Werbung



SicherheitNews

Schweiz prüft Apples Bedingungen für NFC-Zugang beim iPhone

Apple NFC-Technologie

Werbung



Apple gerät in der Schweiz wegen des Zugangs zum NFC-Chip im iPhone ins Visier der Wettbewerbsbehörde. Die Wettbewerbskommission untersucht, ob Apples Vertragsbedingungen mit dem Kartellrecht vereinbar sind.

Wettbewerbsprüfung rund um kontaktloses Bezahlen

Die Schweizer Wettbewerbskommission hat angekündigt, zu prüfen, ob Apples Bedingungen für den Zugang zum NFC-Chip im iPhone wettbewerbsrechtliche Fragen aufwerfen. Im Fokus steht dabei insbesondere, ob andere Anbieter:innen von mobilen Bezahl-Apps im Bereich kontaktloser Zahlungen mit iOS-Geräten in Geschäften effektiv mit Apple Pay konkurrieren können.

Apple hatte den Zugang zum NFC-Chip des iPhone für Drittanbieter:innen weltweit im August des vergangenen Jahres geöffnet, nachdem dies bereits einige Monate zuvor in der Europäischen Union erfolgt war. Seither können externe Entwickler:innen unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls auf die NFC-Funktionen zugreifen.

NFC- und Secure-Element-Plattform mit Auflagen

Die entsprechenden Funktionen stellt Apple über die NFC- &-Secure-Element-Plattform-Programmierschnittstelle zur Verfügung. Über diese Schnittstelle können Drittanbieter-Apps Funktionen der Apple-Brieftasche nachbilden, etwa Zahlungen, digitale Schlüssel für Türen und Autos, Ausweise, Eintrittskarten und weitere Anwendungen.

Um Zugriff auf den NFC-Chip des iPhone und das Secure Element zu erhalten, müssen Entwickler:innen allerdings einen kommerziellen Vertrag mit Apple abschließen und die damit verbundenen Gebühren zahlen. Genau diese Vertragskonditionen und Entgelte stehen nun im Zentrum der Vorabprüfung durch die Schweizer Behörden.

Die Wettbewerbskommission führt nach eigenen Angaben derzeit eine vorläufige Untersuchung durch, um festzustellen, ob die Bedingungen für die Gewährung des Zugangs mit dem schweizerischen Kartellrecht vereinbar sind. Im Rahmen dieses Prozesses sammelt die Behörde Informationen und Einschätzungen von relevanten Marktteilnehmer:innen.

Unterschiede zum Europäischen Wirtschaftsraum im Fokus

Das Sekretariat der Wettbewerbskommission steht nach eigenen Angaben seit Anfang 2024 mit Apple im Austausch, um auch Schweizer App-Anbieter:innen den Zugang zur NFC-Schnittstelle auf iOS-Geräten zu ermöglichen. Infolgedessen gewährt Apple seit Ende 2024 Schweizer Drittanbieter-Apps Zugriff auf die NFC- &-Secure-Element-Plattform.

Nun prüft das Sekretariat in einer vorläufigen Untersuchung, ob die für die Schweiz geltenden Bedingungen – die sich von jenen im Europäischen Wirtschaftsraum unterscheiden – mit dem nationalen Kartellrecht vereinbar sind. Dazu holt die Behörde weiterhin Informationen und Marktbeobachtungen ein.

Der Ausgang des Verfahrens ist derzeit offen. Nach aktuellem Stand betrifft die Diskussion vor allem die vertraglichen Regelungen und Gebühren, nicht die technische Ausgestaltung des Zugangs zum NFC-Chip und zum Secure Element im iPhone für Drittanbieter:innen.

Die im ursprünglichen Beitrag genannten Rabattangebote für Apple-Produkte sowie die Verweise auf Social-Media-Profile des Autors sind für die wettbewerbsrechtliche Untersuchung in der Schweiz nicht relevant und werden daher hier nicht weiter ausgeführt.

Via: https://9to5mac.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Tags: Apple, iPhone, Apple Pay, Schweiz, Wettbewerb, NFC, Kartellrecht, App-Entwicklung

Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung