WhatsApp kann Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Adressen und Termine in Nachrichten erkennen und passende Kurzbefehle anbieten. Zugleich meldet die spanische Region Kantabrien mehr als 20 Beschwerden über übernommene Konten auf älteren iPhones.
Die neuen Textaktionen sollen den Umgang mit Informationen in Chats vereinfachen. Erkennt WhatsApp eine Telefonnummer, eine Adresse, eine E-Mail-Adresse oder ein Datum, markiert die App den entsprechenden Text und zeigt dazu passende Aktionen an. So können Nutzer:innen direkt aus dem Chat heraus auf erkannte Inhalte reagieren.
Welche Aktion erscheint, hängt davon ab, um welche Art von Information es sich handelt. Der Themenvorschlag nennt etwa Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Adressen und Termine als unterstützte Inhalte. Welche konkreten Aktionen WhatsApp jeweils anbietet und ob sich einzelne Vorschläge abschalten lassen, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Erkennung bedeutet, dass die App den Nachrichtentext auf solche Formate prüft. Daraus lassen sich jedoch keine weitergehenden Aussagen dazu ableiten, welche Daten WhatsApp speichert oder wie lange sie verarbeitet werden. Wer unerwünschte Aktionen vermeiden möchte, sollte Vorschläge nicht automatisch auswählen, sondern vor dem Antippen prüfen, was die jeweilige Schaltfläche auslöst.
Unabhängig von den neuen Kurzbefehlen untersucht die Guardia Civil in der spanischen Region Kantabrien Beschwerden über WhatsApp-Konten, die auf älteren iPhones übernommen worden sein sollen. Am 5. November 2026 waren nach Angaben der Behörde mehr als 20 Beschwerden eingegangen.
Diese Zahl beschreibt die gemeldeten Beschwerden, nicht die Gesamtzahl bestätigter Betroffener. Zu den genauen Umständen der Zugriffe enthalten die verfügbaren Angaben keine näheren Informationen. Auch ein Zusammenhang zwischen den Kontoübernahmen und WhatsApps neuen Textaktionen ist nicht belegt.
Zum Schutz eines WhatsApp-Kontos empfiehlt sich die Verifizierung in zwei Schritten. Sie ergänzt die Anmeldung um eine zusätzliche Sicherheitsabfrage. Nutzer:innen sollten außerdem Bestätigungscodes vertraulich behandeln und nicht an andere Personen weitergeben.
Erhaltet Ihr unerwartet einen Bestätigungscode, solltet Ihr ihn nicht teilen und keine unbekannten Aufforderungen zur Kontobestätigung befolgen. Die vorliegenden Berichte nennen allerdings keine konkreten Ursachen für die gemeldeten Übernahmen. Deshalb lässt sich daraus nicht ableiten, welche Schutzmaßnahme in diesen Fällen den Zugriff verhindert hätte.
WhatsApps neue Erkennung kann Informationen im Chat schneller nutzbar machen. Gleichzeitig bleibt es sinnvoll, vorgeschlagene Aktionen bewusst auszuwählen und grundlegende Sicherheitsmaßnahmen für das eigene Konto zu beachten.
Via: wabetainfo.com · www.ad-hoc-news.de
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