Ordner in Leopard unsichtbar machen

"Microsoft User Data" sind augenscheinlich Vorlagen, die Office per Internet nachlädt oder ähnliches.
Outlook Express (a.k.a. "Entourage", das man eigentlich besser "Enrage" getauft hätte) legt dort seine "Identitäten" (also Preferences) ab.
Unter anderem...
Fui Deibl nomma.
 
Als gäbe es kein ~/Library/Preferences … Komisch, daß selbst Shareware besser programmiert ist als die Büro-Software eines Global Players mit 85% Marktanteil :p
 
  • Like
Reaktionen: Johannes.mac
Komisch, daß selbst Shareware besser programmiert ist als die Büro-Software eines Global Players mit 85% Marktanteil :p
Microsoft hat sich schon immer herausgenommen, etwas "Besonderes" zu sein. Das fängt bei der Ignoranz jedweder etablierten Standards an, geht über "eigene Wege" in fast allen Bereichen der Software und endet noch lange nicht Setzen dubioser, eigener Standards. Es ist zwar ärgerlich, beim Marktanteil von MS fällt es jedoch schwer, es konsequent zu ignorieren.
 
  • Like
Reaktionen: Johannes.mac
Zum unsichtbar machen gibt es eine weitere Möglichkeit, die wie bei jedem unixoiden OS auch unter OS X funktioniert, einfach dem Ordnernamen einen Punkt voraussetzen, dann ist er auch unsichtbar.
 
Die Lösung hat nicht den selben Effekt wie die anderen. In dem Fall würde der Ordner von Office nicht mehr gefunden werden (da sich der Dateiname ändert).
 
Richtig, das war aber auch eher als allgemeiner Tip gedacht, nicht für den konkreten Fall.
 
Laut anderen Foren soll es möglich sein, den MS-Userdaten-Ordner in ~/Library/Preferences zu verschieben. Wird dann angeblich auch dort gefunden und nicht erneut erstellt in Documents.
 
Ich meine, in Preferences gehören die gesamten MS-Benutzerdaten nicht, denn es sind ja in Office-Identitäten die Maildaten gespeichert. Die gehören, wenn schon verschoben, in die User-Library auf oberste Ebene. Dort speichert ja auch Mail.app die Daten.
salome
 
  • Like
Reaktionen: Johannes.mac
Laut anderen Foren soll es möglich sein, den MS-Userdaten-Ordner in ~/Library/Preferences zu verschieben. Wird dann angeblich auch dort gefunden und nicht erneut erstellt in Documents.
Das mit dem Verschieben in ~/Library/Preferences habe ich ja schon erwähnt, irgendwann am Anfang des Postings... ;-)
 
Ich habe mir auch gerade die Frage gestellt, ob die beiden Befehle genau das gleiche machen, oder aber unterschiedliche Wege sind, die zum selben Ziel führen (Verstecken des Ordners vor der GUI).

Wichtig ist noch, dass "chflags" auch ohne XCode verfügbar ist (oder nicht?).

Zur Versachlichung der Thematik möchte ich folgendes beitragen:

1. chflags ist Bestandteil von BSD (siehe man chflags) und damit ohne Developer Tools verfügbar bzw. auch unter FreeBSD etc.
2. Zum Sichtbarmachen wird chflags nohidden <Ordner> verwendet, weglassen von no macht diesen unsichtbar. Dieses kann im Finder sofort beobachtet werden.
3. chflags setzt die sogenannten File-Flags. Diese können am einfachsten im Terminal mit
ls -alO <Ordner> angezeigt werden. Bei unsichtbaren Dateien/Ordnern steht in der Auflistung dann hidden. Darüber hinaus werden vom System auch Ordner dadurch versteckt, indem ein . dem Namen vorangestellt wird. In diesem Fall kann das File-Flag auch entfallen.

Damit sollte sich das Problem gut lösen lassen.
 
