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WhatsApp führt Mikrofonmodi direkt in iOS-Anrufansicht ein

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WhatsApp integriert auf iOS eine neue Option, mit der Ihr Apples Mikrofonmodi direkt aus der Anrufansicht heraus steuern könnt. Bisher war die Funktion seit iOS 15 nur über das Kontrollzentrum erreichbar.

Mikrofonmodus als neue Option in WhatsApp für iOS

Mit der Version 26.27.74 von WhatsApp für iOS, die über den App Store verfügbar ist, rollt der Messenger eine neue Steuerung für den Mikrofonmodus aus. Die Option wird direkt in der Anrufoberfläche angezeigt und steht zunächst nur einigen Nutzer:innen zur Verfügung, soll aber in den kommenden Wochen für weitere Accounts freigeschaltet werden.

Im Unterschied zur Android-App bringt WhatsApp auf iOS keine eigene Geräuschunterdrückung zum Einsatz. Stattdessen nutzt die App eine systemweite Funktion, die Apple bereits seit Jahren anbietet. WhatsApp bindet diese lediglich an einer besser sichtbaren Stelle in die eigene Oberfläche ein.

Während eines WhatsApp-Anrufs könnt Ihr am unteren Rand des Bildschirms auf die Schaltfläche „Mehr“ tippen. Dort findet Ihr den Eintrag „Mikrofonmodus“, über den Ihr festlegt, wie das Mikrofon den Ton während des Gesprächs verarbeiten soll. Die Auswahl öffnet das Systemmenü von iOS, in dem Apple aktuell vier Mikrofonmodi anbietet. Der gewählte Modus wird sofort angewendet, ohne dass der laufende Anruf unterbrochen wird.

Apples Mikrofonmodi: Standard, Voice Isolation, Wide Spectrum und Automatic

Apple beschreibt die Funktion „Mic mode“ in einem eigenen Support-Dokument. Ziel ist es, Nutzer:innen mehr Kontrolle darüber zu geben, wie das Mikrofon Audio in Anrufen und Aufnahmen verarbeitet. Seit iOS 15 stehen Voice Isolation und Wide Spectrum in FaceTime und in Apps von Drittanbietern bereit. Mit iOS 16.4 kam Voice Isolation für reguläre Telefonate hinzu, in iOS 18 ergänzt Apple den automatischen Modus „Automatic“.

Standard ist die Voreinstellung von iOS und nutzt die Basis-Audiosignalverarbeitung. Voice Isolation fokussiert sich stärker auf Eure Stimme und blendet Umgebungsgeräusche aus, sodass Gesprächspartner:innen weniger von der Umgebung mitbekommen. Wide Spectrum arbeitet genau andersherum: Umgebungsgeräusche bleiben weitgehend ungefiltert, was sich etwa anbietet, wenn Ihr die Atmosphäre eines Live-Events übertragen möchtet. Automatic überlässt die Entscheidung iOS, das den passenden Modus auswählt und während des Gesprächs anpasst.

Apple platziert die Mikrofonmodi im Kontrollzentrum, doch vielen Nutzer:innen sind sie dort bislang gar nicht aufgefallen. Indem WhatsApp die Funktion direkt in den Anrufbildschirm integriert, werden voraussichtlich deutlich mehr Menschen darauf aufmerksam, ohne die App verlassen zu müssen.

Einstellungen bleiben appweit erhalten und Unterschiede zu Android

Laut Apples Dokumentation bleibt der gewählte Mikrofonmodus pro App erhalten, bis Ihr ihn erneut ändert. Wenn Ihr also einmal Voice Isolation für WhatsApp auswählt, verwendet iOS diesen Modus automatisch für zukünftige WhatsApp-Anrufe, unabhängig davon, ob es sich um Sprach- oder Videoanrufe handelt. Das gilt entsprechend auch für Standard, Wide Spectrum oder Automatic: Entscheidend ist immer die zuletzt getroffene Auswahl.

Auf Android geht WhatsApp einen anderen Weg: Dort ist die Geräuschunterdrückung direkt in die App integriert und läuft unabhängig vom Betriebssystem. In einem früheren Beta-Update für Android (Version 2.26.14.1) hatte WhatsApp eine eigene Funktion vorgestellt, die Hintergrundgeräusche während Sprach- und Videoanrufen in Echtzeit reduziert und sich über die Anrufoberfläche steuern lässt. Auf iOS hingegen übernimmt Apple selbst die gesamte Audiobearbeitung; WhatsApp stellt lediglich die Verknüpfung zu den vorhandenen Systemfunktionen her.

Die neuen Mikrofonmodus-Steuerungen in WhatsApp für iOS werden derzeit schrittweise verteilt. Wenn die Option noch nicht in Eurer Anrufansicht auftaucht, sollte sie laut WhatsApp in den kommenden Wochen nach und nach bei weiteren Accounts erscheinen. Einen konkreten Zeitpunkt, ab dem alle Nutzer:innen Zugriff erhalten, gibt es bislang nicht.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: wabetainfo.com

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