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Xiaomi 17 und 17 Ultra: Kamera-Flaggschiffe, Leica-Leitzphone und neue Gadgets

Xiaomi 17 Ultra

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Xiaomi nutzt den MWC 2026 für einen großen Produktstart: Die 17er-Smartphones kommen global, dazu ein Leica-Leitzphone und mehrere neue Zubehörprodukte. Trotz steigender Speicherpreise hält der Hersteller die Vorjahrespreise.

Flaggschiff-Duo Xiaomi 17 und 17 Ultra

Mit Xiaomi 17 und 17 Ultra positioniert sich der Konzern im Premiumsegment gegen iPhone 17 und Galaxy S26. Beide Geräte starten in Europa bei 999 Euro (etwa 1.179 US-Dollar) für das Xiaomi 17 und 1.499 Euro (etwa 1.750 US-Dollar) für das 17 Ultra. In Großbritannien liegt der Einstiegspreis für das Ultra bei 1.299 Pfund.

Das Xiaomi 17 setzt auf ein 6,3‑Zoll‑OLED-Display, Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 und einen 6.330‑mAh‑Silizium‑Carbon‑Akku, der in Alltagstests deutlich über einen Tag durchhält. In China gibt es eine Variante mit 7.000 mAh. Für Fotos stehen vier 50‑Megapixel‑Kameras inklusive Selfie-Kamera bereit.

Das deutlich größere Xiaomi 17 Ultra bietet ein 6,9‑Zoll‑OLED mit variabler Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz und bis zu 3.500 Nits Helligkeit. Es bleibt mit 8,29 Millimetern das bislang dünnste Ultra-Modell von Xiaomi, wiegt aber 218 Gramm. Der 6.000‑mAh‑Silizium‑Carbon‑Akku unterstützt 90‑Watt‑Laden per USB PD-PPS und 50‑Watt‑Hypercharge kabellos, jeweils mit passendem Xiaomi-Zubehör.

Leica-Fokus: 17 Ultra, Leica-Edition und Leitzphone

Herzstück des 17 Ultra ist das Kamera-Setup, das in enger Zusammenarbeit mit Leica entwickelt wurde. Die Hauptkamera nutzt einen 1‑Zoll‑Sensor mit 50 Megapixeln und f/1,67‑Blende, dazu kommen eine 50‑Megapixel‑Ultraweitwinkelkamera mit f/2,2 und eine 200‑Megapixel‑Telekamera mit 1/1,4‑Zoll‑Sensor. Die Teleoptik bietet einen kontinuierlichen optischen Zoom von 3,2‑ bis 4,3‑fach, entsprechend 75 bis 100 Millimetern, ohne In‑Sensor‑Crop.

Die Telekamera setzt auf ein apochromatisches Leica-Objektiv, das Farbsaum und Lichtüberstrahlung reduziert und damit die Schärfe verbessert. Zusätzlich sind Makroaufnahmen möglich, allerdings mit einem Mindestabstand von 30 Zentimetern. Für Video stehen bis zu 8K mit 30 Bildern pro Sekunde, 4K Dolby Vision bis 120 Bilder pro Sekunde sowie 4K‑Log-Video in 120 Bildern pro Sekunde bereit, wobei die Stabilisierung noch nicht an alle Spitzenmodelle anderer Hersteller heranreicht.

Parallel bringt Xiaomi eine Leica-Edition des 17 Ultra sowie das Leica-Leitzphone auf den internationalen Markt. Beide Varianten setzen auf Leica-Branding und erweiterte Leica-Filter, inklusive eines Leica-Essential-Modus mit Simulationen der M9 in Farbe und der M3 in Schwarzweiß. Das Leitzphone trägt erstmals das rote Leica-Logo auf der Hardware, bietet ein leicht überarbeitetes Design mit gerändelten Aluminiumkanten und spezielle Software-Anpassungen wie Leica-Widgets, monochrome App-Icons und C2PA-Inhaltsnachweise für Fotos.

Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal ist der drehbare Kameraring, der haptisch ein Zoomrad imitiert und in der Kamera-App etwa den Zoom oder Belichtungseinstellungen steuert. In der Praxis ist er jedoch weniger ergonomisch als klassische Onscreen-Bedienung. Die Leica-Edition kommt mit 16 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher und kostet 1.999 Euro (etwa 2.300 US-Dollar). In Großbritannien beträgt der Aufpreis gegenüber dem Ultra 400 Pfund.

