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Metas Smart-Brillen-Demo scheitert – Problem lag nicht am WLAN

Bei der Präsentation der neuen Meta Smart-Brille gab es technische Probleme. Jetzt hat Meta erklärt, was wirklich hinter den geplatzten Live-Demos steckt.

Technische Fehler bei Meta Connect 2025

Meta stellte bei der diesjährigen Konferenz neue Smart Glasses vor und wollte die Funktionen live präsentieren. Dabei kam es jedoch zu auffälligen Pannen. Während einer Demo bat ein Influencer die integrierte KI-Assistentin um Kochanweisungen, doch die Brille reagierte nicht korrekt. Auch Mark Zuckerberg selbst hatte Probleme: Er wollte einen WhatsApp-Anruf über die Brille annehmen, doch der Versuch schlug fehl.

Ursache: Fehlerhafte Server-Konfiguration statt WLAN-Problemen

Andrew Bosworth, Technikchef von Meta, äußerte sich nach der Veranstaltung in einer Instagram-Fragerunde. Er erklärte, dass nicht das WLAN schuld war. Als während der Demo der Befehl „hey Meta, start Live AI“ fiel, wurde auf allen Meta Ray-Ban-Brillen im Gebäude gleichzeitig die Live-AI-Funktion gestartet. Man hatte den Traffic auf einen Entwicklungsserver umgeleitet, um die Demo abzusichern. Allerdings schlossen alle Geräte im Veranstaltungsort sich diesem Server auf denselben Zugangspunkten an. Dadurch verursachte Meta aus Versehen eine Art DDoS-Angriff auf die eigene Infrastruktur.

Bosworth erklärte ausdrücklich: Das WLAN hatte keinerlei Einfluss auf die Systemabstürze. Mark Zuckerbergs Darstellung auf der Bühne, wonach das Netzwerk Schuld trage, war somit falsch.

Zusätzlicher Bug bei der Videotelefonie

Auch beim Videocall kam es zu Problemen – und zwar durch einen neuen Software-Bug. Die Smart Glasses wechselten zufällig genau in dem Moment in den Ruhemodus, als ein Anruf einging. Dieser Fehler war so speziell, dass laut Bosworth bisher niemand darauf gestoßen war. Das Team habe das Problem inzwischen behoben. Dennoch betonte der Technikchef, dass die Keynote-Übertragung sicher nicht der ideale Zeitpunkt gewesen sei, auf so einen Fehler zu stoßen.

Die technische Vorführung von Meta setzte trotzdem auf eine offene, ehrliche Inszenierung. Im Vergleich zu teils vorproduzierten Videos und Fehlern von generativen KI-Tools bei anderen Herstellern wie Apple und Google, konnten Zuschauer:innen den aktuellen Stand der Technik live erleben – auch mit allen Schwierigkeiten.

Abschließend fiel die Keynote nicht nur wegen der Technikpannen auf. Es gab eine Diskussionsrunde mit Regisseur James Cameron und ein gemeinsames Erlebnis mit Künstler Diplo, das die Veranstaltung mit ungewöhnlichen Momenten abschloss.

Auch Apples Präsentationen waren nicht immer fehlerfrei. Erinnerungen an einen verärgerten Steve Jobs werden wach, der Probleme hatte, sich mit einem WLAN zu verbinden.

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Via: https://www.theverge.com

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Michael Reimann

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