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Tim Cook begleitet Trump zu China-Gipfel mit Xi – Apples Rolle im Fokus

Trump trifft Tech-CEOs

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Apple-Chef Tim Cook reist diese Woche mit US-Präsident Donald Trump nach China zu einem hochrangigen Gipfel mit Staatspräsident Xi Jinping. Die Reise fällt in eine Phase angespannter Handelsbeziehungen und eines anstehenden Führungswechsels bei Apple.

US-Wirtschaftsdelegation reist zum Gipfel nach Peking

Das Weiße Haus hat bestätigt, dass Cook Teil einer Delegation aus 16 US-Wirtschaftslenker:innen ist, die Trump nach Peking begleiten. Die Reise beginnt am 12. Mai, das Treffen mit Xi Jinping ist für den 14. Mai angesetzt. Die Gespräche sollen sich laut US-Regierungsvertreter:innen auf neue bilaterale Gremien für Investitionen und Handel konzentrieren. Trump hofft darüber hinaus auf Geschäftsabschlüsse und Abnahmevereinbarungen mit Peking.

Zur Delegation gehören neben Cook unter anderem Elon Musk (Tesla), Larry Fink (BlackRock), Stephen Schwarzman (Blackstone), Kelly Ortberg (Boeing), Brian Sikes (Cargill), Jane Fraser (Citigroup), Jim Anderson (Coherent), Larry Culp (GE Aerospace), David Solomon (Goldman Sachs), Jacob Thaysen (Illumina), Michael Miebach (Mastercard), Dina Powell McCormick (Meta), Sanjay Mehrotra (Micron), Cristiano Amon (Qualcomm) und Ryan McInerney (Visa). Cisco-Chef Chuck Robbins stand zunächst ebenfalls auf der Liste, sagte laut seinem Unternehmen später aber wegen Terminproblemen ab.

US-Beamte erwarten, dass beim Gipfel zentrale politische Streitpunkte angesprochen werden. Auf der Agenda stehen demnach Handel, Künstliche Intelligenz, Exportkontrollen, Taiwan und der Krieg im Iran. Die Gespräche folgen auf mehrere Wochen wachsender Spannungen zwischen Washington und Peking, unter anderem wegen Beschränkungen für KI-Technologie, Sanktionen und Exporten seltener Erden.

Cooks Teilnahme und Apples China-Abhängigkeit

Cooks Teilnahme wird auch innenpolitisch in den USA aufmerksam verfolgt. Im vergangenen Jahr hatte er eine Reise Trumps in die Vereinigten Arabischen Emirate ausgelassen, was den Präsidenten laut Medienberichten verärgerte. Kurz darauf drohte Trump mit einem 25-prozentigen Zoll auf iPhones, die nicht in den USA gefertigt werden. Cooks Präsenz in China könnte nun erneute öffentliche Konflikte vermeiden, während er sich auf seine letzten Monate als Apple-CEO vorbereitet.

Für Apple kommt die China-Reise zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Der Konzern navigiert seit rund einem Jahr durch zunehmend angespannte Handelsbedingungen und hat sich mit US-Handelsminister Howard Lutnick zu seinen Operationen ausgetauscht. Apple hat zudem umfangreiche Investitionen im Heimatmarkt zugesagt, um Zollausnahmen für seine Hardware zu sichern.

Gleichzeitig arbeitet Apple daran, die starke Fertigungsabhängigkeit von China zu verringern. Das Unternehmen baut die iPhone-Endmontage in Indien aus und hat dort inzwischen kumulierte Exporte von über 50 Milliarden US-Dollar (rund 46 Milliarden Euro) erreicht. Dennoch bleibt China einer der wichtigsten Märkte für Apple. Jüngst erholten sich die Verkäufe in der Region, angetrieben von einer hohen Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe, was die allgemeine Schwäche im Smartphone-Markt teilweise ausglich.

Führungswechsel bei Apple und neue Rolle für Cook

Die Reise nach Peking fällt in die Phase eines angekündigten Führungswechsels an der Apple-Spitze. Das Unternehmen hat im vergangenen Monat mitgeteilt, dass Tim Cook zum 1. September als CEO zurücktritt. Die Leitung übernimmt dann der bisherige Hardware-Chef John Ternus. Cook wechselt in die Rolle eines Executive Chairman mit klarem Schwerpunkt auf globaler Politik und Regierungsbeziehungen.

In einem internen Meeting erklärte Cook, er wolle diese neue Funktion langfristig ausüben. Die Teilnahme am China-Gipfel gilt intern als früher Einblick in den diplomatischen Part seiner künftigen Aufgaben. Zugleich unterstreicht die Reise, wie wichtig stabile Beziehungen zu Peking für Apples Geschäft bleiben – trotz aller Bemühungen, Produktion und Absatz geografisch breiter aufzustellen.

Via: www.iClarified.com · 9to5mac.com · www.cnbc.com

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Tags: Handelsbeziehungen, Executive Chairman, Xi Jinping, Apple, iPhone, Tim Cook, China, Donald Trump, John Ternus, Wirtschaftsdelegation

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