Darüber hinaus werden vom System auch Ordner dadurch versteckt, indem ein . dem Namen vorangestellt wird. In diesem Fall kann das File-Flag auch entfallen.
Du sagst es. Der Punkt vor einem Ordner / File ist dem System vorbehalten, habe ich gelernt. der User soll mit "chflags" arbeite.
salome
 
Du sagst es. Der Punkt vor einem Ordner / File ist dem System vorbehalten, habe ich gelernt. der User soll mit "chflags" arbeite.
Na, so pauschal ist das nicht. Wenn ein Prog aber stur nach einem Objekt mit einem bestimmten Namen sucht, stört der Punkt. Das File-Flag nicht, weil der Name gleich bleibt.
Es gibt aber auch echte Künstlersoftware, die selbst dann eine Datei/Ordner schon nicht mehr findet... kommt immer auf einen Versuch an.
 
… 3. chflags setzt die sogenannten File-Flags. … Bei unsichtbaren Dateien/Ordnern steht in der Auflistung dann hidden. Darüber hinaus werden vom System auch Ordner dadurch versteckt, indem ein . dem Namen vorangestellt wird. In diesem Fall kann das File-Flag auch entfallen. …

Umbenennen (mit Punkt) …
… sollte man nicht, da der Name dann nicht mehr wie vorher ist. Siehe Rastafaris Beitrag.
… veranlaßt den Finder (nicht das System), das Objekt nicht mehr zu zeigen.

Code:
defaults write com.apple.Finder AppleShowAllFiles YES
veranlaßt den Finder, auch Objekte mit Punkt-Präfix und solche mit "hidden-Flag" anzuzeigen.
 
Umbenennen (mit Punkt) …
… veranlaßt den Finder (nicht das System), das Objekt nicht mehr zu zeigen.

Vielleicht etwas spitzfindig ;-) aber gilt auch für das System, weil die normale Anzeige durch ls die .-Ordner ausblendet (bzw. vielleicht sehe ich es auch von der falschen Seite). Ich weis aber was Du meinst (System nicht gleich Finder usw.).
 
Eine Shell ist auch nicht das System ;)

Na, na, na, jetzt muß ich doch eins draufsetzen, sorry :-).
Der Unix-Kernel stellt das Dateisystem zur Verfügung. Zugriffe auf die Hardware (z.B. /Volumes/... ) werden ebenfalls durch spezielle Dateien im Dateisystem abgebildet. Dadurch wird das (aus meiner Sicht) im Gegensatz zu anderen Systemen sehr einheitliche und einfache Systemprinzip: "Alles ist eine Datei" umgesetzt.
Die Shell ist der Kommandointerpreter und die Schnittstelle zum Unix-System (ohne besondere Rechte im System), was mit dem Terminal auch nicht zu verwechseln ist.
Eine Shell ist nicht das System, sie interpretiert aber eine Anweisung und leitet diese an die entsprechenden Prozesse weiter, welche ggf. das Dateisystem heranziehen und anschließend u.U. über die Shell wieder mit dem User kommunizieren. D.h. die Information über das Dateisystem stammt vom System und wird dem Nutzer entsprechend formatiert (z.B. ls -alG) durch die Shell zur Verfügung gestellt. Die Information an sich ist also vom System.

Stefan

P.S.: Information ist der interpretierte Zustand eines Systems beim Informationsempfänger.
P.P.S: Genug geschlaumeiert, kam so halbwissend über mich ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Shell ist auch nicht die Schnittstelle zum System, sondern ein Programm, was Systemcalls auf die Schnittstelle, die System-API, macht wie jedes andere auch. Der Unterschied zu anderen Programmen besteht darin, daß der Benutzer genauer beeinflussen kann, welche Systemcalls gemacht werden.
 
Und jetzt nochmal ne Frage von mir. Ich möchte den WIne ordner gerne dauerhaft sichtbar machen aber ohne alle anderen auch sichtbar zu machen. Der Ordner heisst ja .wine . Würde da der chflags Befehl reichen?