Elon Musk will seine App-Store-Klage gegen Apple fallenlassen – doch der parallele Rechtsstreit mit OpenAI bleibt bestehen. Nun verlangt das Gericht Aufklärung darüber, was hinter dem plötzlichen Schritt steckt.
Rückzug der Klage gegen Apple wirft Fragen auf
Elon Musk hatte Apple vorgeworfen, die App-Store-Charts und -Empfehlungen zu manipulieren, um OpenAIs ChatGPT zu bevorzugen und die KI „Grok“ von X zu benachteiligen. Der Vorwurf lautete im Kern, Apple richte die Sichtbarkeit von Apps im App Store zugunsten des Partners OpenAI aus und schließe Konkurrenzangebote aus.
Die Klage galt als unbegründet und widerlegbar, dennoch hielt Musk zunächst daran fest. Am 14. September 2026 beantragte er dann überraschend, das Verfahren gegen Apple einstellen zu lassen. Gründe dafür legte er nicht offen, und es blieb unklar, warum er gerade diesen Teil des Verfahrens und nicht gleichzeitig den gegen OpenAI beenden wollte.
AppleInsider hatte bereits darauf hingewiesen, dass der Antrag zahlreiche Fragen offenlässt. Nun beschäftigt sich das zuständige Gericht genauer mit den Hintergründen des Rückzugs.
OpenAI fordert Aufklärung und Einsicht in mögliche Absprachen
Wie Politico berichtet, hat OpenAI eine einstweilige Verfügung beantragt, um Musk und X zu einer Erklärung des Antrags auf Klagerücknahme zu zwingen. Das Gericht hat diesen Eilantrag angenommen.
Richter Mark Pittman ordnete daraufhin an, dass Musk sämtliche Vereinbarungen offenlegen muss, die er möglicherweise mit Apple zur außergerichtlichen Beilegung getroffen hat. Dies umfasst potenzielle Absprachen, die im Zusammenhang mit dem Rückzug der Klage stehen könnten.
Die Anordnung richtet sich ausdrücklich an Musks Unternehmen X und SpaceX. Beide Firmen müssen bis spätestens 17. September um 12 Uhr mittags auf die gerichtliche Anordnung reagieren. Apple darf bis zu diesem Termin ebenfalls eine Stellungnahme einreichen, ist dazu aber nicht verpflichtet.
Offene Rechtslage und parallele Verfahren für OpenAI
Unklar ist bislang, welche Schritte das Gericht nach Ablauf der Frist einleiten wird – und ob Musk die Gründe für den Rückzug vollständig und wahrheitsgemäß darlegen wird. In der Vergangenheit wurde ihm vorgeworfen, Beweise zerstört oder zurückgehalten zu haben, was die Skepsis gegenüber seinem Vorgehen zusätzlich verstärkt.
Ebenfalls offen ist, ob es tatsächlich eine außergerichtliche Einigung zwischen Musk und Apple gegeben hat. Öffentliche Informationen dazu liegen nicht vor.
Für OpenAI ist der Versuch, den Rückzug der Klage gegen Apple überprüfen zu lassen, nachvollziehbar. Solange OpenAI nicht selbst aus dem Verfahren entlassen wird, bleibt das Unternehmen in diesem Rechtsstreit involviert – unabhängig davon, ob Musk Apple aus der Klage entlässt oder nicht. OpenAI müsste sich dann gleichzeitig gegen zwei gewichtige juristische Auseinandersetzungen wehren.
Neben der aktuellen, als unbegründet eingeschätzten Klage Musks sieht sich OpenAI einer weiteren, deutlich schwerwiegenderen und nach bisherigen Informationen substanzierteren Klage wegen mutmaßlichem Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen von Apple ausgesetzt. Damit drohen dem Unternehmen parallel zwei Verfahren mit sehr unterschiedlicher Tragweite.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com

