemässig, wiederholt und zyklisch über die gesamte Disk an, sobald sie sonst nichts anderes zu tun haben. Und zwar in ziemlich grossen Blöcken, die bei einer reinen Zufallssuche durchaus interessantes zum Vorschein bringen können.
Das bizarre daran: Selbst wenn eine solche Suche rein gar nichts zu erbringen scheint, nach mehrfachem Wiederholen der immer gleichen Prozedur tauchen sporadisch und plötzlich wieder Daten auf, die vorher schon als vermeintlich erfolgreich ausradiert erschienen...
 
Hi,

Die Annahmen sind falsch.
Erstens können aktuelle SSD-Controller einen komplett aus Nullen bestehenden Datenstrom als obsolet erkennen, daraufhin schreiben sie in Wirklichkeit überhaupt nichts.
Zweitens würde mit diesem Befehl auch die Fütterung mit Zufallsdaten nicht diesen Anspruch erfüllen, denn auch damit wären nur diejenigen Bereiche betroffen die innerhalb einer aktuell eingerichteten Partition, und gleichzeitig vom Controller nicht gerade als "Spare" geführt werden.
Ein tatsächlicher "low-level" Zugriff auf die physischen Speicherblöcke aktueller SSD-Geräte ist durch die Firmware ganz bewusst unmöglich gemacht. Eine tatsächlich zuverlässige und wirksame "sichere" Löschmethode kann hier nur ein spezialisiertes Dienstprogramm des Herstellers anbieten.

Du liegst da nicht ganz richtig. Sog. Sparse-Files werden vom Dateisystem und nicht von der Platte gehandhabt und wenn ich verlange das auf die Platte von vorne bis hinten nullen geschrieben werden, macht die Platte das auch. Wenn du bei nullen Bauchweh hast nimm /dev/random oder /dev/urandom, dann kann auch der Controller (der Platte), sofern er es denn macht, den kram nicht als "sparse" verwalten.

Außerdem ist es so das die SSDs erst in leere Bereiche schreiben bevor sie an anderen Blöcken einzelne Teile eines "Erase-Blocks" ersetzen, weil sie hier immer den "alten Block" zuerst komplett lesen, verändern und dann erneut schreiben müssen. Schreibe ich die komplette Platte aber von Anfang bis Ende Voll, dann kann ich sicher sein das alle Blöcke beschrieben wurden.

Die einzigen Bereiche die nicht ansprechbar sind, sind die von der Firmware genutzten Reserverblöcke die auch gerne mal zur Geschwindigkeitssteigerung genutzt werden. Hier hat man leider keine Chance.

Ich empfehle dir mal http://de.wikipedia.org/wiki/Solid_State_Drive#Sicheres_L.C3.B6schen_und_Defragmentierung zu lesen. Und den Abschnitt bitte ganz lesen :)

Für SATA-Platten gilt das übrigens in ähnlicher Form auch, nur wird dort das "spare remapping" nur bei akutem Bedarf, also deutlich seltener, und nur einmalig pro Sektor als eine endgültige, irreversible Massnahme durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit, durch diese "Lücke" an nützliche Restdaten heranzukommen ist derart astronomisch gering dass man sie dort getrost vernachlässigen kann. SSD-Platten setzen diesen Vorgang aber routinemässig, wiederholt und zyklisch über die gesamte Disk an, sobald sie sonst nichts anderes zu tun haben. Und zwar in ziemlich grossen Blöcken, die bei einer reinen Zufallssuche durchaus interessantes zum Vorschein bringen können.
Das bizarre daran: Selbst wenn eine solche Suche rein gar nichts zu erbringen scheint, nach mehrfachem Wiederholen der immer gleichen Prozedur tauchen sporadisch und plötzlich wieder Daten auf, die vorher schon als vermeintlich erfolgreich ausradiert erschienen...
Stimme ich dir zu, allerdings sind die Aussagen das man Platten 10-20 mal überschreiben müsse um wirklich alles zu löschen eher Märchen. Nach einmaligem kompletten überschreiben sind die Daten weg.

