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Streaming wird teuer: Was die neuen Preise bei Prime Video und YouTube bedeuten

Amazon und YouTube drehen erneut an der Preisschraube beim Streaming. Für Euch als Nutzer:innen von Apple TV, iPhone und iPad kann Streaming damit zu einem spürbaren Kostenfaktor werden.

Prime Video Ultra: Neues Werbefrei-Abo, deutlich teurer

Amazon ersetzt in den USA das bisherige werbefreie Prime-Video-Abo durch „Prime Video Ultra“. Dieses neue Paket ist künftig die einzige Möglichkeit für Prime-Mitglieder, Prime Video ohne Werbung zu sehen. Der Aufpreis steigt dabei von bislang 2,99 US-Dollar (rund 2,75 Euro) pro Monat auf 4,99 US-Dollar (rund 4,60 Euro) im Monat.

Prime Video Ultra bringt zusätzliche Funktionen, die Amazon zusammen mit der Preiserhöhung einführt. Details zu diesen Funktionen gehen aus der Quellenlage hervor, ohne dass alle Aspekte im Einzelnen beschrieben werden. Klar ist aber: Wer mit Apple TV, iPhone oder iPad weiterhin unterbrechungsfrei streamen will, muss künftig mehr einplanen.

Für einen typischen Haushalt, der bereits das reguläre Prime-Abo nutzt und dazu Prime Video Ultra bucht, verteuert sich das Gesamtpaket also spürbar. Gerade wenn Ihr mehrere Streams auf dem Apple TV oder auf verschiedenen iOS- und iPadOS-Geräten in der Familie nutzt, summieren sich diese Zusatzkosten im Monat.

YouTube Premium: Preisaufschlag über alle Tarife hinweg

Auch YouTube Premium wird teurer. Laut Berichten erhöht Google die Preise für alle Varianten des werbefreien Angebots in den USA. Besonders deutlich fällt der Zuschlag beim Familienabo aus, hier kommen monatlich bis zu 4 US-Dollar (rund 3,70 Euro) zusätzlich auf Euch zu.

Damit steigen die laufenden Ausgaben für YouTube-Nutzung ohne Werbung, Hintergrundwiedergabe und Downloads auch auf Apple-Geräten. Wer YouTube Premium etwa auf dem iPhone nutzt, um Musikvideos im Hintergrund laufen zu lassen, oder auf dem iPad für längere Sessions ohne Werbung, muss die neuen Preise in sein Technik-Budget einrechnen.

In Kombination mit Prime Video Ultra und weiteren Abos – etwa für Sport-Streaming oder andere Premiumdienste – erhöht sich die monatliche Belastung spürbar. Auf einem Apple TV im Wohnzimmer mit einem oder zwei großen Diensten fallen andere Summen an als bei einer Vollausstattung mit zusätzlichen Sport- und Premiumkanälen auf mehreren Geräten im Haushalt.

Streaming-Budget optimieren: Strategien auf Apple-Geräten

Um die wachsenden Kosten in den Griff zu bekommen, helfen einige grundlegende Strategien. Eine Möglichkeit sind gebündelte Kanäle auf dem Apple TV. Hier könnt Ihr verschiedene Inhalte an einer zentralen Stelle verwalten und gelegentlich prüfen, welche Abos Ihr wirklich regelmäßig nutzt.

Jahresabos sind eine weitere Option, falls Anbieter sie vergünstigt im Vergleich zur Monatszahlung anbieten. Durch die einmalige Zahlung reduziert Ihr die laufenden Kosten und schafft mehr Übersicht im Budget. Wichtig ist dabei, die eigenen Nutzungsgewohnheiten realistisch einzuschätzen.

Sharing-Modelle innerhalb der jeweiligen Nutzungsbedingungen können zusätzlich sparen helfen. Familien- oder Haushaltsfreigaben verteilen die Kosten auf mehrere Personen, ohne gegen Regeln zu verstoßen. Apple-Nutzer:innen kennen dieses Prinzip bereits von der Familienfreigabe bei vielen Apps und Diensten.

Entscheidend bleibt aber die Priorisierung nach dem für Euch relevanten Inhalt. Wenn Ihr vor allem bestimmte Serien, Filme oder Sportangebote verfolgt, kann es sinnvoll sein, andere Dienste zeitweise zu pausieren. Auf iPhone, iPad und Apple TV sind Abos schnell gekündigt oder reaktiviert, sodass Ihr flexibel zwischen Phasen mit „Vollausstattung“ und minimalem Setup wechseln könnt.

Ob Apple selbst künftig mit eigenen Paketlösungen oder gebündelten Angeboten gegensteuert, lässt sich auf Basis der vorliegenden Informationen nicht beantworten. Klar ist lediglich, dass die aktuelle Preiswelle bei Prime Video und YouTube das Thema Streaming-Budget für Apple-Nutzer:innen neu in den Fokus rückt.

Via: www.iClarified.com · www.engadget.com

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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