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Office 2021: Microsoft beendet Sicherheitsupdates am 13. Oktober

Am 13. Oktober 2026 endet der offizielle Support für Office 2021 und Office LTSC 2021. Danach stellt Microsoft weder Sicherheitsupdates noch technischen Kundendienst bereit.

Keine Updates und kein technischer Support mehr

Mit dem Support-Ende entfallen Sicherheitskorrekturen, Softwarepflege und Fehlerbehebungen. Auch die Unterstützung über Telefon und Chat endet. Betroffen sind mehrere Editionen, darunter Home and Business, Home and Student für Windows und macOS sowie Professional.

Die bereits installierten Programme Word, Excel und PowerPoint funktionieren nach dem Stichtag zunächst weiter. Microsoft schließt jedoch neu entdeckte Sicherheitslücken nicht mehr. Dadurch können Systeme mit Office 2021 anfälliger für Cyberangriffe werden. Eine kostenpflichtige Verlängerung durch sogenannte erweiterte Sicherheitsupdates bietet Microsoft für diese Version nicht an.

Office-Versionen mit immer kürzerem Support

Das Support-Ende nach fünf Jahren setzt Microsofts Entwicklung zu kürzeren Produktlebenszyklen bei den Kaufversionen fort. Frühere Ausgaben wie Office 2010 und Office 2013 erhielten Berichten zufolge noch etwa zehn Jahre lang Aktualisierungen.

Bei Office 2019 verkürzte sich der Supportzeitraum auf sechs Jahre. Office 2021 erreicht nun nach fünf Jahren das Ende seiner Unterstützung. Für Office 2024 nennt Microsoft den 9. Oktober 2029 als Support-Ende.

Microsoft 365, Office 2024 und Alternativen

Microsoft verweist auf Microsoft 365 als Abonnementangebot und auf kostenlose Web-Apps. Wer eine unbefristete Lizenz bevorzugt, kann auf Office 2024 oder Office LTSC 2024 wechseln. Auch Office im Web steht zur Verfügung.

Für Büroarbeiten kommen außerdem cloudbasierte Angebote wie Google Docs und Google Workspace infrage. Zu den freien Softwarelösungen zählen LibreOffice, Opendesk, Cryptpad und Joplin. Ein Wechsel zu kostenloser Software kann Lizenzkosten sparen. Welche Lösung passt, hängt davon ab, welche Funktionen Ihr benötigt und wie Ihr Eure Dokumente weiterverwenden möchtet.

Via: https://www.ad-hoc-news.de

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Michael Reimann

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