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Neuer „Star Wars“-Film spart Kosten mit Apple Vision Pro

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Beim neuesten „Star Wars“-Film setzt Regisseur Jon Favreau auf Apple Vision Pro, um Drehs effizienter zu planen. Eine Spezial-App hilft ihm, kostspielige Nachdrehs zu vermeiden.

Virtueller IMAX-Saal statt Monitor

Filmemachen wird immer teurer, auch wenn viele Tools heute leicht zugänglich sind. Zwar könnt Ihr mit einem Smartphone schnell Szenen aufnehmen, das Niveau großer Hollywood-Produktionen bleibt aber schwer zu erreichen.

In einem Interview im Podcast „The Town“ während der Cinemacon sprach Jon Favreau darüber, wie Technologie hilft, Produktionskosten zu senken. Ein Beispiel dafür ist Apple Vision Pro, das bei seinem aktuellen IMAX-Projekt zum Einsatz kommt.

Favreau beschreibt das Grundproblem so: Er dreht einen Film für IMAX, schaut die Bilder aber nur auf einem Fernseher an – egal wie groß dieser ist, ein IMAX-Saal lässt sich damit nicht realistisch simulieren. Die Lösung war eine Software, mit der er jede Aufnahme in einem virtuellen IMAX-Kino betrachten und den Bildausschnitt präzise festlegen kann.

Über Apple Vision Pro kann er so direkt sehen, was das Publikum später im großen Saal wahrnimmt. Favreau betont, dass diese Technik ursprünglich aus dem Consumer-Bereich stammt und nun der Filmindustrie zugutekommt.

Wie Apple Vision Pro Nachdrehs reduziert

Apple Vision Pro ist zwar ein teures Headset mit eigenen Kompromissen, bietet aber eine besondere Kombination aus hoher Displayauflösung und vollständiger Immersion. Genau diese Eigenschaften nutzt Favreau für die Planung und Auswertung seiner Einstellungen.

Indem er die Shots schon während der Produktion im virtuellen IMAX-Umfeld überprüft, kann er Fehler früh erkennen und vermeidet unnötige Wiederholungen. Nachdrehs gehören zu den teuersten Teilen einer Produktion, vor allem Szenen, die später ungenutzt „auf dem Boden des Schneideraums“ landen.

Tools wie Apple Vision Pro helfen hier, indem sie die kreative Arbeit mit einer realistischeren Vorschau verbinden. So lassen sich Bildkomposition und Timing genauer beurteilen, bevor das Team aufwendige Sets erneut aufbauen oder Schauspieler:innen zurück ans Set holen muss.

Favreaus Tech-Ansatz im „Star Wars“-Universum

Jon Favreau ist dafür bekannt, neue Technologien früh in seine Arbeit zu integrieren. „Der König der Löwen“ wurde auf einem virtuellen Set gedreht, auf dem er die Szenen per VR direkt inszenieren konnte.

Auch „The Mandalorian“, bisher als Serie und künftig als „Star Wars“-Kinofilm, setzt fast vollständig auf virtuelle Sets. Die Schauspieler:innen agieren dort in Räumen, die von Greenscreens umringt sind, was eigene Herausforderungen für Inszenierung und Bildgestaltung mit sich bringt.

Mit Apple Vision Pro kann Favreau nun Aufnahmen der realen Darsteller:innen in einer Previsualisierungs-Umgebung betrachten, die einen IMAX-Saal simuliert. So erhält er schon während der Produktion einen Eindruck vom späteren Kinoerlebnis.

Obwohl dieser Einsatz derzeit eher speziell wirkt, könnte er durch die generelle Entwicklung in TV- und Filmproduktion Schule machen. Apple Vision Pro hat bislang keine einzelne „Killer-Funktion“, zeigt sich aber als nützliches Werkzeug für viele spezifische Anwendungen.

Zumindest ein Exemplar hat Apple damit sicher verkauft – an Jon Favreau.

Via: https://appleinsider.com

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Tags: Star Wars, Virtual Reality, Apple Vision Pro, Filmproduktion, IMAX, Jon Favreau, Previsualisierung

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