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PS5 Pro erhält im März verbesserte KI-Hochskalierung

PS5 Slim

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Sony stattet die PS5 Pro im März mit einer neuen Version seiner hauseigenen Hochskalierungs-Technik aus. Das Update soll Bildqualität und Bildrate gleichzeitig verbessern.

Neue PSSR-Version startet mit Resident Evil Requiem

Mark Cerny, leitender Architekt von PS4, PS5 und PS5 Pro, kündigt in einem Blogeintrag ein Update für die PS5 Pro an. Die Konsole erhält im März eine neue Version von PSSR, kurz für „PlayStation Spektrale Superauflösung“. Eines der ersten Spiele, das diese Technik nutzt, ist Resident Evil Requiem.

Laut Cerny handelt es sich bei PSSR um „eine KI-Bibliothek, die Spielebilder Pixel für Pixel analysiert, während sie hochskaliert werden“. So sollen Spiele auf der PS5 Pro optisch aufgewertet werden, obwohl sie intern mit einer geringeren, für die Hardware weniger anspruchsvollen Auflösung laufen. Die überarbeitete Version von PSSR verfolge „einen ganz anderen Ansatz, nicht nur beim neuronalen Netz, sondern auch beim gesamten Algorithmus“ und könne nun sowohl Bildrate als auch Bildqualität hoch halten, wenn sie aktiviert ist.

In Cernys Blogbeitrag finden sich Vergleichsbilder, die die Unterschiede der neuen PSSR-Implementierung zeigen. Gleichzeitig erläutert Masaru Ijuin, Senior Manager im Bereich Engine-Entwicklungsunterstützung bei Capcom, wie die neue Hochskalierungs-Technik Resident Evil Requiem zugutekommt.

Feinere Details in Resident Evil Requiem

Für Resident Evil Requiem habe das Team den Fokus darauf gelegt, die Darstellung des Protagonisten mithilfe einer erweiterten Version der RE Engine zu verbessern, erklärt Ijuin. Ziel sei es gewesen, die Immersion der Spieler:innen in den Horror zu vertiefen. So werde beispielsweise jedes einzelne Haar und jeder Bartstoppel als Polygon gerendert, wodurch sich diese realistisch zu Körperbewegungen und Wind verhalten.

Auch die Art, wie Licht durch das Haar dringe, verändere sich abhängig davon, wie die Haarsträhnen übereinanderliegen. Diese detaillierte Texturdarstellung sei nur eines von vielen Elemente, die Fans besonders wahrnehmen sollen. Die verbesserte PSSR-Version ermögliche es dem Team, diese feinen Details und textlichen Besonderheiten zuverlässig zu verarbeiten, obwohl diese aufgrund ihrer Komplexität traditionell schwer hochzuskalieren seien.

Capcom hofft, dass Spieler:innen dieses neue Niveau an Horror und visueller Genauigkeit sowie das damit einhergehende veränderte Spielgefühl selbst erleben werden.

Projekt Amethyst und Ausblick auf zukünftige Hardware

Sony und AMD hatten 2024 „Projekt Amethyst“ offiziell gemacht, eine Kooperation zur Entwicklung von maschineller Lerntechnologie zur Verbesserung von Grafik und Gameplay. Die Zusammenarbeit habe bereits beiden Unternehmen genutzt: Sony habe zur Entwicklung von AMDs FSR 4 beigetragen, und ähnliche Fortschritte fänden nun ihren Weg zurück auf die PS5 Pro, so Cerny.

Die gemeinsamen Pläne, unter anderem Hochskalierungsleistung und Energieeffizienz zu verbessern, könnten sich auch bei zukünftigen Konsolen und Grafikkarten auszahlen. Für Euch als aktuelle PS5-Pro-Besitzer:innen wird die neue PSSR-Version laut Cerny im März per Softwareupdate ausgeliefert. In den Systemeinstellungen der Konsole soll sich die Funktion ein- und ausschalten lassen.

Parallel dazu sollen mehrere PS5-Spiele aktualisiert werden, um die neue Hochskalierung zu unterstützen. Die grafischen Verbesserungen bleiben zwar im Vergleich zu einer normalen PS5 weiterhin schrittweise, doch Sony holt damit noch zusätzliche Leistung aus der Konsole heraus. Das dürfte vor allem diejenigen beruhigen, die 700 US-Dollar (rund 650 Euro) oder mittlerweile 750 US-Dollar (rund 700 Euro) für eine PS5 Pro bezahlt haben.

Via: https://www.engadget.com

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Tags: Resident Evil Requiem, RE Engine, KI-Grafik, Sony, AMD, PS5 Pro, PSSR, Hochskalierung, FSR 4, Projekt Amethyst

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