Mit iOS 27 verwandelt Apple Kurzbefehle in ein Werkzeug, das Ihr einfach mit Sprache oder Text steuert. Ihr beschreibt nur noch, was passieren soll – den Rest übernimmt die KI.
Apple Kurzbefehle gibt es seit iOS 12, seit iOS 13 ist die App auf allen unterstützten iPhones und iPads vorinstalliert. Trotz des einfachen Baukastens aus Aktionen konnten viele Nutzer:innen das Potenzial bisher nicht vollständig ausschöpfen, weil ihnen technisches Wissen fehlte.
Mit iOS 27 ändert sich dieser Umgang grundlegend. Entscheidend ist nun vor allem, was Ihr machen wollt und wie gut Ihr Euer Anliegen in normaler Sprache beschreibt. Die überarbeitete Kurzbefehle-App nutzt Künstliche Intelligenz, die Apple als Apple Intelligence bezeichnet. Sie analysiert Eure Beschreibung, versteht den Zweck des Kurzbefehls und wählt automatisch passende Aktionen aus, also die Bausteine des Workflows.
Aus diesen Aktionen baut die App einen vollständigen Kurzbefehl zusammen. Ihr könnt diesen automatisch erstellten Kurzbefehl direkt ausführen. Falls etwas nicht wie gewünscht funktioniert, bittet Ihr Apple Intelligence um Anpassungen oder wechselt in den klassischen Editor, um Details selbst zu korrigieren.
Zunächst benötigt Ihr ein iPhone oder iPad mit iOS 27 oder iPadOS 27. Zum Zeitpunkt der Quelle liegt das System als Entwickler-Betaversion vor. Außerdem müsst Ihr die neue Siri-KI einrichten, bevor Ihr loslegt.
Danach öffnet Ihr die Kurzbefehle-App und tippt auf die Schaltfläche für einen neuen Kurzbefehl. Anschließend beschreibt Ihr, was dieser Kurzbefehl erledigen soll. Erwähnt dabei sowohl die Hauptaufgabe als auch zusätzliche Funktionen, die Ihr Euch wünscht. In der Praxis arbeitet der KI-Editor in der Kurzbefehle-App laut Quelle schneller als die Siri-KI. Kurz darauf erhaltet Ihr eine Bestätigung, in der erklärt wird, was der neue Kurzbefehl künftig macht.
Je nach Aufgabe zeigt Euch die App zusätzliche Optionen an, zwischen denen Ihr wählen müsst. Nachdem der Kurzbefehl erstellt ist, tippt Ihr auf die Abspiel-Schaltfläche, um ihn zu testen. Wenn alles passt, kehrt Ihr mit der Zurück-Taste zur Übersicht Eurer Kurzbefehle zurück.
Falls das Ergebnis nicht stimmt, beschreibt Ihr im Texteingabefeld, was sich ändern soll. Wenn Ihr die gewünschte Anpassung nicht genau formulieren könnt oder verstehen wollt, wie der Kurzbefehl intern funktioniert, tippt Ihr auf das Menüsymbol oben rechts. Dadurch öffnet Ihr den bisherigen Editor, in dem Ihr einzelne Aktionen anpasst. Mit der Zurück-Taste speichert Ihr die Änderungen. Über das Apple-Intelligence-Symbol gelangt Ihr jederzeit wieder zur KI-Ansicht.
Ist der Kurzbefehl fertig, haltet Ihr ihn gedrückt, um das Kontextmenü zu öffnen. Die Einträge Bearbeiten, Umbenennen, Teilen, Duplizieren, Bewegen und Löschen erklären sich von selbst. Wichtig ist der Punkt Details: Darüber könnt Ihr den Kurzbefehl auf dem Home-Bildschirm ablegen, um ihn schneller zu starten. Außerdem lässt er sich dort für das Teilen-Menü oder für die Apple Watch aktivieren.
Wenn Apple Intelligence Euren Wunsch nicht umsetzen kann, weist Euch die App darauf hin und fordert Euch auf, eine andere Aufgabe zu beschreiben. Die Quelle zeigt dafür ein Beispiel in einem Screenshot.
Neben der neuen KI-Funktion in Kurzbefehle bringt iOS 27 weitere Neuerungen mit. Dazu gehören extra-große Widgets auf iPhone, iPad und Mac, eine Funktion, um einzelne Videobilder als Foto zu sichern, neue Siri-KI-Funktionen sowie ein Zeichenwerkzeug in der Nachrichten-App von iOS 27. Außerdem gibt es von der Quelle inspirierte iPhone-Hintergründe zur Fußballweltmeisterschaft 2026.
Via: https://www.idownloadblog.com
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