Apple steht offenbar kurz vor einem großen Redesign seiner MacBook-Reihe – inklusive OLED-Displays, Touchscreen und neuem Namen. Ein aktueller Bericht deutet nun darauf hin, dass das erwartete MacBook Ultra nicht nur über dem bisherigen MacBook Pro positioniert wird, sondern auch spürbar teurer ausfallen dürfte.
MacBook-Redesign mit OLED, Touchscreen und möglichem Ultra-Branding
Bereits ab dem kommenden Monat wird mit einer überarbeiteten Generation des MacBook Pro gerechnet. Erwartet werden unter anderem OLED-Displays, erstmals ein Touchscreen auf einem Mac, ein dünneres Gehäuse und eine Dynamic-Island-Aussparung. Für dieses Modell kursiert seit einiger Zeit der Name MacBook Ultra, wobei lange unklar war, wie sich diese Bezeichnung in die bestehende MacBook-Pro-Reihe einfügen würde.
Zunächst lag die Annahme nahe, dass das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5-Chip weiterhin als klassisches MacBook Pro vermarktet wird. Später berichtete Bloomberg-Journalist Mark Gurman jedoch, dass Apple bestimmte Gestaltungselemente des MacBook-Ultra-Designs auch auf ein MacBook Pro mit M7 übertragen wolle. Das schien die Einführung einer eigenen Ultra-Marke zunächst weniger wahrscheinlich zu machen.
Ein neuer Bericht sorgt nun aber für mehr Klarheit und macht eine parallele Existenz von MacBook Pro und MacBook Ultra in der Produktpalette plausibler.
miniLED bleibt bis 2028 – Hinweise auf Preisstruktur und Positionierung
Laut einem Bericht des Marktforschungsunternehmens Omdia plant Apple, die aktuellen miniLED-Display-Panels bis mindestens 2028 weiter zu produzieren. Das deutet darauf hin, dass die bestehenden MacBook-Pro-Modelle mit miniLED-Displays im Programm bleiben, selbst wenn parallel ein neues OLED-Modell eingeführt wird.
Aus dieser Konstellation leitet der Bericht zwei zentrale Punkte ab: Zum einen dürfte das neue, überarbeitete Modell mit OLED-Display zu einem spürbaren Aufpreis gegenüber den bisherigen MacBook-Pro-Varianten angeboten werden. Zum anderen steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass Apple die neue Geräteklasse tatsächlich MacBook Ultra nennt, um sie klar über den bisherigen MacBook-Pro-Modellen zu positionieren.
Mögliche MacBook-Aufstellung bis 2027 und angenommene Preise
Auf Basis der aktuellen Infos zeichnet der Bericht folgendes mögliches Bild der MacBook-Palette für die kommenden Jahre:
Herbst 2026:
- MacBook Neo (A18 Pro)
- MacBook Air (13 Zoll und 15 Zoll, M5)
- MacBook Pro (miniLED, 14 Zoll, M6)
- MacBook Pro (miniLED, 14 Zoll und 16 Zoll, M5 Pro und M5 Max)
- MacBook Ultra (OLED, 14 Zoll und 16 Zoll, M5 Pro und M5 Max)
Frühjahr 2027:
- MacBook Neo (A19 Pro)
- MacBook Air (13 Zoll und 15 Zoll, M6)
- MacBook Pro (OLED, 14 Zoll, M7)
- MacBook Pro (miniLED, 14 Zoll und 16 Zoll, M5 Pro und M5 Max)
- MacBook Ultra (OLED, 14 Zoll und 16 Zoll, M5 Pro und M5 Max)
Der Bericht geht davon aus, dass die Beibehaltung der älteren MacBook-Pro-Generation mit miniLED nur eine Übergangslösung ist. Sie könnte Teil einer Preisstrategie sein, um niedrigere Einstiegspreise im Portfolio zu ermöglichen – ein Vorgehen, das Apple in der Vergangenheit bereits genutzt hat.
In diesem Szenario könnten die miniLED-MacBook-Pro-Modelle bei etwa 2.499 US-Dollar starten, während das MacBook Ultra noch darüber angesiedelt wäre, möglicherweise bei rund 2.999 US-Dollar. Konkrete Euro-Preise nennt der Bericht nicht.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
