Wer ein älteres iPad nutzt oder ein generalüberholtes Gerät kaufen möchte, steht schnell vor der Frage, wie lange Apple das Tablet noch mit Updates und Reparaturen versorgt. Der Überblick zeigt, welche Modelle aktuell als voll unterstützt gelten, welche nur noch Sicherheitsupdates erhalten und ab wann es eng wird.
Stand 2026 gilt: Alle iPads, die iPadOS 26 ausführen können, werden von Apple vollständig unterstützt. iPadOS 26 ist im September 2025 erschienen. Später im Jahr 2026 folgt iPadOS 27.
Mit dem Start von iPadOS 26 im Jahr 2025 fiel unter anderem das iPad der 7. Generation aus der Unterstützung. Für iPadOS 27 hat Apple bereits bestätigt, dass weitere Modelle nicht mehr berücksichtigt werden: das iPad Pro 11 Zoll (3. Generation, 2018), das iPad mini (5. Generation, 2019), das iPad Air (3. Generation, 2019) sowie das iPad (8. Generation, 2020).
iPadOS 26 läuft auf folgenden Modellen, die damit aktuell als komplett unterstützt gelten:
Nicht jedes kompatible iPad unterstützt alle Funktionen von iPadOS 26. Apple Intelligence etwa setzt neuere Hardware voraus, darunter M‑Chips in aktuellen iPad Air- und iPad Pro-Modellen sowie den A17 Pro im neuesten iPad mini.
Für iPadOS 27 hat Apple folgende Modelle angekündigt:
Apple veröffentlicht für viele iPads auch dann noch Sicherheitsupdates, wenn sie keine größeren iPadOS-Versionen mehr erhalten. Diese Patches schließen Sicherheitslücken, halten zentrale Dienste funktionsfähig und verlängern die sichere Nutzungsdauer deutlich.
Als grobe Orientierung lässt sich aus der bisherigen Praxis ableiten: Große iPadOS-Updates gibt es für viele Modelle rund sechs bis acht Jahre, Sicherheitsupdates oft bis zu etwa zehn Jahre oder länger. Das derzeit älteste iPad mit aktueller Hauptversion ist das iPad Pro von 2018, während das iPad Air 2 von 2014 über Sicherheitsupdates noch berücksichtigt wird.
Stand Juni 2026 pflegt Apple diese iPadOS-Versionen mit Sicherheitsupdates (zuletzt alle am 11. Mai 2026 aktualisiert):
Damit gelten unter anderem folgende ältere Modelle als sicher, auch wenn sie iPadOS 26 nicht mehr unterstützen; das älteste darunter ist das iPad Air der 2. Generation von 2014:
Apple könnte mit dem Erscheinen von iPadOS 27 die Unterstützung für iPadOS 15 und iPadOS 16 einstellen, was die Liste der noch mit Sicherheitsupdates versorgten Geräte verkleinern würde.
Fällt ein iPad sowohl aus den großen Updates als auch aus den Sicherheitspatches heraus, steigt das Risiko: Ungepatchte Sicherheitslücken, Ausfälle bei Banking- oder Zahlungs-Apps, App-Store-Inkompatibilitäten, mögliche Probleme bei FaceTime oder iMessage, Aktivierung und Wiederherstellung sowie ein allmählicher Leistungs- und Akkurückgang können die Nutzung stark einschränken.
Neben der Software spielt auch der Hardware-Support eine Rolle. Apple stuft ältere Produkte je nach Zeitpunkt des Verkaufsendes als „Vintage“ oder „Obsolete“ ein. Daraus ergibt sich, ob und wie lange noch Original-Ersatzteile verfügbar sind.
Als Vintage gelten Geräte, wenn ihr Verkauf vor fünf bis sieben Jahren eingestellt wurde. Apple kann sie dann noch reparieren, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist aber nicht garantiert. Aktuell führt Apple unter anderem folgende iPads als Vintage:
Obsolete werden Produkte, wenn ihr Verkauf mehr als sieben Jahre zurückliegt. Für diese Geräte hält Apple keine offiziellen Ersatzteile mehr bereit, auch autorisierte Servicepartner können sie dann in der Regel nicht mehr mit Originalteilen instand setzen. Als Obsolete listet Apple derzeit etwa:
Unter dem Strich bestimmt also eine Kombination aus iPadOS-Unterstützung, Sicherheitsupdates und Reparaturstatus, wie lange ein iPad im Alltag sinnvoll nutzbar bleibt.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macworld.com
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