Einige Verschwörer reden auch noch von nicht ganz in der Spur laufenden Köpfen und Restdaten auf den Außenrändern der Datenbahnen - ja nee, is klar.

Wenn jemand solchen Aufwand betreiben will, dann kennt der auch andere Wege an deine Daten zu gelangen :-D

cu
 
Das Posten von Anleitungen, die zur Verschleierung von Straftaten geeignet sind, wird hier im Forum nicht geduldet. Bitte beachte künftig die Forenregeln, Steinchen.
 
Das Posten von Anleitungen, die zur Verschleierung von Straftaten geeignet sind, wird hier im Forum nicht geduldet. Bitte beachte künftig die Forenregeln, Steinchen.

Sorry, aber wer redet hier von Straftat? Als Mod geeignet? Eher nicht. Hab nix illegeales auf meiner Platte, keine kopierte Musik oder ähnliches.

Lächerlich, echt. Es ist rein sachlich. Wenn du mit Kritik umgehen kannst, nehme das an.
 
Keiner redet von Dir, also ganz ruhig bleiben.
Generell geht es bei dem Thema um Techniken mit denen man eine Straftat verschleiern kann von dem her hat Nathea also recht.
 
Niemand unterstellt, dass es in diesem Thread um die Verschleierung einer Straftat geht. Lediglich die, von Steinchen, gepostete Beschreibung erklärt, wie man illegale Daten oder illegal beschaffte Musik, Filme usw. vor der Polizei verbergen kann.

Das ist Rechtlich fragwürdig und wurde deshalb von mir gemeldet. Darauf hin löschte Nathea den Inhalt richtigerweise. Ich unterstelle auch Steinchen keine böse Absicht.

Wer nach so etwas googelt, findet dann diesen Post und versteckt so seine Kinder...... vor der Polizei. Solche Leute möchte ich nicht unterstützen und du sicherlich auch nicht.

Ruhe bewahren, Panik vermeiden. ;-)
 
Auch ich finde, dass hier ziemlich schnell geschossen wurde. In Deutschland ist im Grundgesetz immer noch das Recht auf informelle Selbstbestimmung festgeschrieben und die Anleitung, seine Festplatte komplett zu löschen, ist daher in keiner Weise als Anleitung zur Verschleierung von Straftaten zu sehen, sondern zur Ausübung eines im Grundgesetz festgeschriebenen Rechts.
In der Anleitung stand lediglich was vom Mac OS X eigenen BSD-Befehl "dd" und wie man damit Nullen auf die gesamte Platte schreibt. Es gibt weit aus mehr legale Szenerien, bei denen es nötig ist, das durchzuführen, als illegale.
Für mich ist das nur ein weiteres Beispiel für eine unsinnige Fehlinterpretation eines Posts.
 
Mensch lädt Daten illegal. Polizei findet Mensch. Mensch versteckt Daten vor Polizei nach Anleitung, die er hier fand. Polizei nicht dumm, findet Daten. Polizei fragt Mensch, woher er wusste, wie Daten zu verstecken sind.
Mensch sagt, "von Apfeltalk". Polizei wendet sich an Apfeltalk wegen Begünstigung einer Straftat.

:-/

Nicht interpretierbar.
 
Ja ich weiß, das nicht von mir die Rede war.

Aber noch mal. Es geht eher darum um ein beruhigtes Gewissen. Genauso wäre es toll, wenn es eine Möglichkeit geben würde, bei unbefugten Zugriff, also z.B. mehrmaligen Log In Versuch das alles zu löschen.

Beim iPhone gibt es das ja auch. Nach mehrmaligen falscher Eingabe ist alles futsch. Das iPhone kann man ja auch über MobileMe löschen, warum also nicht auch den Mac?

Was daran so abwegig sein soll. Das Wort Kinderporno kann ich schon nicht mehr hören. Sowas ist schlimm ja, aber das sich jetzt alle so aufbauschen müssen... ach lassen wir das. Das Thema wird irgendwie verfehlt.

Warum muss aus sowas so eine emotionale Sache werden?
 
Hast recht, aber elektrische Felder sind ja schlussendlich auch auf Magnetismus zurückzuführen ...