In seinem aktuellen Newsletter beschreibt Mark Gurman das Umdenken von Apple in Sachen der Vision Pro. Das Headset wird am 12. Juli unter anderem in Deutschland auf den Markt kommen. Wie könnte ein günstiger Nachfolger aussehen?
Apple Vision Pro kommt in Deutschland mit einem leicht veränderten Codenamen auf den Markt. Die US-Version hat laut Gurman den internen Namen N301 während die Version für andere Länder die Bezeichnung N301A bekommt. Wo die technischen Unterschiede liegen, ist derzeit nicht bekannt.
Apples Umdenken in Sachen Apple Vision Pro wurde vor einigen Tagen bekannt. Der Konzern soll laut Bloomberg an einem günstigeren Modell mit dem Codenamen N107 arbeiten. Wie könnte Apple den Preis von derzeit 3999 Euro für das kleinste Modell der Apple Vision Pro verringern. Eine „Apple Vision“ (ohne Pro) könnte demnach auf das externe Display und damit auf die Funktion Eyesight verzichten.
Die veränderte Brille könnte auf die Rechenleistung eines Mac oder iPhones angewiesen sein oder einen weniger leistungsstarken Chip bekommen und damit könnte der Konzern weitere Kosten senken. Außerdem wäre auch eine geringere Auflösung der internen Displays eine Option. Gurman vermutet, dass mit einigen dieser Maßnahmen der Preis auf 1500-2000 US-Dollar gesenkt werden könnte. Das wäre aber immer noch ein Vielfaches des Preises der Konkurrenz wie zum Beispiel Meta.
Apple nimmt laut Gurman auch seine Arbeiten an einer reinen AR-Brille wieder auf, die Benutzer:innen einfach auch den ganzen Tag tragen können. Leider scheint die Entwicklung an dieser Stelle quasi noch am Anfang zu sein und es wird noch Jahre dauern, bis hier ein passendes Produkt auf den Mark kommt. Gurman rechnet jedenfalls nicht vor 2027 damit.
Quelle: Bloomberg
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