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Apple entwickelt offenbar einen „Memory Graph“ für Siri

Codefunde deuten auf eine Siri-Funktion hin, die Informationen zu Beziehungen, Orten, Routinen, Gesundheit und Training verknüpfen könnte. Die Infrastruktur ist laut dem Fund jedoch noch unvollständig und keine fertige Funktion für Nutzer:innen.

Einzelne Fakten sollen zu Erinnerungen werden

Der Forscher pdfu hat Hinweise auf die Entwicklung eines KI-gestützten „Memory Graph“ in Version 27.3 geteilt. Ein wichtiger Baustein fehlt demnach noch: Derzeit gibt es keinen Prozess, der die im System vorgesehenen einzelnen „memory atoms“ erzeugt.

Diese Einheiten sollen Fakten, Meinungen, Absichten und Ereignisse abbilden. Dazu können Angaben zu Zeit, Ort, beteiligten Personen und Thema kommen. Das System kann die einzelnen Einträge laut den Codefunden zu umfassenderen Erinnerungen zusammenfassen und insgesamt 21 Themenbereichen zuordnen. Dazu gehören etwa Essen, Reisen, Finanzen und Dienstleistungen. In der Kategorie Dienstleistungen könnten Informationen über Personen wie die Zahnärztin oder den Anwalt einer Nutzerin oder eines Nutzers gespeichert werden.

Zwei Wege, um Zusammenhänge zu erkennen

Der Memory Graph soll Informationen auf zwei Arten erschließen. Fastpass verarbeitet bereits strukturierte Daten. Ein Beispiel aus dem Code liest Namensfelder aus der eigenen Kontaktkarte in der Kontakte-App aus.

Der zweite Weg nutzt ein KI-Modell, das entweder auf dem Gerät oder über Private Cloud Compute läuft. Es kann Quellen wie Siri-Unterhaltungen, Nachrichten, Fotos und Gesundheitsdaten abfragen. In der untersuchten Codeversion fand pdfu allerdings nur eine solche KI-gestützte Routine: Sie trägt den Namen MotivatorBarrierResource und verwendet eine Eingabeaufforderung mit 60 vorgegebenen Fragen zu Motivation, Hindernissen und verfügbaren Ressourcen.

Eine dieser Fragen behandelt, ob längere Mediennutzung allein während der abendlichen Freizeit zu wenig Zeit für den Schlaf lassen könnte. Die Frage ist ein Beispiel für die Art von Zusammenhängen, nach denen das System suchen soll; sie belegt noch nicht, dass Siri eine entsprechende Funktion bereits ausführt.

Verwandte Speicher- und Suchsysteme

Der Fund ergänzt frühere Erkenntnisse zur Siri-KI-Speicherung. Dieses System kombiniert schlüsselwortbasierte und bedeutungsbasierte Suchen, um Einträge abzurufen, und führt die Ergebnisse anschließend zusammen. Auch die Gesprächssuche von Siri in Version 27.2 nutzt diese Suchpipeline, um frühere Unterhaltungen zu finden.

In einer weiteren Untersuchung identifizierte pdfu getrennte Datenbanken auf dem Mac: eine für den Memory Graph und eine für das Suchsystem. In Letzterer lagen demnach bislang keine Einträge zu expliziten Erinnerungen vor. Beide Systeme verwenden HybridDatabase, das als Apples Fork der Graphdatenbank Kùzu beschrieben wird.

Unabhängig davon hat Apple in den Betaversionen von Version 27.3 Siri-KI-Integrationen für Apps für alle Entwickler:innen geöffnet. Die Vorschau ermöglicht es, eigene Inhalte und Aktionen für Siri bereitzustellen. Sie ist derzeit auf Entwicklungsbuilds und interne TestFlight-Tests beschränkt. Einreichungen für den App Store sind für das Frühjahr 2027 geplant.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: iClarified.com

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Apfeltalk Redaktion

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