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OSX auf SSD schnell eliminieren

Das ist eine gute Basis. Wie die Daten auf dem Rechner vor dem Zugriff Unbefugter schützen. Was für Möglichkeiten hat man und wie sicher sind diese?
 
Verschlüsselung! Das erwähnte Truecrypt ist z.B. eine gute Möglichkeit. Ebenso kann man mit OSX Bordmitteln verschlüsselte Images erstellen, die zum öffnen ein Passwort verlangen.

OSX bietet auch FileVault als Verschlüsselung an.

Datenverschlüsselung am Mac
 
Eine New Yorkerin hat über das Internet auf ihr gestohlenes Macbook zugegriffen, um Daten über den Dieb zu sammeln. Die Polizei hat den Verbrecher festgenommen.

Die Mac-Fernzugriffsfunktion hilft, Diebe zu überführen: Einer jungen Frau aus New York ist es mithilfe der Fernzugriffsfeatures "Back to my Mac" gelungen, den Dieb ihres Macbooks ausfindig zu machen und der Polizei den entscheidenden Hinweis für eine Festnahme zu liefern. Die eingebaute Kamera wurde dabei benutzt, um ein Fahndungsfoto zu erstellen, berichtet die New York Times.

Die Funktion "Back to my Mac" wurde von Apple mit dem Betriebssystem Leopard zum .Mac-Service hinzugefügt. "Der Dienst ermöglicht es Mac-Usern online auf den eigenen Rechner zuzugreifen und diesen aus der Ferne zu steuern", erläutert Apple-Sprecher Georg Albrecht. So ist es möglich, Dateien zu öffnen, zu verschieben oder zu löschen. Programme lassen sich ebenfalls über den Dienst starten. Der Rechner funktioniert genauso als säße man direkt davor, so Albrecht. Neben diesen arbeitserleichternden Möglichkeiten kann das Feature offensichtlich auch optimal dazu genutzt werden, um Informationen über einen unrechtmäßigen Besitzer zu machen, wie der Vorfall aus New York zeigt.


Einkaufsgewohnheiten des Diebes ausspioniert

Voraussetzung für diese erfolgreiche Verbrecherjagd ist, dass die Funktion aktiviert ist, man das Passwort kennt und der Dieb den Rechner online nutzt, ohne ihn vorher zu formatieren. Die bestohlene new Yorkerin legte per Fernzugriff zuerst ein Backup ihrer am Mac gespeicherten Daten an, löschte anschließend vertrauliche Dokumente und sammelte Informationen über den Dieb. So gelang es ihr unter anderem dessen Einkaufsgewohnheiten zu protokollieren, die verwendeten IP-Adressen zu sichern und mithilfe der eingebauten Kamera ein Foto des Verbrechers zu machen.

Die Aufnahme lieferte die New Yorkerin schließlich bei Polizei ab, die den bekannten Dieb verhaftete. "Für uns kann es kaum besser laufen, als wenn uns jemand ein Foto der Person bringt, die das Eigentum entwendet hat", zitiert die New York Times einen Polizeisprecher.
 
Das Posten von Anleitungen, die zur Verschleierung von Straftaten geeignet sind, wird hier im Forum nicht geduldet. Bitte beachte künftig die Forenregeln, Steinchen.
Was ist das für ein Unsinn?! Ich kenne den von dir gelöschten Beitrag und es ging um das legale Programm TrueCrypt mit dem man auch versteckte Partitionen einrichten kann. Wie schon erwähnt wurde, hat jeder ein Recht auf informelle Selbstbestimmung.
Wieso auch nicht gleich Anleitungen zur Einrichtung einer sicheren Firewall löschen, weil dann evtl. das BKA nicht mehr in deinen Rechner eindringen kann?
Ich finde die Vorgehensweise ziemlich dilettantisch!

L. G.
Steff
 
Kann ich nur zustimmen. Ich nutze selber TrueCrypt für sehr viele Dinge. Und nur weil etwas die Möglichkeit bietet ein Verbrechen zu verschleiern kann man es nicht verbieten. Zum einen ist die Zensur von TrueCrypt gleichzeitig eine Unterstellung kriminell zu sein, zum anderen verbietet mir auch niemand mein Brotmesser weil ich damit jemanden töten könnte. Die Verschlüsselung persönlicher Daten ist vollkommen legitim und sollte im heutigem Zeitalter eigentlich viel verbreiteter sein, durch Zensur und Verbote rund um das Thema "Selbstschutz" (nur weil damit auch Blödsinn getrieben werden kann) fördert man nur die Entwicklung zum gläsernen Menschen.
Und wenn hier schon TrueCrypt von den Forenregeln verboten wird, müsste FileVault (mal die Zuverlässigkeit aussenvor gelassen) ebenfalls ein Tabuthema sein, aber nein es ist ja von Apple und somit legitim ...
 
