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WhatsApp entwickelt eigenen Backup-Dienst für iOS

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WhatsApp arbeitet an einem eigenen Cloud-Backup-Anbieter für iOS, der standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselte Sicherungen bietet. Damit sollen Nutzer:innen künftig eine Alternative zu iCloud für WhatsApp-Backups erhalten.

Eigener Cloud-Backup-Anbieter für Android und iOS

Bereits im April wurde bekannt, dass WhatsApp einen eigenen Cloud-Backup-Dienst für Android entwickelt. Statt Google Drive sollen Backups dann direkt auf WhatsApp-Servern gespeichert werden. Für diese Lösung will WhatsApp bis zu 2 GB kostenlosen Speicher bereitstellen, die Backups wären dort standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Für Android wäre es das erste Mal, dass WhatsApp eine Cloud-Backup-Option anbietet, die nicht von Google abhängt.

Nun arbeitet WhatsApp an der gleichen Funktion für die iOS-App. Bisher sichern Android-Nutzer:innen ihre Chats üblicherweise bei Google Drive, während auf iOS iCloud zum Einsatz kommt. Laut WABetaInfo bringt das Update auf die WhatsApp-Beta für iOS 26.28.10.16, verfügbar über TestFlight, erste Hinweise auf den neuen Dienst. Demnach entwickelt WhatsApp einen eigenen Backup-Cloud-Provider, der sich in die Chat-Backup-Einstellungen der iOS-App integrieren soll.

Ein Screenshot in der Beta zeigt eine Option, WhatsApp als Sicherungsanbieter auszuwählen. Der neue Dienst befindet sich laut Bericht noch in der Entwicklung und steht derzeit weder regulären Nutzer:innen noch Beta-Tester:innen zur Verfügung.

iCloud-Grenzen, Speicherpläne und Verschlüsselung

Apple stellt standardmäßig 5 GB iCloud-Speicher bereit, der unter anderem für Fotos, Dokumente, App-Daten und Gerätesicherungen genutzt wird. WhatsApp-Backups können – insbesondere bei umfangreichem Teilen von Medien – schnell sehr groß werden und diesen Speicher füllen. Wer das Limit erreicht, kann Speicher manuell freigeben oder ein kostenpflichtiges iCloud-Abo abschließen. Der günstigste Plan umfasst 50 GB für rund 0,99 US-Dollar pro Monat.

Mit dem eigenen Backup-Dienst will WhatsApp iOS-Nutzer:innen ermöglichen, 2 GB Chat-Backup-Speicher auf den eigenen Servern zu nutzen und so iCloud-Speicher für andere Inhalte freizuhalten. In den Backup-Einstellungen soll sich künftig der bevorzugte Anbieter auswählen lassen, wobei iCloud zunächst Standard bleibt. Wer nichts ändert, bleibt bei iCloud; ein Wechsel zurück zu iCloud soll jederzeit möglich sein.

Für größere Backups plant WhatsApp zusätzlich Bezahloptionen. Laut WABetaInfo wird ein 50-GB-Tarif für etwa 0,99 US-Dollar pro Monat vorbereitet, außerdem arbeitet WhatsApp an einem 1-TB-Plan. Diese Speicherstufen und Preise sind noch vorläufig und können sich vor dem offiziellen Start ändern.

Backups auf iCloud lassen sich optional Ende-zu-Ende-verschlüsseln, müssen aber manuell abgesichert werden. Auf den WhatsApp-Servern soll diese Verschlüsselung für Backups verpflichtend sein und sich nur durch Rückkehr zu iCloud umgehen lassen. WhatsApp empfiehlt für die Verschlüsselung eine Passkey-Lösung, also ein im Passwortmanager des Geräts gespeichertes Anmeldeobjekt, das klassische Passwörter ersetzt. Alternativ können Nutzer:innen ein herkömmliches Passwort oder einen 64-stelligen Schlüssel verwenden. Laut Bericht haben nur die Nutzer:innen selbst Zugriff auf die verschlüsselten Sicherungen, weder WhatsApp noch Meta können diese einsehen.

Mögliche Funktionen und offener Zeitplan

Noch ist unklar, was mit bestehenden WhatsApp-Backups in iCloud passiert, sobald auf den neuen Dienst umgestellt wird. Sollte das alte Backup nicht automatisch verschwinden, können Nutzer:innen den iCloud-Speicherplatz manuell freigeben, indem sie in den iOS-Einstellungen unter Apple-ID und iCloud den Eintrag für WhatsApp suchen und dort das Backup löschen.

Der eigene Backup-Dienst könnte laut WABetaInfo perspektivisch auch plattformübergreifende Wiederherstellungen ermöglichen, also etwa das Einspielen eines Backups auf einem anderen Betriebssystem. Da die Funktion noch in der Entwicklung ist, bleibt offen, ob diese Option in der finalen Version tatsächlich enthalten sein wird.

WhatsApp arbeitet derzeit parallel an der Umsetzung für Android und iOS, hat aber keinen Zeitplan für eine Beta- oder reguläre Veröffentlichung genannt. Weitere Details sollen folgen, sobald die Funktion näher an eine öffentliche Bereitstellung rückt.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: wabetainfo.com

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