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OpenAI führt GPT-6 Astra für ChatGPT und Codex ein

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OpenAI erweitert ChatGPT und Codex um das neue Modell GPT-6 Astra. Der Fokus liegt auf komplexer Computer-Nutzung, professionellen Workflows, Softwareentwicklung und Cybersicherheit.

Funktionsumfang von GPT-6 Astra

OpenAI beschreibt GPT-6 Astra als Ergebnis mehrjähriger Forschung in den Bereichen Pre-Training, Reinforcement Learning und Alignment. Das Modell soll besonders bei Computer-Nutzung, Browsing, Softwareentwicklung, Cybersicherheit, wissenschaftlichen Aufgaben und professioneller Arbeit leistungsfähig sein. Laut OpenAI erreicht Astra auf der FrontierMath-Tier-4-Benchmark einen Wert von 98 Prozent und hat bereits bei der Lösung lang bestehender offener Probleme in der Mathematik geholfen. Auf ARC-AGI-3 werden 99,9 Prozent und auf ExploitBench 100 Prozent erzielt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Desktop-Computern. GPT-6 Astra kann innerhalb von ChatGPT Aufgaben auf Geräten wie dem Mac ausführen, auch im Hintergrund, während Ihr weiterarbeitet. OpenAI betont, dass das Modell komplexe Probleme mit mehrstufigen Arbeitsabläufen verbindet und dabei fertige Dokumente, Tabellenkalkulationen und Präsentationen erzeugen soll. Zusätzlich bezeichnet OpenAI GPT-6 Astra als „bestes Modell für Software Engineering bis heute“.

Laut Ari Weinstein ist ChatGPT mit Astra bei der Computer-Nutzung fast doppelt so schnell wie zuvor. Optimierungen der technischen Anbindung („Harness“) sollen außerdem bestehende Modelle beschleunigen, wodurch Aufgaben in GPT-5.6 Sol um rund 60 Prozent schneller ausgeführt werden.

Neuer Kontext-Ansatz in Codex und Cybersicherheits-Fokus

Für Codex führt GPT-6 Astra einen neuen Ansatz zum Umgang mit umfangreichen Kontexten ein. Bisher mussten lange Sitzungen – etwa beim Debugging komplexer Fehler oder bei großen Refactorings – immer wieder durch Zusammenfassungen komprimiert werden. Dabei gingen laut OpenAI oft Details verloren, etwa warum ein Fix scheiterte oder wie sich eine Komponente verhält.

Mit Astra kann Codex Notizen über Kontextfenster hinweg behalten, ohne Informationen wiederholt zu einer einzigen Zusammenfassung verdichten zu müssen. Frühere Kontextfenster bleiben durchsuchbar. Auf diese Weise soll das Modell Anforderungen oder Testergebnisse aus älteren Nachrichten und Tool-Ausgaben wiederfinden können, selbst wenn diese nicht explizit in den Notizen auftauchen. Die Funktion lässt sich in Codex experimentell aktivieren und soll in den kommenden Wochen zum Standard für Astra werden.

OpenAI spricht bei GPT-6 Astra von einem „signifikanten Sprung bei Cyber-Fähigkeiten“ und ordnet das Modell im eigenen Preparedness Framework in der Kategorie Cybersicherheit auf der Stufe „Critical“ ein. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Einführung bewusst schrittweise.

Verfügbarkeit und Einbindung in ChatGPT

Zum Start steht GPT-6 Astra zunächst Mitgliedern des Cybersicherheits-Programms Daybreak zur Verfügung. OpenAI kündigt an, dass das Modell im weiteren Verlauf für eine begrenzte Zahl von Organisationen freigeschaltet wird und in den kommenden Tagen allen ChatGPT Plus-, Pro-, Business- und Enterprise-Abos sowie über die OpenAI API und AWS zur Verfügung stehen soll.

Laut OpenAI ist die Nutzung von Astra innerhalb der bestehenden Abo-Kontingente enthalten. Zusätzlich können Guthaben für erweiterten Verbrauch gekauft werden. Pro-, Business- und Enterprise-Kund:innen erhalten außerdem Zugriff auf GPT-6 Astra Pro. In Enterprise-Umgebungen können Administrator:innen Astra für ihren Workspace aktivieren, standardmäßig ist der Zugriff zum Start jedoch deaktiviert.

Nach der ersten Ankündigung erfolgte der Rollout gestaffelt: Einen Tag später wurde GPT-6 Astra für Business- und Pro-Kund:innen mit 100- oder 200-Dollar-Monatsplänen freigeschaltet, bevor Plus-Abos mit 20-Dollar-Monatsgebühr einige Stunden später ebenfalls Zugriff erhielten. Weitere Details zu GPT-6 Astra stellt OpenAI auf der eigenen Website bereit.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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