Hi,

ich habe eine "gelbe Karte" für den Beitrag bekommen und sage euch das gleiche wie ich Nathea gesagt habe:

Leider ist es in der Informatik manchmal so das man sich durch aufzeigen gewisser Funktionen oder Einsatzmöglichkeiten einer Software in die rechtlich "graue Zone" bewegt. Das verhält sich mit diesen "Werkzeugen" ähnlich wie mit einem Brotmesser:

Schneide ich damit Brot, ist es kein Problem, schneide ich damit jedoch Kehlen anderer Personen durch wirds strafrechtlich recht fragwürdig.

Genauso mit TrueCrypt. Hätte ich erklärt das jemand nach dem erwerb der Festplatte den Versuch starten würde Daten wieder herzustellen, und dabei auch Erfolg hätte. Und dann danach das (einfache) Passwort des äußeren Volumes knackt, aber nichts wichtiges findet und deshalb das ganze als "nicht brauchbar" abtut ohne den Versuch zustarten das innere Volume zu finden, wäre es wohl in Ordnung gewesen...

cu
 
Mensch lädt Daten illegal. Polizei findet Mensch. Mensch versteckt Daten vor Polizei nach Anleitung, die er hier fand. Polizei nicht dumm, findet Daten. Polizei fragt Mensch, woher er wusste, wie Daten zu verstecken sind.
Mensch sagt, "von Apfeltalk". Polizei wendet sich an Apfeltalk wegen Begünstigung einer Straftat.

:-/

Nicht interpretierbar.

Mörder häutet Mensch. Polizei findet Mörder. Polizei fragt Mörder, woher er wusste, wie man häutet.
Mensch sagt "Gunther von Hagens". Polizei wendet sich an Gunther von Hagens wegen Begünstigung einer Straftat.

Wer, außer mir, findet das noch ziemlich weit hergeholt?

Außerdem, das Verstecken der Daten ist nicht illegal, sondern ein Recht, das Mensch hat. Verschlüsselst du deine Festplatte, bist du z.B. unter keinen Umständen verpflichtet, das Passwort für die Entschlüsselung deiner Daten zu nennen - im Gegenteil, es ist dein Recht, das Passwort zu verheimlichen! Genauso, wie du nicht belastend gegen Verwandte oder dich selber aussagen musst.

Außerdem, der Tatbestand der "Begünstigung einer Straftat" liegt nur vor, wenn Apfeltalk das Wissen um eine Straftat vorliegt - und zwar einer konkreten Straftat und nicht einer möglichen Straftat! Das heißt, ein User MUSS schon explizit schreiben, dass er ein MacBook Air gestohlen hat und sich nicht erwischen lassen will oder dass er explizit illegale Dateien vor der Polizei verstecken will! Von so etwas steht hier aber im gesamten Thread nichts.

Allein die Vermutung, dass man so etwas anstellen KÖNNTE, reicht einfach nicht, um Apfeltalk in irgend einer Form rechtlich zu belangen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke mal eigentlich jeder ... nur AT leidet unter Verfolgungswahn.
(Was ne Ironie wenns dabei um TrueCrypt geht, vllt sollten wir At mit TC verschlüsseln :))
 
Weit hergeholt? Könnte sein. Muss man es denn erst drauf ankommen lassen? Und wer keine illegalen Daten hortet, der muss auch keine Angst vor der Polizei haben.

Macht sich der, der eine Anleitung zum Bombenbau ins Internet stellt mitschuldig, wenn erwiesenermaßen nach dieser Anleitung eine Bombe gebaut und benutzt wurde?

JA!!!

Macht sich der Betreiber der Seite mitschuldig?

Aber sicher!!

Ist ein krasses Beispiel, ich weiß. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das Thema ist Verschlüsselung der legalen persönlichen Daten. Tips wurden gegeben.
 
Tja dein Beispiel hinkt aber. Kann man mit einer Anleitung von einen Bombenbau was anderes machen als eine Bombe bauen ?
Ich habe Kundendaten, mit Kontodaten, PayPal Accounts usw. Wenn ich unterwegs bin oder im Urlaub, muss das Geschäft dennoch laufen. Was tue ich ? MacBook mit den Daten mitnehmen. Wer ist es der erste der Schreit wenn ich an meine Kunden eine Mail schreiben muss "Tut mir leid, mir wurden sämtliche Kundendaten geklaut bzw. sind mir abhanden gekommen." Natürlich der Kunde der Programme wie TrueCrypt kennt. Wer zeigt mich wegen grober Fahrlässigkeit an ? Der Kunde der Programme wie TrueCrypt kennt. Ich bin verpflichtet Kundendaten sogut wie möglich zu sichern. Wie soll ich das tun wenn mir "sogenannte" Fach-Foren allein schon harmlose Diskussionen über dieses Programm verbieten ?
 
