Apple hat auf der WWDC 2026 macOS 27 Golden Gate angekündigt. Die neue Version setzt vor allem auf Leistungsverbesserungen, KI-Integration und einen klaren Schnitt bei der Hardware-Unterstützung.
Release-Zeitplan und Verfügbarkeit
macOS 27 Golden Gate ist das nächste große Update für Macs und MacBooks. Eine erste Developer-Beta soll ab dem 9. Juni 2026 zur Verfügung stehen. Um diese frühe Testversion zu installieren, ist ein kostenpflichtiger Entwickler:innen-Account nötig.
Später im Jahr soll eine öffentliche Beta folgen, voraussichtlich im Juli. Diese Public Beta wird kostenlos sein, ebenso wie die finale Version, die laut Einschätzung der Quelle im Oktober 2026 erscheinen dürfte. Wie bei früheren Versionen wird macOS 27 für alle kompatiblen Geräte als kostenloses Upgrade angeboten.
Die Developer-Beta richtet sich eindeutig an Entwickler:innen: Es handelt sich um eine sehr frühe Fassung mit unvollständigen Funktionen und zahlreichen Fehlern. Auch die Public Beta kann noch Probleme machen. Wer einen Mac produktiv nutzt, sollte daher eher auf die fertige Version warten.
Kompatible Macs und Ende für Intel-Modelle
Mit macOS 27 Golden Gate zieht Apple einen klaren Strich: Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt. Das Update lässt sich nur noch auf Geräten mit Apple Silicon installieren. Unterstützt werden laut Quelle folgende Modelle:
- MacBook Air M1 oder neuer
- MacBook Pro M1 oder neuer
- MacBook Pro 13 Zoll M1 (2020) oder neuer
- MacBook Pro 14 Zoll M1 Pro (2021) oder neuer
- MacBook Pro 16 Zoll M1 Pro (2021) oder neuer
- MacBook Neo
- iMac M1 (2020) oder neuer
- Mac mini M1 (2020) oder neuer
- Mac Studio (2022 oder neuer)
Damit fallen alle Macs vor dem Jahr 2020 aus der Upgrade-Liste. Apple konzentriert sich mit macOS 27 auf die eigenen M-Chips mit Arm-Architektur beziehungsweise den A18 Pro im MacBook Neo. Laut Quelle erlaubt das einen klaren Bruch mit der bisherigen x86-Plattform von Intel und schafft Freiräume für Optimierungen und neue Funktionen, insbesondere im Bereich KI, da ältere Intel-Chips keine NPUs für lokale KI-Berechnungen bieten.
Wer noch einen Intel-Mac nutzt, kann diesen weiterhin mit macOS 26 betreiben. Ein dauerhaft ungepatchtes System ist jedoch aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert, sodass mittelfristig neue Hardware nötig sein dürfte.
Neuerungen in macOS 27 Golden Gate
macOS 27 Golden Gate setzt keine großen optischen Akzente, schließt aber an das im Vorjahr eingeführte Liquid-Glass-Design von macOS 26 an. Die Transparenzeffekte, die teils die Lesbarkeit beeinträchtigten, werden überarbeitet: Schatten sollen diffundiert werden, um Texte besser erkennbar zu machen. Zudem gibt es einen neuen Regler, mit dem Ihr die Transparenz des Liquid-Glass-Designs anpassen könnt.
Ein Schwerpunkt des Updates liegt auf allgemeiner Performance. Apple will die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems verbessern: Animationen sollen sich flotter anfühlen, Apps dank Preloading bis zu 30 Prozent schneller starten. Laut Quelle sollen Fotos schneller in der Galerie erscheinen und AirDrop-Übertragungen um bis zu 80 Prozent beschleunigt werden.
Die Suche wurde in macOS und iOS für Spotlight, Fotos und Mail neu aufgebaut. Ein neues Ranking-System soll für relevantere Treffer sorgen und das Auffinden von Dateien und Ordnern erleichtern.
Auch die Kindersicherung wird erweitert. Neben den bestehenden Funktionen können Eltern künftig Apps sperren. Zusätzlich gibt es Werkzeuge, die ungeeignete Bilder – darunter Nacktdarstellungen und Gewaltdarstellungen – blockieren sollen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: techradar.com
