Apple könnte erstmals ein MacBook mit integriertem Mobilfunkzugang vorbereiten. Damit wäre eine Verbindung zu einem 5G-Netz ohne WLAN oder iPhone-Hotspot möglich.
Ein erster Hinweis auf Apples Überlegungen kam im Dezember 2024. Damals berichtete Bloomberg-Journalist Mark Gurman, Apple prüfe Mobilfunk für den Mac. Eine Einführung vor 2026 galt zu diesem Zeitpunkt als unwahrscheinlich. Apple wollte offenbar zunächst eine leistungsfähigere zweite Generation seiner eigenen Modemtechnik abwarten.
Diese Voraussetzung ist inzwischen erfüllt: Im September stellte Apple gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro das C2-Modem vor. Laut der Berichterstattung von The Apple Post ermöglicht es schnellere Uploads als das C1X und benötigt dabei 15 Prozent weniger Energie. In den USA unterstützt das C2 zudem 5G im Millimeterwellenbereich.
Apples Modemtechnik kommt bereits in weiteren Geräten zum Einsatz. Das Mobilfunkmodell des aktuellen iPad Air nutzt das C1X. Damit beschränkt sich Apples Modemprogramm nicht mehr auf das iPhone. Zugleich sammelt das Unternehmen Erfahrung damit, eigene Mobilfunkhardware in größeren Geräten zu verbauen.
Welches MacBook zuerst eine Mobilfunkverbindung bekommt, ist offen. Gurmans ursprünglicher Bericht nannte kein konkretes Modell. Er bestätigte auch nicht, dass Apple die Funktion für ein kommendes Produkt freigegeben hat.
Im Mittelpunkt der Spekulationen steht derzeit ein überarbeitetes MacBook der oberen Preisklasse. The Apple Post berichtete, es könnte bereits im Herbst erscheinen. Erwartet werden ein OLED-Touchscreen, ein dünneres Gehäuse und eine Aussparung im Display, die an die Dynamic Island erinnert.
Für das Gerät ist außerdem der mögliche Name MacBook Ultra im Gespräch. Der Mobilfunkzugang zählt jedoch zu den unsichersten Angaben rund um die Neugestaltung. Verlässliche Berichte, wonach das erste MacBook mit OLED-Touchscreen das C2-Modem erhält, gibt es bislang nicht. Apple könnte die Technik auch erst in einer späteren MacBook-Generation einführen.
Auch Apples mögliches Verkaufsmodell ist noch unbekannt. Denkbar wäre ein ähnlicher Ansatz wie beim iPad: Mobilfunk wäre dann eine optionale Konfiguration neben den Modellen mit WLAN. Angaben zu Preisen, unterstützten Mobilfunkanbietern oder Datentarifen liegen jedoch nicht vor.
Für Euch wäre der Nutzen vor allem unterwegs spürbar. Das MacBook könnte online bleiben, wenn kein WLAN verfügbar ist, ohne dass Ihr die Verbindung über einen iPhone-Hotspot herstellen müsst. Dadurch würde auch der Akku des iPhones weniger beansprucht. Mobilfunk könnte sich so stärker als integrierter Bestandteil der Mac-Erfahrung anfühlen.
Die von früheren Berichten genannte technische Voraussetzung ist mit dem C2 inzwischen vorhanden, und das für 2026 erwartete Zeitfenster hat begonnen. Ob Apple das Modem tatsächlich in das nächste grundlegend überarbeitete MacBook einbaut, bleibt offen.
Via: https://www.theapplepost.com
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