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Neue Siri-KI: Helferin statt virtuelle Partnerin

neue Siri KI

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Mit der überarbeiteten Siri verfolgt Apple einen klar abgegrenzten Ansatz für künstliche Intelligenz. Romantische Chats oder emotionale Bindungen sind ausdrücklich nicht vorgesehen.

Apple grenzt Siri klar von anderen Chatbots ab

In ersten Tests zeigt sich, dass die neue Siri-KI genau weiß, wann sie lieber schweigen sollte. Das ist kein Zufall, sondern Teil von Apples grundsätzlichem Design für den Sprachassistenten. In einem Gespräch mit dem Format „Mostly Human“ erklärt Craig Federighi, bei Apple für Software verantwortlich, wie sich Siri von anderen KI-Assistent:innen unterscheidet.

Viele aktuelle Chatbots großer Anbieter wie OpenAI oder Google seien stark auf möglichst hohe Nutzungsdauer ausgelegt, so Federighi. Sie setzten auf Schmeichelei und wollten Nutzer:innen an sich binden. Oft würden diese Systeme dazu ermutigen, persönliche Informationen preiszugeben, die dann genutzt werden, um eine Art Beziehung aufzubauen.

Apple gehe hier bewusst einen anderen Weg. Siri solle nicht versuchen, sich anzubiedern oder künstlich Nähe zu erzeugen. Stattdessen stehe der konkrete Nutzen im Vordergrund. Federighi beschreibt, dass Siri sinngemäß klarstelle: „Dafür bin ich nicht da. Ich bin hier, um dir zu helfen.“

Siri soll Aufgaben erledigen – nicht Gefühle bedienen

Nach Apples Vorstellung soll Siri vor allem dabei unterstützen, Aufgaben zu erledigen und Informationen bereitzustellen. Der Assistent soll Euch helfen, Dinge zu organisieren, den Alltag zu erleichtern und mehr über die Welt zu erfahren. Die Interaktion ist also pragmatisch ausgelegt und nicht auf emotionale Bindung.

Besonders deutlich wird Federighi, wenn es um romantische Konversationen geht. Wenn Nutzer:innen versuchen, Siri als romantische Partnerin anzusprechen, blockt die KI ab. Siri sei dafür nicht gemacht und gehe auf solche Anfragen nicht ein. Laut Federighi ist Siri „zu hundert Prozent nicht daran interessiert“, in diese Rolle zu schlüpfen.

Damit positioniert Apple den Assistenten als Werkzeug mit klaren Grenzen. Siri soll Euch unterstützen, aber keine Rolle einnehmen, die über den funktionalen Einsatz hinausgeht. Die KI reagiert also bewusst zurückhaltend, wenn Gespräche in persönliche oder intime Bereiche abdriften.

Datenschutz und Kinderschutz im Fokus

Im Interview kommt neben Federighi auch Marketingchef Greg Joswiak zu Wort. Das Gespräch deckt mehrere Themen rund um die neue Siri und Apples KI-Strategie ab. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Privatsphäre, das Apple seit Jahren in den Mittelpunkt stellt.

Außerdem geht es um neue Schutzmaßnahmen für Kinder, die Apple einführt. Diese Funktionen sollen sicherstellen, dass jüngere Nutzer:innen besonders geschützt sind, wenn sie Apple-Dienste verwenden. Die neuen Kinderschutzfunktionen stehen in direktem Zusammenhang mit Apples zurückhaltendem Ansatz bei der Gestaltung von Siri und anderen KI-Angeboten.

Insgesamt zeichnet das Interview das Bild einer KI, die klar begrenzt ist: Siri soll nützlich sein, Aufgaben erledigen und Informationen liefern – aber keine Freundin oder emotionaler Gesprächspartner werden.

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Mehr Informationen

Via: https://www.theverge.com

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Tags: Apple, künstliche Intelligenz, Siri, Datenschutz, Kinderschutz, KI-Assistent

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