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Wie geht es weiter mit dem MacBook Neo?

Das MacBook Neo ist für viele von Euch ein spannender Einstieg in die Mac-Welt. Jetzt steht die Frage im Raum, welche nächste Ausbaustufe Apple plant.

MacBook Neo: Erfolgreicher Einstieg mit iPhone-Chip

Das MacBook Neo hat sich trotz eines zwischenzeitlichen Aufpreises am Markt etabliert. Apple erhöhte den ursprünglichen Preis von 699 Euro um 100 Euro auf 799 Euro, dennoch gilt das Gerät weiterhin als attraktiv bepreist.

Herzstück des Geräts ist der A18‑Prozessor aus der iPhone-Klasse. Das MacBook Neo zeigt, dass dieser Chip leistungsstark genug ist, um nicht nur ein iPhone, sondern auch einen Mac mit klassischem, offenem Software-Ökosystem zu betreiben. In der Praxis liegt die Rechenleistung ungefähr zwischen einem M1‑ und einem M2‑Chip.

Damit sind durchaus anspruchsvollere Aufgaben wie Audio- und Videobearbeitung möglich. Grenzen setzen vor allem der verfügbare Arbeitsspeicher und die grundsätzliche Auslegung des Prozessors. Für besonders rechenintensive Workflows existiert weiterhin die breite Palette leistungsstärkerer und teurerer Macs, die genau für solche Szenarien vorgesehen sind.

Das Neo passt damit gut zu typischen Alltagsnutzungen. Ein Beispiel: Eine befreundete Studentin zieht gerade in ihr College-Wohnheim ein – zufällig in dasselbe, in dem auch schon die Kinder des Autors gewohnt haben. Welche Hardware sie konkret nutzt, ist offen, aber ein MacBook Neo wäre eine naheliegende Option. Wahrscheinlich wird sie damit nicht allein sein, sondern einige Kommiliton:innen werden das Gerät ebenfalls im Rucksack haben.

A19 Pro oder A20 Pro: Welche Chip-Generation kommt?

Mit dem iPhone 18 Pro hat Apple den neuen A20-Prozessor vorgestellt. Damit rückt die Frage in den Fokus, welche Variante beim nächsten MacBook Neo zum Einsatz kommt. Denkbar ist ein Modell mit dem letztjährigen A19 Pro oder ein Sprung direkt auf den A20 Pro.

Aus heutiger Sicht wirkt der A19 Pro als wahrscheinlichere, wenn auch weniger spektakuläre Option. Apple könnte damit eine vorsichtige Aktualisierung umsetzen, ohne das Produkt grundlegend neu zu positionieren. Sollte sich Apple allerdings für den A20 Pro entscheiden, wäre dieser Schritt spätestens 2028 ohnehin fällig, falls er nicht schon 2027 erfolgt.

Leistungstechnisch würde ein MacBook Neo mit A19 Pro nur einen moderaten Fortschritt bringen. Die CPU bliebe in etwa im Bereich des M1, während die Grafikleistung ungefähr im Spektrum von M2 bis M3 läge. Ein Neo mit A20 Pro hingegen würde die CPU-Leistung auf M2‑Niveau anheben und die Grafikleistung in die Nähe des M4 rücken.

Abgrenzung zum MacBook Air und Blick nach vorn

Parallel dazu entwickelt Apple die MacBook‑Air‑Reihe weiter. Im kommenden Jahr dürfte das MacBook Air voraussichtlich den M6‑Chip erhalten, der kürzlich für den Mac mini vorgestellt wurde. Unabhängig davon liegen sowohl M5 als auch M6 bei der für den Mac relevanten Gesamtleistung weiterhin klar vor dem A20 Pro. Die Abgrenzung zwischen Einsteiger-MacBook Neo und den leistungsstärkeren Air‑Modellen bliebe damit gewahrt.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten spricht vieles dafür, dass Apple beim nächsten Neo tatsächlich auf den A19 Pro setzt. Die aktuellen Belastungen durch die Speicherkrise erhöhen den Druck auf die Margen. Ein Wechsel auf den A19 Pro würde wahrscheinlich mit einer Aufstockung auf 12 Gigabyte Arbeitsspeicher einhergehen, was die Alltagstauglichkeit erhöht, aber den Verkaufspreis ebenfalls weiter nach oben treiben dürfte.

Seit der A20 Pro im iPhone im Einsatz ist, wirkt die Aussicht auf denselben Chip im MacBook Neo allerdings besonders reizvoll. Unklar bleibt lediglich, wie lange Ihr darauf warten müsst, bis Apple diesen Schritt vollzieht.

Via: https://sixcolors.com

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Michael Reimann

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