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Macs zu gemeinsamem KI-Supercomputer verbinden mit macOS Tahoe 26.2

Diese Woche bringt aufregende Ankündigungen von Apple. Während das iPad bereits heute in neuen Varianten präsentiert wurde, richten sich die Blicke morgen auf das MacBook Air mit M4 Chip, das laut Mark Gurman am Mittwoch vorgestellt werden soll.

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Mit macOS Tahoe 26.2 erhalten Macs eine neue Funktion: Benutzer:innen können mehrere Geräte zu einem leistungsfähigen System für Künstliche Intelligenz zusammenschalten. Dafür sind keine Speziallösungen mehr nötig.

Thunderbolt 5 ermöglicht flexibles Mac-Cluster

Bisher gab es bereits Zusammenschlüsse von Macs per Thunderbolt-Verbindung, allerdings blieben sie aufgrund niedriger Übertragungsgeschwindigkeiten oft limitiert, besonders wenn ein Hub zum Einsatz kam. Mit macOS Tahoe 26.2 ändert sich dies: Dank Thunderbolt 5 und der neuen Software lassen sich Mac-Cluster mit bis zu 80 Gbit/s zusammenstellen. Von dieser Verbesserung profitieren nicht nur der Mac Studio, sondern auch Geräte wie der Mac mini mit M4 Pro sowie die MacBook-Pro-Modelle mit M4 Pro oder M4 Max. Für Entwickler:innen und Forschende ist das eine interessante Möglichkeit, lokale Hochleistungs-KI-Systeme zu bauen – allein durch Standard-Thunderbolt-5-Kabel und kompatible Macs, zusätzliche Hardware wird nicht benötigt.

Rechenleistung für große KI-Modelle – bei niedrigem Energiebedarf

In einer ersten Vorführung zeigte ein Cluster aus vier Mac Studios seine Fähigkeiten: Der Zusammenschluss lud und betrieb das KI-Modell „Kimi-K2-Thinking“ mit einer Billion Parametern – und das in einer frühen Fassung von ExoLabs EXO 1.0. Bemerkenswert: Die vier Macs beanspruchten zusammen weniger als 500 Watt, ein Wert, der deutlich unter der Leistungsaufnahme vergleichbarer GPU-Cluster liegt. Zum Vergleich: Einzelne Grafikkarten wie die NVIDIA RTX 5090 benötigen bis zu 575 Watt, größere Systeme noch deutlich mehr.

AI-Beschleunigung: macOS bringt mehr Power für MLX auf neuen Macs

Mit dem Update auf macOS Tahoe 26.2 erhält Apples Open-Source-Projekt MLX erstmals uneingeschränkten Zugang zu den neuronalen Beschleunigern des M5-Chips. Das dürfte KI-Berechnungen auf unterstützten Macs erheblich beschleunigen. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Das aktuell einzige M5-Modell, das 14-Zoll-MacBook Pro, unterstützt bislang lediglich Thunderbolt 4 und ist so nicht kompatibel mit der neuen Cluster-Funktion über Thunderbolt 5.

Die Kombination aus einheitlichem Arbeitsspeicher und energiesparender Architektur hat Apple Silicon schon vorher für anspruchsvolle KI-Anwendungen attraktiv gemacht. Durch die neue Option, mehrere Geräte problemlos zu verketten, wird diese Technologie noch interessanter – etwa für Labore und Unternehmen mit bestehender Mac-Ausstattung. Auch wenn etwa ein Mac Studio mit 512 GB RAM und M3-Ultra-Chip ab 9.499 US-Dollar (ca. 8.810 Euro) seinen Preis hat: Teams, die bereits über Mac Studios, Mac minis oder MacBook Pros verfügen, können ihre vorhandenen Systeme direkt nutzen.

Via: https://www.engadget.com

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Tags: KI, Apple Silicon, Mac Studio, Thunderbolt 5, macOS Tahoe, Cluster

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