Irrtum. Flashspeicher müssen ebenfalls erst komplett überschrieben werden, um ihren Inhalt wirklich zu vergessen.Du vergisst dabei, das seine SSD aber gelöscht ist, da sie ja keine Magnetscheiben hat.
Der Memory-Controller einer SSD sorgt dafür, dass du viele der auf der Disk vorhandenen Daten überhaupt NIE mehr "sicher" löschen kannst.Also wenn es weg ist, ist es wirklich auch weg.
kann aber bei ner SSD nicht länger als ??? 10min ??? dauern... es müssen ja nur die zusammenhängenden Blöcke an Flash-Speicher gelöscht werden und bspw. mit 0 beschrieben werden...
Nein. Flashspeicher setzen auf kapazitive Effekte. Also elektrische Felder statt magnetischer.Auch USB-Sticks und SSD's arbeiten mit magnetischer Remanenz
Die Annahmen sind falsch.Ansonsten: dd if=/dev/zero of=/dev/disk1s1 z.b.
Löscht die komplette Disk, und weil wirklich _ALLE_ blöcke überschrieben werden, kann auch der Controller der SSD keine Daten erhalten wie er das sonst tun würde beim Löschvorgang.
Die Annahmen sind falsch.
Erstens können aktuelle SSD-Controller einen komplett aus Nullen bestehenden Datenstrom als obsolet erkennen, daraufhin schreiben sie in Wirklichkeit überhaupt nichts.
Zweitens würde mit diesem Befehl auch die Fütterung mit Zufallsdaten nicht diesen Anspruch erfüllen, denn auch damit wären nur diejenigen Bereiche betroffen die innerhalb einer aktuell eingerichteten Partition, und gleichzeitig vom Controller nicht gerade als "Spare" geführt werden.
Ein tatsächlicher "low-level" Zugriff auf die physischen Speicherblöcke aktueller SSD-Geräte ist durch die Firmware ganz bewusst unmöglich gemacht. Eine tatsächlich zuverlässige und wirksame "sichere" Löschmethode kann hier nur ein spezialisiertes Dienstprogramm des Herstellers anbieten.

Stimme ich dir zu, allerdings sind die Aussagen das man Platten 10-20 mal überschreiben müsse um wirklich alles zu löschen eher Märchen. Nach einmaligem kompletten überschreiben sind die Daten weg.Für SATA-Platten gilt das übrigens in ähnlicher Form auch, nur wird dort das "spare remapping" nur bei akutem Bedarf, also deutlich seltener, und nur einmalig pro Sektor als eine endgültige, irreversible Massnahme durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit, durch diese "Lücke" an nützliche Restdaten heranzukommen ist derart astronomisch gering dass man sie dort getrost vernachlässigen kann. SSD-Platten setzen diesen Vorgang aber routinemässig, wiederholt und zyklisch über die gesamte Disk an, sobald sie sonst nichts anderes zu tun haben. Und zwar in ziemlich grossen Blöcken, die bei einer reinen Zufallssuche durchaus interessantes zum Vorschein bringen können.
Das bizarre daran: Selbst wenn eine solche Suche rein gar nichts zu erbringen scheint, nach mehrfachem Wiederholen der immer gleichen Prozedur tauchen sporadisch und plötzlich wieder Daten auf, die vorher schon als vermeintlich erfolgreich ausradiert erschienen...
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