Fotografie-Zubehör, Smartwatch, Tag, Scooter und Powerbank

Für das 17 Ultra bietet Xiaomi zwei Fotoaufsätze an. Das 17 Ultra Photography Kit wird per Bluetooth verbunden und bringt einen zweistufigen Auslöser sowie eine Video-Taste mit, das Pro-Kit dockt via USB‑C an, ahmt eine klassische Kamera mit Lederfinish nach und ergänzt einen abnehmbaren Auslöser, Zoomsteuerung und einen eigenen 2.000‑mAh‑Akku. Mit dem Pro-Kit lässt sich zudem ein neuer Schnellaufnahme-Modus nutzen. Die Preise liegen bei 99,99 Euro für das Photography Kit und 199,99 Euro für das Photography Kit Pro.

Die neue Xiaomi Watch 5 besitzt ein rundes 1,54‑Zoll‑AMOLED‑Display und einen 930‑mAh‑Akku, der laut Hersteller bis zu sechs Tage durchhalten kann. Per Gesten lassen sich Anrufe oder Alarme abweisen, außerdem erstellt die Uhr in 60 Sekunden einen Gesundheitsbericht aus Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Stresslevel, Schlafdauer, Schlaf-Herzfrequenz und Schlaf-SpO₂. Der Preis: 299,99 Euro.

Mit dem Xiaomi Tag bringt das Unternehmen einen AirTag-ähnlichen Tracker, der sowohl mit Apple „Wo ist?“ als auch mit Googles Android Find My Device Hub zusammenarbeitet. Der Tag wiegt 10 Gramm, nutzt eine Knopfzelle mit mehr als einem Jahr Laufzeit und kann akustische Signale zur Ortung abspielen. Ein Exemplar kostet 14,90 Euro, ein Viererpack 49,99 Euro.

Die neue, nur 6 Millimeter dünne Powerbank bietet 5.000 mAh Kapazität, wiegt 98 Gramm und lädt Geräte kabelgebunden mit bis zu 22,5 Watt oder kabellos mit bis zu 15 Watt. Dank Magneten haftet sie etwa an kompatiblen iPhones. Die Farben Schwarz und Silber kosten 59,99 Euro, die orange Variante 64,99 Euro.

Außerdem stellt Xiaomi den Electric Scooter 6 Ultra vor. Der E-Scooter erreicht 1.200 Watt Spitzenleistung, eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern und fährt auf 12‑Zoll‑Geländereifen mit Scheibenbremsen vorne und hinten. Ein 3‑Zoll‑TFT‑Display zeigt Geschwindigkeit und Reichweite an. Das Basismodell startet bei 329,99 Euro, die teuerste von fünf Varianten liegt bei 799,99 Euro.

Parallel zu den Produktankündigungen steht der Smartphone-Markt unter dem Eindruck stark steigender Speicherpreise. Laut Counterpoint Research kletterten die Preise für Speicherchips im ersten Quartal um 80 bis 90 Prozent, weil ein großer Teil der Produktion in KI-Rechenzentren fließt. Gartner prognostiziert für 2026 einen durchschnittlichen Anstieg der Smartphonepreise um 13 Prozent, IDC erwartet im gleichen Zeitraum einen Rückgang des Smartphone-Markts um 12,9 Prozent.

Analyst:innen gehen davon aus, dass Hersteller mit starkem Premium-Segment die höheren Kosten eher abfedern können. Xiaomi erzielt den Großteil seines Volumens aber im Mittelklasse-Bereich, der bei Preiserhöhungen besonders gefährdet ist, während die Premiumgeräte Verluste kaum vollständig ausgleichen dürften. Gleichzeitig wächst das Elektroautogeschäft des Unternehmens in China und steuert bereits rund ein Viertel des Umsatzes bei, während der Smartphone-Umsatz im letzten berichteten Quartal um drei Prozent zurückging.

Via: techcrunch.com · www.cnbc.com · www.engadget.com · www.theverge.com · www.theverge.com

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Tags: Leica, Leitzphone, MWC 2026, Android, Snapdragon 8 Elite Gen 5, E-Scooter, Xiaomi, Smartwatch, Powerbank, Bluetooth-Tracker, Xiaomi 17, Xiaomi 17 Ultra

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