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Vier iPhone-Sicherheitsfunktionen, die ihr vielleicht nicht kennt

Viele von euch nutzen euer iPhone täglich, doch einige wichtige Sicherheitsfeatures bleiben oft unbemerkt. Wir zeigen euch vier effektive iPhone-Sicherheitsfunktionen, die eure Daten besser schützen können.

Versteckte Ordner für Fotos, Videos und Apps

Mit der Funktion „versteckter Ordner“ könnt ihr Fotos, Videos und Apps auf eurem iPhone so absichern, dass nur ihr selbst Zugriff habt. Dafür nutzt ihr Face ID, Touch ID oder euren Geräte-Code, um diese Inhalte freizuschalten. Wer ohne Berechtigung in eurem iPhone stöbert, sieht die versteckten Inhalte und Apps nicht. Apps, die ihr verbirgt, sind automatisch gesperrt, während der versteckte Foto-Ordner Bilder und Videos aus dem normalen Album entfernt. Erst nach einer zusätzlichen Authentifizierung bekommt ihr wieder Zugriff. Allerdings gilt: Kinder unter 13, die Teil einer Family Sharing-Gruppe sind, dürfen auf dem iPhone keine Apps sperren oder verstecken. Für Nutzer:innen zwischen 13 und 17 ist das zwar möglich, allerdings sehen Erziehungsberechtigte im Familienverbund weiterhin, welche Apps geladen wurden und wie häufig ihr sie nutzt.

Stolen Device Protection schützt bei Diebstahl

Die „Stolen Device Protection“ steht auf jedem iPhone bereit, das iOS 17.3 oder neuer nutzt. Voraussetzung ist, dass ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeschaltet habt. Diese Funktion schützt euer Gerät besonders dann, wenn ihr nicht zu Hause oder am Arbeitsplatz seid, sondern unterwegs oder im Ausland. Bei Verlust oder Diebstahl erweitert Stolen Device Protection den Schutz eurer Kontoinformationen. Dafür werden sensible Daten, wie gespeicherte Passwörter oder Kreditkarteninformationen, erst nach Authentifizierung per Face ID oder Touch ID angezeigt. Zudem kann es bei sicherheitsrelevanten Änderungen, wie beim Zurücksetzen des Apple-Passworts, zu einer einstündigen Verzögerung kommen, bevor ihr euch erneut mit Face ID oder Touch ID identifizieren müsst. Das erschwert es Unbefugten, an eure persönlichen Informationen zu gelangen.

Sicherheitsmodus „Lockdown Mode“ blockiert gezielte Angriffe

Mit iOS 16 und neuer könnt ihr den sogenannten Lockdown Mode aktivieren. Dieser Modus schränkt die Nutzung des iPhones bewusst ein, um gezielte Angriffe abzuwehren. Im Lockdown Mode schaltet euer iPhone viele Funktionen ab, beispielsweise SharePlay, geteilte Alben und FaceTime Live-Fotos. Außerdem blockiert der Modus verschiedene Web-Technologien, verhindert das Verbinden mit offenen WLAN-Hotspots und blockiert eingehende FaceTime-Anrufe von nicht bekannten Nummern. Die meisten von euch werden vermutlich nie Opfer eines gezielten Cyberangriffs. Wer aber als Journalist:in, Datenschutz-Expert:in oder Whistleblower arbeitet, profitiert vom zusätzlichen Schutz.

Failsafe-Datenlöschung nach fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen

Die Funktion „Erase Data“ ist besonders für alle sinnvoll, die maximale Sicherheit bevorzugen. Wenn ihr eine Bildschirmsperre mit Code aktiviert, könnt ihr zusätzlich festlegen, dass nach zehn falschen Passcode-Eingaben das gesamte iPhone automatisch gelöscht wird. So verhindert ihr, dass Unbefugte mit Brute-Force-Angriffen auf eure Daten zugreifen. Im Ernstfall bleibt euer iPhone gesperrt und die Daten gelöscht – sofern ihr das Feature aktiviert habt. Vergesst nicht, regelmäßige Backups anzulegen. Ohne Backup müsst ihr euer iPhone komplett neu einrichten, solltet ihr einmal selbst ausgesperrt werden.

Wenn ihr eure iPhone-Sicherheit verbessern wollt, solltet ihr diese vier Funktionen in den Einstellungen prüfen und entsprechend aktivieren.

Via: https://www.techradar.com

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Michael Reimann

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