Foxconn meldet vor dem Start der Massenfertigung des iPhone 18 Pro und eines faltbaren iPhone-Modells die höchsten Monatseinnahmen in der 52-jährigen Firmengeschichte. Der Aufschwung geht nach Unternehmensangaben vor allem auf die starke Nachfrage nach KI-Hardware zurück.
Rekordmonat Juli mit starkem Wachstum
Foxconn hat nach einem Bericht von Reuters im Juli 2026 Einnahmen in Höhe von 29,6 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Das sind 54,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und der höchste jemals gemeldete Monatswert des Auftragsfertigers.
Ende Juli startete Foxconn seine jährliche Rekrutierungskampagne, um genügend Arbeitskräfte für die Produktion des kommenden iPhone 18 Pro zu gewinnen. Trotz dieses noch bevorstehenden Produktionshochlaufs erzielte das Unternehmen bereits den Rekordmonat.
Details zu den einzelnen Geschäftsfeldern liegen noch nicht vollständig vor. Laut Bericht verzeichnete die Smartphone-Sparte jedoch ein deutliches Wachstum. Der eigentliche Treiber der Entwicklung war laut Foxconn aber eine „starke Pull-in-Dynamik für KI-Produkte“ – also eine besonders hohe Nachfrage von Kund:innen, die ihre Bestellungen für KI-Hardware vorziehen oder ausweiten.
Nvidia-Aufträge als Motor des KI-Geschäfts
Foxconn ist ein wichtiger Zulieferer für Nvidia, ein Unternehmen, das sich zuletzt im Wechsel mit Apple den Titel des wertvollsten Konzerns der Welt gesichert hat. Für Nvidia produziert Foxconn unter anderem KI-Server, GPU-Module und weitere Komponenten.
In einer Einschätzung zum weiteren Jahresverlauf erklärte Foxconn, dass die Auslieferungen von AI-Racks im dritten Quartal voraussichtlich weiter wachsen werden. Gleichzeitig erwartet der Konzern, dass das Geschäft insgesamt an Fahrt gewinnt, sobald klassische ICT-Produkte (Information and Communication Technology) in ihre saisonale Hochphase eintreten.
Foxconn verweist allerdings auch auf Risiken: Die global angespannte politische und wirtschaftliche Lage müsse genau beobachtet werden, um mögliche Auswirkungen auf Nachfrage und Lieferketten einschätzen zu können.
Chipknappheit, steigende Preise und anstehende iPhone-Produktion
Die hohe weltweite Nachfrage nach KI-Systemen hat bereits zu einer Knappheit bei Prozessoren und Speicherbausteinen geführt. Laut Foxconn wirkt sich diese Situation auf den gesamten Elektronikmarkt aus und führt zu Preissteigerungen bei Consumer-Produkten.
Davon betroffen sind unter anderem Macs und iPads. Es wird zudem erwartet, dass auch iPhones und zahlreiche andere Elektronikgeräte teurer werden könnten, da die knappen Komponenten ihre Preise nach oben treiben.
Für das laufende Quartal rechnet Foxconn mit weiterem Wachstum, gestützt durch die typische Spitzensaison im Elektronikgeschäft. Dazu gehört auch der Start der Produktion des iPhone 18 Pro, der in dieses Quartal fällt. Darüber hinaus laufen bei Foxconn wie in jedem Jahr die Vorbereitungen für das Feiertagsgeschäft, in dem besonders viele Consumer-Geräte gefertigt werden.
Zusätzlich kursieren Berichte, dass in diesem Zeitraum auch ein faltbares iPhone – häufig als iPhone Fold bezeichnet – an den Start gehen könnte. Demnach habe es zwar Fertigungsprobleme gegeben, diese sollen aber inzwischen behoben sein. Foxconn selbst hat diese Gerüchte nicht bestätigt; die Informationen stammen aus nicht näher genannten Quellen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
