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Wie Kyle Hanagamis virale Tanzvideos mit Final Cut Pro entstehen

Der Choreograf Kyle Hanagami setzt bei der Produktion seiner weltweit beachteten Tanzvideos konsequent auf Final Cut Pro. Neue intelligente Funktionen und das Apple Creator Studio erweitern jetzt seine kreativen Möglichkeiten.

Kreativer Workflow: Vom Medizinstudium zum Tanz mit Apple-Technologie

Kyle Hanagami ist heute ein gefragter Regisseur und Choreograf, der unter anderem mit BLACKPINK und für große Musical-Produktionen wie „Mean Girls“ arbeitet. Ursprünglich begann er jedoch als Medizinstudent an der UC Berkeley, bevor er durch eine zufällige Begegnung zum Tanz fand. Früh brachte er sich aus Eigeninitiative Schnittkenntnisse mit iMovie bei und wechselte ab 2009 zu Final Cut Pro, was ihm eine professionelle und kreative Kontrolle über seine Videoprojekte ermöglichte.

Hanagami bleibt meistens hinter der Kamera: Seine Präsenz zeigt sich in der Choreografie und dem Zusammenspiel der Tänzer:innen, nicht im Rampenlicht. Trotz einer Online-Community von mehr als sieben Millionen Follower:innen bevorzugt er es, im Hintergrund zu wirken. Seine ersten Videos wurden von Teilnehmenden seiner Tanzkurse veröffentlicht – erst danach entschloss er sich selbst, gezielt Inhalte für seine Community zu erstellen.

Wachsende Möglichkeiten durch Final Cut Pro und Apple Creator Studio

Final Cut Pro ist für Hanagami weit mehr als nur ein Schnittprogramm. Die Software strukturierte die langwierigen Routineaufgaben neu und schaffte so Freiräume für kreative Ideen. Zu den unterstützenden Funktionen zählen KI-basierte Tools wie die Magnetische Maske und Intelligente Anpassung: Sie ersparen das Rotoskopieren Bild für Bild sowie mühsame Anpassungen für verschiedene Videoformate, was vor allem bei der Produktion für soziale Netzwerke wertvoll ist.

Neue Updates wie die Beat-Erkennung – ein KI-Feature, das durch Logic Pro integriert wurde – ermöglichen Hanagami, Musik-Tracks automatisch zu analysieren und Schnitte präzise am musikalischen Takt auszurichten. Besonders im Unterricht erleichtert ihm das das Loopen und passgenaue Schneiden von Musikstücken, ohne selbst aufwendig Wellenformen vergleichen zu müssen.

Weitere Apps aus dem Apple Creator Studio wie Logic Pro oder Pixelmator Pro unterstützen Künstler:innen, von Musikproduktion bis Grafikdesign, dabei, professionelle Ergebnisse direkt am Mac oder iPad zu erzielen. Hanagami betont, dass das Zusammenspiel dieser Tools maßgeblich Teil seines kreativen Workflows ist.

Flexibles Arbeiten – vom iPhone bis zur Live-Multicam

Hanagamis Herangehensweise an Videoproduktionen hat sich im Laufe der Jahre gewandelt: Während er früher mit einer einfachen Digitalkamera arbeitete, kann er heute jederzeit spontan mit dem iPhone professionelle Aufnahmen machen. Besonders während der Vorproduktion von „Mean Girls“ nutzte er das iPhone, um Choreografien flexibel und unabhängig vom Studio zu testen und vorzubereiten.

Im Studio arbeitet Hanagami inzwischen mit Live Multicam – sowohl in der Final Cut Camera als auch in Final Cut Pro für das iPad. Damit kann er mehrere Perspektiven gleichzeitig aufnehmen und die Aufnahmen direkt synchronisiert schneiden. Das vereinfacht insbesondere die Produktion von Tutorial-Videos für YouTube-Mitglieder enorm.

Für Hanagami ist das Apple-Ökosystem heute unverzichtbar: Alle Geräte – vom iPad für Skizzen über das iPhone für Aufnahmen bis hin zum Mac für den Schnitt – fügen sich nahtlos in seinen täglichen Workflow ein. Die Möglichkeit, sofort Ideen festzuhalten und flexibel zu arbeiten, ist für seine kreative Arbeit entscheidend.

Obwohl Hanagami nicht selbst im Fokus seiner Videos steht, zeigt sich seine Leidenschaft unverkennbar in den Aufnahmen und Bewegungen seines Teams. Für ihn ist das Zusammenspiel von Technik, Intuition und Choreografie der Schlüssel zu seinen international erfolgreichen Tanzvideos.

Via: https://www.apple.com
Titelbild: Apple

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Michael Reimann

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