Apple arbeitet laut zahlreicher Berichte an einem grundlegend überarbeiteten MacBook Pro mit OLED‑Display und Touchscreen. Viele Details sind noch unklar, doch die Gerüchte der vergangenen Jahre zeichnen ein zunehmend konkretes Bild.
Über ein MacBook Pro mit OLED‑Bildschirm wird seit Jahren spekuliert, erste Berichte dazu reichen mindestens bis 2019 zurück. Klar ist bisher vor allem eines: Die verschiedenen Quellen widersprechen sich beim Zeitplan regelmäßig. Steve Jobs hatte Touchscreen‑Laptops 2010 noch als „ergonomisch schrecklich“ bezeichnet, Craig Federighi sprach 2018 von „Experimenten“. Bereits 2019 tauchten dennoch erste Meldungen zu einem Touchscreen‑MacBook Pro auf.
Das koreanische Magazin The Elec nannte im Laufe der Zeit gleich mehrere verschiedene Jahre für den Start: 2025, 2026 oder 2027, teils mit sechster, teils mit achter OLED‑Panel‑Generation, später auch mit Hybrid‑OLED. Auch beim Start der Massenproduktion schwankten die Angaben – mal Mai 2026, dann Juli 2026, während ein anderer Leak von Testfertigung bereits im Januar 2026 sprach.
Analyst Ming-Chi Kuo erwartete 2023 zunächst ein „OLED MacBook“ frühestens Ende 2024, korrigierte später auf Ende 2026. Analyst:innen von Omdia nannten wiederholt 2026, zuletzt sogar Juli 2026, was mittlerweile als eher unwahrscheinlich gilt. Display‑Analyst Ross Young sah im April und Oktober 2023 ein OLED‑ und Touch‑Upgrade für 2026.
Mehrere koreanische Publikationen berichteten zudem, Apple habe OLED‑Panels für 14‑ und 16‑Zoll‑MacBook‑Pro‑Modelle mit Ziel 2026 bestellt. Ein sonst zuverlässiger Leaker verschob den Start mehrfach: erst 2025, dann Ende 2026 oder Anfang 2027, später konkret Ende 2026, schließlich im April 2026 eher 2027 – unter Verweis auf eine branchenweite Speicherknappheit. Am 26. Juni 2026 hieß es dann, das Gerät werde weiterhin „zwischen Ende 2026 und Anfang 2027“ erwartet.
Verifizierbarer sind interne Hinweise: AppleInsider erfuhr im Juli 2025 von MacBook‑Pro‑Modellen mit den Kennungen K114 und K116, getestet mit internen Versionen von macOS „Tahoe“, die laut Stand Oktober 2025 nicht vor macOS 26.5 vorgesehen waren. Zusammengefasst deuten die Gerüchte auf einen Start Ende 2026 oder Anfang 2027 hin, ohne dass ein konkretes Datum gesichert wäre.
Apple forscht laut Patenten schon seit mindestens 2010 an Touch‑Macs. Ein 2023 eingereichtes, im September 2024 erteiltes Patent („Touch Sensing Utilizing Integrated Micro Circuitry“) zeigt eine MacBook‑Pro‑Illustration mit Touchscreen und beschreibt ausdrücklich einen Personal Computer mit Trackpad und integrierter Touch‑Anzeige. Ein weiteres Patent von März 2024 skizziert ein MacBook Pro aus Glas mit Touchscreen, ein Patent von August 2024 verteilt mehrere Touchflächen über verschiedene Bereiche des Geräts. Bereits 2020 hatte Apple zudem ein Konzept vorgestellt, bei dem eine herkömmliche Tastatur durch eine verformbare Touchoberfläche ersetzt wird.
Öffentliche Aussagen der Führungsebene laufen dem bislang nicht zuwider, schließen Touch aber nicht aus. Greg Joswiak und Craig Federighi betonten 2021 und 2025, dass Apple keine Pläne habe, iPad und Mac zu verschmelzen. Die Patente deuten dennoch darauf hin, dass der Mac funktional iPad‑Eigenschaften übernimmt – insbesondere durch einen Touchscreen.
Herzstück der erwarteten K114‑ und K116‑Modelle ist ein OLED‑Panel mit Touchfunktion. Im Raum steht ein Panel der achten Generation mit LTPO‑TFT‑Technik, geliefert von Samsung Display. LTPO‑TFT kombiniert Vorteile von LTPS‑ und IGZO‑Technologien und soll den Energieverbrauch senken und so die Akkulaufzeit verbessern. Gegenüber den aktuellen LCD‑Displays der M5‑MacBook‑Pro‑Modelle verspricht OLED vor allem höheren Kontrast und schnellere Reaktionszeiten, insbesondere bei dunklen Szenen.
Ein Gerücht von Oktober 2025 spricht von einem verstärkten Scharnier, das Display‑Wackler bei Touch‑Eingaben reduzieren soll, sowie von einem Punch‑Hole‑Kameradesign statt Notch. Das würde zu einer möglichen Umsetzung der Dynamic Island auf dem Mac passen, wie sie iOS 27 bereits für Siri nutzt.
Beim SoC soll Apple laut einem Leak vom Juni 2026 auf die bestehenden M5 Pro und M5 Max setzen, wie sie seit März 2026 im aktuellen MacBook Pro stecken. Zwischenzeitlich hieß es, Apple habe M6 Pro und M6 Max gestrichen und plane für die zweite Touch‑Generation mit M7 Pro und M7 Max. Ein Basis‑M6 mit höherer Speicherbandbreite soll demnach nur im Einstiegs‑14‑Zoll‑MacBook‑Pro ohne OLED und ohne Touchscreen landen (interne Kennung J806), während die OLED‑Modelle unter K114 und K116 laufen.
Parallel dazu prüfte Apple laut Berichten mindestens zeitweise den Einsatz eigener Mobilfunkmodems im MacBook Pro. Geräte wie iPhone Air, iPhone 16e, iPhone 17e und M5 iPad Pro nutzen bereits Apple‑Modems; für das MacBook Pro ist von einer zweiten Generation die Rede, nicht vor 2026. Als möglicher Marketingname kursiert „MacBook Ultra“, angelehnt an Apple Watch Ultra und Apple‑Silicon‑„Ultra“-Chips – ob Apple diese Bezeichnung tatsächlich nutzt, ist offen.
Konkrete Angaben zu Akku, Lautsprechern, Anschlüssen oder Farben fehlen bislang. Sicher ist nur, dass es teuer werden dürfte: Apple hat im Juni 2026 den Einstiegspreis für das M5 Pro MacBook Pro auf 2.499 US‑Dollar und für das M5 Max MacBook Pro auf 4.099 US‑Dollar angehoben. Die Touch‑ und OLED‑Version dürfte darüber liegen, zumal die Speicherknappheit laut aktuellen Einschätzungen auch 2027 und 2028 anhalten könnte.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
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