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Steigende DRAM-Preise: Weitere iPhone-Teuerungen ab 2027 erwartet

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Apple hat sich für das kommende Jahr auf deutlich höhere DRAM-Preise eingelassen. Die angespannte Marktlage bei Speicherchips dürfte iPhones und andere Produkte langfristig teurer machen.

Apple akzeptiert höheren DRAM-Preis für 2027

Apple zahlt aktuell 1,50 US-Dollar pro Gigabit DRAM und hat sich laut einem Bericht von Digitimes nun auf einen Preis von 2,00 US-Dollar pro Gigabit für das Jahr 2027 geeinigt. Zuvor hatte der Social-Media-Nutzer @SemiconductorsX am 14. September darauf hingewiesen, dass Samsung diesen Preis für 2027-Angebote genannt habe, Apple das Angebot zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht angenommen habe.

Der frühere Apple-CEO Tim Cook hatte die durch KI verursachten RAM-Engpässe bereits als „Jahrhundertflut“ bezeichnet, die zwangsläufig zu höheren Produktpreisen führen werde. Preissteigerungen trafen daraufhin nahezu alle bestehenden Produkte außer dem iPhone – bis Apple im September schließlich einen Aufschlag von 100 US-Dollar über die gesamte bestehende iPhone-Produktpalette verteilt einführte.

Mit dem neuen DRAM-Preisniveau wird erwartet, dass Apple die iPhone-Preise 2027 erneut anheben muss. Wie die konkrete Preisgestaltung aussehen könnte, ist aber unklar. Das Unternehmen hatte frühere Verteuerungen zunächst durch Supply-Chain-Management und das interne Abfedern von Mehrkosten hinausgezögert. Die Preiserhöhungen im Juni waren dem Bericht nach der Endpunkt mehrmonatiger Versuche, Kund:innen nicht direkt zu belasten.

Für den Markt insgesamt rechnet der Bericht damit, dass die Nachfrage nach Speicher um 36,2 Prozent steigt, während das Angebot nur um 19,3 Prozent zunimmt. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage soll sich damit von -8,1 Prozent im Jahr 2026 auf -13,6 Prozent im Jahr 2027 vergrößern. Diese Unterversorgung dürfte mindestens in der ersten Hälfte des Jahres 2028 anhalten.

KI-Rechenzentren verschärfen den RAM-Mangel

Ein Kern des Problems: Dieselben Hersteller produzieren sowohl Consumer-Speicher als auch High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Rechenzentren. Je mehr Kapazitäten für HBM reserviert werden, desto weniger Fertigung bleibt für Speicherchips in Geräten wie Smartphones übrig. HBM lässt sich dabei nicht einfach in Bausteine für iPhones zerteilen – jede Fertigung, die auf große Wafer für Datenzentren fokussiert ist, geht der Smartphone-Lieferkette de facto verloren.

Als Treiber dieser Entwicklung nennt der Bericht vor allem Unternehmen wie NVIDIA, SpaceXAI, OpenAI, Microsoft, Google und Anthropic, die verstärkt Rechenzentren aufbauen. Apple trage mit dem Bedarf für Private Cloud Compute ebenfalls dazu bei, allerdings in deutlich geringerem Umfang. Viele dieser Unternehmen kaufen Land für künftige Rechenzentren, reservieren dort Kapazitäten und sichern sich vorab RAM und andere Komponenten – häufig finanziert über Kredite, die auf dem erwarteten Wert dieser noch nicht existierenden Infrastruktur basieren.

Mehr Produktionskapazität für RAM wird demnach zwar für 2028 oder 2029 erwartet. Ob sich die Versorgungslage dadurch entspannt, ist jedoch offen, solange die Nachfrage weiter steigt.

Konkrete Auswirkungen auf iPhone-Preise

Die angespannte RAM-Situation zeigt sich bereits in konkreten Apple-Produkten. So überschreitet etwa ein Mac Studio durch die aktuellen RAM-Preise schnell die Marke von 10.000 US-Dollar. Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max stieg der Basispreis um 100 US-Dollar, während Apple die höheren Speicherstufen noch stärker verteuerte. Die 2-TB-Variante des iPhone Duo liegt dadurch bei über 3.000 US-Dollar.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Apple bislang vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber der RAM-Krise agiert habe, dies aber nicht dauerhaft durchzuhalten sei. Ihr müsst daher mit weiteren Preiserhöhungen bei neuen Produkten im kommenden Jahr rechnen. Wenn das iPhone 18 im Frühjahr auf den Markt kommt, dürften laut Einschätzung des Berichts zusätzliche Aufschläge folgen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

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