Kontakt-Avatare und Poster können das Erscheinungsbild Eures iPhones persönlicher gestalten. Wir zeigen, wie Ihr diese in iOS 26 erstellt und anpasst.
Mit der Einführung der Kontakt-Poster ab iOS 17 könnt Ihr im Anrufbildschirm und in Nachrichten individuell gestaltete Bilder oder Fotos für Kontakte anzeigen lassen. Allerdings tauschen Nutzer:innen diese Poster nur über iMessage — also in blauen Unterhaltungen — oder wenn Ihr Eure eigene Kontaktkarte teilt, beispielsweise per NameDrop. Poster werden also nur in begrenztem Umfang geteilt. Ihr könnt dabei nicht nur eigene Poster setzen, sondern auch für gespeicherte Kontakte ein gewünschtes Poster auswählen.
Deutlich häufiger sind die kreisförmigen Kontakt-Avatare, auch Kontaktfotos genannt. Oft stammen diese aus früherer Facebook-Integration, aus CardDAV-Sharing oder von Drittanbieter-Apps, die Bilder in die Kontakte-Datenbank schreiben. Auch andere Dienste wie Outlook oder Google Kontakte können solche Avatare einpflegen. Leider wirken manche Avatare in der Poster-Ansicht deplatziert — häufig sind es veraltete, unscharfe Bilder oder Comic-Avatare, die wenig aussagekräftig sind.
Das Anlegen von Kontakt-Avataren und Postern ist nicht selbsterklärend. Viele Nutzer:innen nehmen sich die Mühe deshalb nur für enge Freund:innen und Familienmitglieder. Wer ein wenig Zeit investiert, kann die iPhone-Oberfläche damit optisch aufwerten.
Um einen Avatar oder ein Poster für einen Kontakt festzulegen, gibt es in iOS 26 mehrere Wege. Ihr könnt dies direkt über die Kontakte-App tun, entweder durch Bearbeiten der eigenen Kontaktkarte oder durch Auswählen eines beliebigen Eintrags. Zusätzlich lassen sich Name, Kontaktbild und Poster im Bereich „Name & Foto teilen“ einstellen. Hier steuert Ihr, ob und wie Eure Infos an andere Personen weitergegeben werden — entweder automatisch an Kontakte oder mit individueller Freigabe.
Beim Bearbeiten erscheint abhängig vom vorhandenen Avatar eine unterschiedliche Oberfläche. Über einen Regler oben wählt Ihr aus, ob Ihr das Avatar-Bild oder das Poster anpassen möchtet.
Ihr könnt bei beiden Varianten zwischen Monogramm, Memoji, Emoji oder Foto wählen. Für ein Foto tippt Ihr auf „Fotos“ und dann auf „Fotomediathek“. Im Auswahlbildschirm werden zunächst von Apple vorgeschlagene Bilder angezeigt. Euch stehen Filteroptionen wie „Alle“, „Live Photos“, „Personen“, „Natur“ und „Städte“ zur Verfügung. Über die Suchfunktion – etwas unauffällig unten rechts – könnt Ihr gezielt nach Bildern suchen.
Apple erkennt Gesichter in Fotos, stellt aber beim Auswählen für einen Kontakt nicht automatisch alle passenden Bilder dieser Person bereit. Daher empfiehlt es sich, die Gesichtserkennung nachträglich zu nutzen: Öffnet ein Bild, wischt nach oben, tippt auf das Gesichtssymbol und ordnet diesem Kontakt das Foto zu. Im Laufe der Zeit tauchen so mehr passende Bilder in der Galerie auf.
Habt Ihr ein Foto ausgewählt, lässt sich dieses durch Ziehen und Zoomen passend zuschneiden. Für Avatar-Bilder bietet iOS Filtervorschauen und eine einfache Zusage per Haken-Symbol. Für Poster gibt es andere Bearbeitungsschritte, etwa Filter per Wischgeste und Optionen wie Tiefeneffekt. Warnung: Änderungen gehen verloren, wenn Ihr versehentlich auf „Zurück“ oder das „X“ tippt, ohne vorher zu speichern.
Das Synchronisieren der Bildauswahl funktioniert nicht immer zuverlässig. Manchmal werden Änderungen nicht beibehalten oder gehen beim Speichern verloren. Abhilfe kann es bringen, die Option „Name & Foto teilen“ vorübergehend zu deaktivieren und nach einer erneuten Bearbeitung wieder zu aktivieren.
Das Erstellen und Bearbeiten von Kontakt-Avataren und Postern in iOS 26 ist flexibel, aber teils umständlich. Die Benutzeroberfläche verlangt häufige Wechsel zwischen Bearbeitungsmodi und das Foto-Auswahlmenü bleibt unübersichtlich. Eine automatisierte Vorschlagsfunktion, basierend auf Gesichtserkennung und Bildvorschlägen für Kontakte – ähnlich wie beim Sperrbildschirm – würde hier deutlich helfen. Bis dahin benötigt Ihr etwas Geduld und Aufmerksamkeit für den richtigen Ablauf.
Via: https://tidbits.com
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