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Siri AI verursacht Apple bereits Cloud-Kosten

Apple muss den Betrieb von Siri AI in der Cloud in seiner Kostenplanung berücksichtigen. Finanzchef Kevan Parekh erläuterte im jüngsten Quartalsgespräch, wie sich lokale und serverbasierte Anfragen auf die Ausgaben des Unternehmens auswirken.

Serveranfragen verursachen laufende Kosten

Anfragen, die direkt auf einem Gerät verarbeitet werden, seien für Apple sehr effizient und verursachten „keine wirklichen Kosten“, sagte Parekh. Bei der Verarbeitung auf Apples Servern entstünden dagegen Kosten für die Inferenz – also für die Berechnung der KI-Antworten.

Wie sich die Nutzung künftig auf lokale Verarbeitung und Private Cloud Compute verteilen wird, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen. Mit der Ausweitung von Siri AI auf mehr Nutzer:innen und Sprachen könnte dieses Verhältnis für Apples Betriebskosten zunehmend relevant werden.

Apple berücksichtigt die Ausgaben bereits in seiner Bilanzierung. Laut Parekh fließen die mit Siri AI verbundenen Cloud-Kosten in die Umsatzkosten der Services-Sparte ein. Zugleich will Apple einen Teil der Hardwareerlöse aufschieben und über die Nutzungsdauer der Geräte verbuchen, die den Dienst enthalten.

Siri AI belastet die erwartete Bruttomarge

Die Kosten sind ein Faktor in Apples Prognose für eine niedrigere Bruttomarge im Weihnachtsquartal. Den größten Druck erwartet das Unternehmen durch höhere Speicherpreise. Apple nannte jedoch auch den Ausbau von Siri AI als Grund und prognostizierte eine Bruttomarge zwischen 45 und 46 Prozent.

Siri AI wurde seit dem Start auf weitere Sprachen ausgeweitet. Mit iOS 27.2 unterstützt der Dienst nun auch Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch. Apple arbeitet zudem daran, Apple Intelligence breiter über seine Plattformen hinweg verfügbar zu machen.

Bezahlter Zugang zu stärkerer Servernutzung geplant

Apple bereitet außerdem eine mögliche Monetarisierung besonders umfangreicher Nutzung serverbasierter KI-Funktionen vor. Das Unternehmen hat bestätigt, dass bestimmte Siri-AI-Funktionen und intelligente Fotobearbeitungen künftig Nutzungslimits haben werden. Kund:innen sollen gegen Bezahlung über iCloud+-Tarife erweiterten Zugriff erhalten können.

Damit verfolgt Apple zwei Ziele: Mehr KI-Verarbeitung auf den Geräten würde die Cloud-Ausgaben begrenzen. Serverbasierte Funktionen könnten zugleich eine zusätzliche Einnahmequelle für die Services-Sparte werden. Nach Angaben des Unternehmens kann KI außerdem den Verkauf neuer Geräte unterstützen, indem sie Kund:innen einen weiteren Grund für den Wechsel zu Hardware mit aktuellen Funktionen bietet.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: theapplepost.com

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Apfeltalk Redaktion

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