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Trump setzt per Dekret Frist für US-Mondlandung bis 2028

US-Präsident Donald Trump hat die Rückkehr von US-Astronaut:innen zum Mond per Dekret angeordnet. Damit erhält das bestehende Mondprogramm der US-Raumfahrtbehörde eine klare zeitliche Vorgabe.

Artemis-Programm mit Mondlandung und Mondstation

Das Artemis-Programm der US-Raumfahrtbehörde sieht neben einer erneuten bemannten Mondlandung auch den Aufbau einer dauerhaften Station auf der Mondoberfläche vor. Diese Mondstation soll längerfristige Aufenthalte ermöglichen und als geschützter Stützpunkt für weitere Forschungsmissionen dienen. Artemis bündelt damit verschiedene Ziele der bemannten Raumfahrt, die über kurze Erkundungsflüge hinausgehen.

Mit dem Programm verfolgt die Behörde das Ziel, eine kontinuierliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Die geplante Station soll als Infrastruktur für wissenschaftliche Experimente, technische Erprobungen und logistische Vorbereitung weiterer Missionen dienen.

Präsidiales Dekret setzt Frist bis 2028

Trump unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) in Washington ein entsprechendes Dekret. Darin fordert er von der Raumfahrtbehörde eine bemannte Mondlandung spätestens bis zum Jahr 2028. Das Dekret verknüpft damit die bisherigen Planungen des Artemis-Programms ausdrücklich mit einem konkreten Zeitplan aus dem Weißen Haus.

Mit der Anordnung bekräftigt Trump die Priorität einer raschen Rückkehr von US-Astronaut:innen auf die Mondoberfläche. Die Vorgabe richtet sich an die US-Raumfahrtbehörde, die ihre Missionsplanung und Ressourcenverteilung an dieser Frist ausrichten soll.

Missionen zum Mars vorerst nachrangig

Bemannte Missionen zum Mars, die vor allem von Tech-Milliardär Elon Musk immer wieder gefordert wurden, rücken durch das Dekret vorerst in den Hintergrund. Trump stellt diese langfristig orientierten Marspläne damit zurück und legt den Fokus klar auf den Mond.

Die politische Vorgabe bedeutet, dass die US-Raumfahrtbehörde ihre Prioritäten zunächst auf die Umsetzung der Mondlandung und den Aufbau der geplanten Mondstation konzentrieren soll. Marsmissionen bleiben damit zwar ein Thema der bemannten Raumfahrt, stehen aber nicht im Mittelpunkt der aktuellen Präsidialagenda.

Via: https://www.derstandard.at
Titelbild: Nasa

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Michael Reimann

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