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Warum Ihr jetzt kein iPad Air kaufen solltet: Günstiges MacBook in Sicht

M4 iPad Air

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Apple könnte schon bald ein deutlich günstigeres MacBook vorstellen, das vielen von Euch als bessere Alternative zum iPad Air dienen dürfte. Mehrere gut informierte Quellen erwarten die Vorstellung Anfang März.

Gerüchteschub für ein günstiges MacBook

Apple ist nicht gerade dafür bekannt, die Konkurrenz mit niedrigen Preisen zu unterbieten. Umso auffälliger sind aktuelle Berichte, nach denen ein vergleichsweise günstiges MacBook kurz vor dem Start stehen soll. Die Spekulationen stammen unter anderem von Bloomberg-Reporter Mark Gurman und Analyst Ming-Chi Kuo, die beide eine Vorstellung bereits am 4. März für möglich halten. Demnach soll das neue Notebook in mehreren auffälligen Farben erscheinen.

Preislich soll das Gerät deutlich unter dem bisher günstigsten MacBook liegen, dem MacBook Air für 1099 Euro. Im Gespräch sind 599 oder 699 US‑Dollar (in Deutschland vermutlich 799 oder 899 Euro). Auf dem Papier wird das neue Modell damit für viele von Euch interessant, die aktuell ein iPad Air ins Auge fassen. Nach Einschätzung des Autors dürfte das MacBook für viele Nutzer:innen sogar die deutlich sinnvollere Wahl sein.

MacBook statt iPad-Air-Kombi?

Wer bislang ein möglichst günstiges „MacBook-Erlebnis“ wollte, wurde oft auf ein iPad plus Tastaturhülle verwiesen. Diese Kombination verspricht Schutz, eine Art Laptop-Gefühl und bleibt günstiger als ein vollwertiges MacBook. Der Autor findet dieses Argument jedoch wenig überzeugend. Zwar ist das Paket aus iPad und Tastaturhülle günstiger als ein MacBook, die Nutzung kommt seiner Meinung nach aber nicht an einen richtigen Laptop heran.

Ein wichtiger Punkt: iPadOS wirkt weniger leistungsfähig als macOS, weil es primär für Touch-Bedienung entwickelt wurde. Trotz Verbesserungen sind Maus- und Tastatursteuerung nicht gleichwertig, und viele der besten Mac-Apps und Mac-Spiele laufen nicht unter iPadOS. Hinzu kommt, dass Tastaturhüllen beim Tippen oft nicht an klassische Mac-Tastaturen heranreichen. Ihr könnt zwar eine mechanische Mac-Tastatur mit dem iPad koppeln, verliert dann aber einen Teil der mobilen Flexibilität.

Genau hier könnte das gemunkelte günstige MacBook mit A18-Pro-Chip aus dem iPhone eine Lücke schließen. Angeblich testet Apple seit einem Jahr „verspielte Farben“ wie helles Gelb, helles Grün, Blau, Pink, klassisches Silber und Dunkelgrau. Optisch erinnert das an das iPhone 5c, das ebenfalls als günstigeres Modell in mehreren kräftigen Farben angeboten wurde.

Anders als beim iPhone 5c soll das neue MacBook aber ein Aluminiumgehäuse bekommen und damit auf billigen Kunststoff verzichten, wie er bei vielen Budget-Laptops üblich ist. Laut Gurman will Apple bei der Verarbeitungsqualität keine Abstriche machen, was zur bisherigen Produktstrategie des Unternehmens passt. Das ist auch deshalb wichtig, weil dieses preiswerte MacBook für viele der erste Kontakt mit dem Apple-Ökosystem sein dürfte. Ein minderwertiger Eindruck wäre hier kontraproduktiv.

