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MacBook Ultra: Bericht nennt Touchscreen-Mac mit sechs größeren Änderungen

MacBook Ultra Funktionen

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Apple arbeitet laut übereinstimmenden Berichten an einem neuen High-End-MacBook mit dem Namen „MacBook Ultra“. Das Modell soll über den bisherigen M5 Pro- und M5 Max-MacBook-Pro-Modellen positioniert werden und mehrere grundlegende Änderungen mitbringen.

Positionierung, Chips und möglicher Zeitplan

Dem Bericht zufolge soll das MacBook Ultra nicht an die Stelle der bestehenden MacBook-Pro-Reihe treten, sondern diese nach oben hin ergänzen. Die aktuellen Modelle mit M5 Pro und M5 Max sollen weiter im Programm bleiben.

Für das erste MacBook Ultra mit Touchscreen plant Apple demnach, weiter auf die vorhandenen M5 Pro- und M5 Max-Chips zu setzen. Das Unternehmen soll die ursprünglich erwarteten Varianten „M6 Pro“ und „M6 Max“ auslassen und direkt auf leistungsstärkere „M7 Pro“- und „M7 Max“-Chips hinarbeiten. Ein neues Einstiegs-MacBook-Pro mit M6-Chip wird weiterhin für später in diesem Jahr erwartet, während die zweite Generation des MacBook Ultra voraussichtlich 2027 mit der M7-Chip-Architektur erscheinen soll.

Bloomberg-Reporter Mark Gurman nennt in seinem aktuellen Bericht kein konkretes Veröffentlichungsdatum für das erste MacBook Ultra. Seine Formulierungen zur Mac-Roadmap lassen allerdings offen, dass das Gerät – abgesehen von möglichen Verzögerungen durch die weltweite Speicherchip-Knappheit – zwischen Oktober und Dezember dieses Jahres vorgestellt werden könnte.

OLED, Touchscreen und neues Design

Für das MacBook Ultra sollen OLED-Displays vorgesehen sein. Sowohl Gurman als auch Analyst Ming-Chi Kuo gehen davon aus, dass Apple entsprechende Modelle vorbereitet. Branchenberichte sehen Samsung Display als exklusiven Panel-Lieferanten. Das Unternehmen hat in Südkorea stark in eine OLED-Produktionslinie der 8,6-Generation investiert, die im Mai einen wichtigen Meilenstein für die Massenfertigung erreicht haben soll.

OLED gilt gegenüber der derzeit in den MacBook-Pro-Modellen eingesetzten mini-LED-Technologie als grundlegendes Upgrade. Einzelne Pixel können komplett abgeschaltet statt nur gedimmt werden, was zu weniger Lichtstreuung, höherem Kontrast mit echten Schwarzwerten und besserer Energieeffizienz führen kann. OLED-Panels erreichen typischerweise auch ein besseres HDR-Verhalten als mini-LED, auch wenn sie nicht immer dieselben Spitzenhelligkeiten liefern.

Das MacBook Ultra soll zudem das erste Mac-Modell werden, dessen Display direkt per Touch bedienbar ist. Damit würde Apple von seiner bisherigen Haltung abrücken, keine Touchscreens in Macs zu verbauen. Anders als beim iPad soll der Fokus laut Bericht jedoch nicht auf einem reinen Touch-Gerät liegen. Stattdessen sollt Ihr nahtlos zwischen Touch-Eingabe und klassischem Trackpad- oder Maus-Einsatz wechseln können.

Apple hatte mit der OLED-Touch-Bar in früheren MacBook-Pro-Generationen bereits mit Touch-Bedienung experimentiert, die Funktion aber nach verhaltener Resonanz wieder eingestellt. Hinweise auf einen kommenden Touch-Mac finden sich auch in macOS Golden Gate: Apple hat direkte Touch-Eingabe für Sidecar ergänzt, sodass Ihr macOS-Elemente per Tipp auf dem iPad bedienen könnt, wenn es als Mac-Display eingesetzt wird. Zudem unterstützt macOS Golden Gate eine iPhone-ähnliche Pull-to-Refresh-Geste, etwa in Safari, Mail, News, Podcasts und Kalender – eine Funktion, die vor allem auf einem Touch-Display sinnvoll ist.

Um die Display-Stabilität bei Berührung zu gewährleisten, soll Apple ein verstärktes Scharnier und neue Bildschirm-Hardware entwickeln, damit das Panel beim Tippen nicht nachwippt oder verrutscht. Damit adressiert Apple laut Bericht Probleme, die von bestehenden Touch-Notebooks anderer Hersteller bekannt sind.

Parallel dazu arbeitet Apple laut Gurman daran, das OLED-MacBook-Pro-Design deutlich dünner zu gestalten. Die Kombination aus OLED-Display und schlankerem Gehäuse könnte einen umfassenden Neustart des Designs markieren. Die aktuellen MacBook-Pro-Modelle wurden mit dem Redesign von 2021 dicker und schwerer, unter anderem um zuvor entfernte Anschlüsse zurückzubringen. Wie Apple das Gehäuse nun weiter verschlanken will, ohne die wieder eingeführten Funktionen erneut einzuschränken, bleibt offen.

Dynamic Island und Preisstruktur

Beim Displayausschnitt soll sich das MacBook Ultra laut Bloomberg am iPhone orientieren. Anstelle der bisherigen Notch könnte eine Aussparung ähnlich der Dynamic Island zum Einsatz kommen. Wie auf dem iPhone soll auch die Mac-Variante interaktiv sein und sich je nach App oder Systemfunktion kontextabhängig ausdehnen. Damit würde Apple eine häufige Kritik an der bestehenden Notch adressieren, die in die macOS-Menüleiste hineinragt.

Preislich wird das MacBook Ultra laut Bericht als besonders hoch positioniertes Modell erwartet. Apple hatte im Juni 2026 die Preise sämtlicher Mac-Modelle erhöht, die MacBook-Pro-Modelle wurden dabei um 300 US-Dollar teurer. Das höherwertige 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro startet seitdem bei 2.499 US-Dollar, das 16-Zoll-Modell mit M5 Pro bei 2.999 US-Dollar. Das MacBook Ultra dürfte darüber liegen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: macrumors.com

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