Du hast deine Meinung, ich meine. Ich respektiere deine. Ich hielt den Beitrag für fehlinterpretierbar, da eindeutig von "...vor der Polizei verstecken" die Rede war. Wenn das nicht dabei gestanden hätte, hätte ich nichts gesagt. Aber so wurde es zumindest zweifelhaft.

Bei dieser Meinung bleibe ich auch.
 
Ok, in dem Zusammenhang geht natürlich klar hervor das die Nutzung nicht unbedingt legal sein wird. Aber ansonsten bleibt es meiner Meinung nach das gleiche Prinzip wie "Nicht Waffen töten Menschen, Menschen benutzen Waffen"
 
Das ist korrekt. Denke, das Thema ist damit erledigt. Wenn der TO noch fragen zur Verschlüsselung hat, wird er sie stellen. Die gegebenen Tips und Links sollten aber weiterhelfen.

;-)
 
Weit hergeholt? Könnte sein. Muss man es denn erst drauf ankommen lassen? Und wer keine illegalen Daten hortet, der muss auch keine Angst vor der Polizei haben.
Blödsinn.
Meine Daten gehören mir, und was ich in mein Tagebuch schreibe, geht auch nur mich was an und keine schnüffelnden Polizisten. Gleiches gilt für private Fotos meiner Freunde und Bekannten.
Was du verbreitest, ist die aktuelle CDU-Mentalität "wer nichts zu verbergen hat, kann ja alles offenlegen".

Nach deiner und Natheas Überzeugung ist Apple ja auch eine kriminelle Bande – bieten sie doch in ihrem Betriebssystem eine Möglichkeit an, Straftaten zu verschleiern! Microsoft verkauft sogar Software, mit deren Hilfe man Erpresserbriefe und Bombenbauanleitungen herstellen kann.
 
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Du hast deine Meinung, ich meine. Ich respektiere deine. Ich hielt den Beitrag für fehlinterpretierbar, da eindeutig von "...vor der Polizei verstecken" die Rede war. Wenn das nicht dabei gestanden hätte, hätte ich nichts gesagt. Aber so wurde es zumindest zweifelhaft.

Bei dieser Meinung bleibe ich auch.

Die Polizei tut auch gerne Dinge, die sie nicht darf. Richter fällen Urteile, die die nächste Instanz wieder aufhebt, Politiker verabschieden verfassungswidrige Gesetze, EU-Staaten bürgen für Griechenland, obwohl im EU-Vertrag deutlich drin steht, dass das verboten ist, die Bundesländer kaufen illegal beschaffene Kontodaten von Kunden Schweizer Banken etc.
Woher willst du wissen, wie die Welt morgen aussehen wird?!

Du kommst mir ehrlich gesagt etwas naiv vor. Dem kleinen Bürger wird sofort an die Gurgel gegangen. Wenn Kirchen in Vergewaltigungen verstrickt sind, dann wird höchstens empört darüber berichtet und ein paar Verantwortliche treten aus ihrer Position zurück, wenn Banken Milliarden verschleudern, dann gibt man ihnen weitere Milliarden, damit sie nicht das ganze marode System in den Abgrund reißen.
Irgendwo hört es auf und ja: Jeder hat das Recht sich vor Polizei und Staat zu schützen, insbesondere der kleine Bürger!

L. G.
Steff
 
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Mod-Info

Um die Diskussion um den strittigen, zwischenzeitlich gelöschten Beitrag zu beenden: Wenn in einem solchen Beitrag wörtlich Hinweise auf zu vertuschende Straftaten gegeben werden (wie geschehen) und dies deutlich als ein Vertuschen einer Straftat lesbar und interpretierbar ist, dann gibt es keine Diskussion darum, ob wir solche Texte bei Apfeltalk akzeptieren können oder nicht.

Wir werden unser Forum definitiv nicht durch Duldung solcher Texte der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen! Deshalb ist die Löschung solcher Texte die logische Schlussfolgerung.

Hinweise auf die Truecrypt-Verschlüsselung als solche und auch auf die Vorteile für den privaten Bereich hingegen wurden und werden bei Apfeltalk nicht gelöscht oder verboten.

Es wäre nett, wenn Ihr diesen wichtigen Unterschied wahrnehmt und entsprechend wertet, anstatt Euch hier zu streiten und die Forenleitung zu verdammen.
 
Das ist korrekt. Denke, das Thema ist damit erledigt. Wenn der TO noch fragen zur Verschlüsselung hat, wird er sie stellen. Die gegebenen Tips und Links sollten aber weiterhelfen.

;-)

Ja schon. FileVault soll ja die Bereiche eher langsam machen. Am besten wäre so ne Lösung wie beim iPhone!