Gleichzeitig gibt Apple Nutzer:innen eines iPad noch einen weiteren Grund, über den Wechsel zum Mac nachzudenken. Durch das Aluminiumgehäuse entsteht beim Schritt von einem iPad Air für 649 Euro zu einem MacBook um 800-900 Euro kein spürbarer Qualitätsverlust. Wäre das neue MacBook aus Kunststoff, könnte das viele bestehende iPad-Nutzer:innen sofort abschrecken.

Leistung, Display, Akku: iPad Air oder MacBook?

Entscheidend wird sein, wie sich das günstige MacBook im Vergleich zum iPad Air bei Leistung und Ausstattung schlägt. Ein gutes Gehäuse allein reicht nicht, wenn das Gerät leistungstechnisch hinter dem Tablet zurückbleibt. Nach aktuellem Stand soll im MacBook der A18 Pro stecken, der erstmals 2024 im iPhone 16 Pro eingesetzt wurde. Das aktuelle iPad Air nutzt hingegen den M3-Chip aus dem Jahr 2023. Laut Benchmarks liefern beide Chips ähnliche Ergebnisse, wobei der A18 Pro bei Single-Core-Tests leicht vorne liegt, der M3 bei Multi-Core-Aufgaben.

Auch beim Display dürfte es Überschneidungen geben. Das iPad Air kommt mit 11- und 13‑Zoll-Bildschirm, während Gurman von einem MacBook mit etwas kleinerem Display als beim 13,6‑Zoll‑MacBook Air ausgeht. Er spricht von einem „einfacheren LCD‑Display“, und auch das iPad Air setzt auf LCD statt OLED oder Mini‑LED. Spannend wird der Akku: Laut Apple schafft das aktuelle iPad Air bis zu zehn Stunden Surfen oder Videowiedergabe. Das 13‑Zoll‑MacBook Air hält bis zu 18 Stunden durch, das 14‑Zoll‑MacBook Pro sogar bis zu 24 Stunden. Wenn Euch eine möglichst lange Akkulaufzeit wichtig ist, dürfte das MacBook klar im Vorteil sein.

Dennoch bietet das iPad eine Flexibilität, die ein MacBook nicht erreichen wird. Ihr könnt das iPad Air als Tablet oder mit Tastatur im Laptop-Stil nutzen und habt Touch-Bedienung, die beim MacBook fehlt. Außerdem ist das iPad kompakter und leichter und lässt sich unterwegs einfacher verstauen. Die Wahl zwischen MacBook und iPad Air wird daher nicht trivial. Wer aber gerade ein Mittelklasse‑iPad kaufen möchte, sollte die Entwicklung bis Anfang März abwarten.

Rückkehr zu Steve Jobs’ Preisvorstellungen?

Apple‑Mitgründer Steve Jobs betonte häufig, dass er gute Technik zu bezahlbaren Preisen anbieten wollte, und einige seiner Produkte erfüllten genau diesen Anspruch. Das erste iPad lag preislich deutlich unter den Erwartungen vieler Analyst:innen, obwohl es mit neuen Funktionen Maßstäbe setzte. Der iMac G3 startete zu einem Preis, der nahe an der Hälfte vergleichbarer Rechner lag, und veränderte den PC‑Markt nachhaltig.

Jobs formulierte es einmal so: „Ich liebe es, wenn du wirklich großartiges Design und einfache Fähigkeiten in etwas bringen kannst, das nicht viel kostet … Das war die ursprüngliche Vision für Apple.“ In diesem Sinne wäre ein günstiges MacBook kein Bruch mit der Firmenhistorie. Apple hat eine Tradition, solide Technik zu einem zugänglicheren Preis anzubieten, auch wenn das in den vergangenen Jahren weniger sichtbar war. Wer aktuell mit einem neuen iPad liebäugelt, dürfte durch das erwartete MacBook zusätzliche Argumente zum Nachdenken bekommen.

Via: https://www.techradar.com

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Tags: Aluminiumgehäuse, Apple, günstiges MacBook, iPad Air, MacBook, Tablet, Akkulaufzeit, laptop, M3, A18 Pro

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