Apple plant ein günstigeres MacBook, doch der Verkaufsstart verzögert sich nun auf Anfang 2026. Was ihr über das kommende Einsteiger-Notebook wissen solltet, erfahrt ihr hier im Überblick.
Seit längerem kursieren Gerüchte über ein preiswertes MacBook von Apple, das den Notebook-Markt für Einsteiger:innen anpeilt. Ursprünglich galt Ende 2025 als möglicher Starttermin. Laut einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg verschiebt sich das geplante Veröffentlichungsdatum nun aber auf Anfang 2026. Aktuell testet Apple nach Informationen aus Zuliefererkreisen das neue Modell; die Entwicklung befindet sich noch in einer frühen Phase. Ziel ist es, mit dem günstigen MacBook eine Alternative zu preiswerten Chromebooks und Windows-Laptops zu bieten, um gerade im Bildungsbereich und für preisbewusste Käufer:innen attraktiver zu werden.
Im aktuellen Lineup ist das MacBook Air das günstigste Modell. Das kommende Budget-MacBook soll jedoch noch darunter liegen und „deutlich unter 1.000 US-Dollar“ (circa 935 Euro) kosten. Um dieses Preisniveau zu erreichen, plant Apple einige Änderungen gegenüber den bisherigen MacBook-Modellen. Das neue Gerät ist laut Bericht unter dem Codenamen J700 in Arbeit. Es wird vermutlich mit Komponenten ausgestattet, die auf einen günstigen Preis ausgelegt sind. Dazu gehört ein einfacheres LC-Display, das kleiner sein soll als alle bisherigen MacBook-Bildschirme. Außerdem will Apple statt eines M-Chips aus eigener Entwicklung einen bereits bekannten A-Series-Chip verwenden, den ihr bisher eher aus dem iPhone kennt. Dadurch lassen sich sowohl Material- als auch Produktionskosten reduzieren. Die genauen technischen Details sind derzeit noch nicht bekannt, aber der Fokus liegt klar auf einem möglichst niedrigen Verkaufspreis.
Apple gibt mit der Entwicklung eines günstigen MacBook-Modells ein klares Signal an die Konkurrenz. Gerade im Bildungs- und Einstiegssegment dominieren aktuell Chromebooks und günstige Windows-Laptops. Mit dem zukünftigen Einsteiger-MacBook möchte Apple mehr Käufer:innen in diesem Bereich ansprechen. Dennoch will das Unternehmen laut den Informationen keinen „Billig-Laptop“ abliefern: Die Preispolitik und die verwendeten Komponenten sollen zwar Kosten senken, aber nicht zu starken Abstrichen bei der Nutzererfahrung führen. Das kommende Modell wird deshalb zwar günstiger sein als das MacBook Air, doch weiterhin auf Qualität ausgelegt sein. Im Ergebnis dürfte das preiswerte MacBook viele von euch ansprechen, die bisher aufgrund der hohen Preise zu anderen Herstellern greifen.
Bis Anfang 2026 müsst ihr euch jedoch noch gedulden, falls ihr auf ein besonders günstiges Apple-Notebook wartet. Aktuell bleibt das MacBook Air für viele die erste Wahl im Einsteigerbereich. Sobald es weitere offizielle Details zum geplanten Budget-MacBook gibt, halten wir euch informiert.
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