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MacBook Ultra: Apples gemunkeltes OLED-Notebook soll deutlich teurer werden

Apple arbeitet offenbar an einem neuen Spitzenmodell seiner Notebooks: dem MacBook Ultra. Es soll mit OLED-Touchscreen kommen und preislich klar über dem aktuellen MacBook Pro liegen.

Neues Spitzenmodell über dem MacBook Pro geplant

Macworld beruft sich auf eine Quelle, nach der das bislang erwartete MacBook mit OLED-Touchscreen nicht als MacBook Pro erscheinen soll. Stattdessen plane Apple eine neue Geräteklasse mit dem Namen MacBook Ultra. Der Grund für diese Umbenennung soll vor allem der deutlich höhere Preis sein, der eine klare Abgrenzung zu den bisherigen MacBook-Pro-Modellen ermöglichen soll.

Das MacBook Ultra soll mit Apple-Silizium der Generation M6 ausgestattet werden und sich damit oberhalb des MacBook Pro mit M5-Chip einsortieren. Macworld zitiert seine Quelle mit den Worten, dieses neue MacBook werde „deutlich mehr kosten als das aktuelle MacBook Pro und ein völlig neues Funktionsset im Vergleich zu den bestehenden Modellen bieten“.

Bereits im Vormonat hatte Mark Gurman von Bloomberg, zitiert von MacRumors, berichtet, dass das neue High-End-Notebook mit OLED-Display MacBook Ultra heißen könnte. Auch hier stand der Name im Zusammenhang mit der Positionierung als noch höherwertiges Modell über dem MacBook Pro.

OLED-Touchscreen, M6-Chips und neues Design

Neben dem OLED-Touchscreen sind laut den Berichten M6-Pro- und M6-Max-Chips für das MacBook Ultra im Gespräch. Das Gerät soll zudem dünner ausfallen als das aktuelle MacBook Pro. Der Touchscreen würde die Nutzung eines MacBooks grundlegend verändern, zumindest ist das offenbar die zugrunde liegende Idee.

Als Zeitraum für die Markteinführung wird derzeit die erste Jahreshälfte 2027 genannt. Ursprünglich sei eine Veröffentlichung Ende 2026 geplant gewesen, Apple habe diesen Termin jedoch wegen der aktuellen RAM-Krise verschoben. Alle genannten Details basieren auf Gerüchten und Spekulationen, eine Bestätigung durch Apple liegt nicht vor.

Ultra als mögliche Dachmarke für weitere Apple-Geräte

Die Bezeichnung Ultra fügt sich in Apples bisherige Namenslogik bei Prozessoren ein, die von Basisvarianten über Pro und Max bis zu Ultra reichen. Macworld hält es deshalb für plausibel, dass Apple die Ultra-Marke auch bei Hardware stärker ausbauen könnte. Gurman spekulierte in der Vergangenheit, dass das MacBook Ultra mit M6-Chip etwa 20 Prozent teurer sein könnte als die MacBook-Pro-Modelle mit M5-Chip.

Macworld geht zudem davon aus, dass Apple an einem iPhone Ultra arbeitet, einem faltbaren Gerät, über das bereits an anderer Stelle gemunkelt wurde. Darüber hinaus wird über ein iPad Ultra, ein Mac Studio Ultra und möglicherweise sogar AirPods Ultra mit eingebauten Kameras spekuliert. Diese Produkte könnten entstehen, falls Apple die Ultra-Bezeichnung für eine Reihe teurerer Geräte etablieren möchte.

Wie immer gilt natürlich: Alle genannten Informationen zu MacBook Ultra und weiteren Ultra-Geräten bleiben bis zu einer offiziellen Ankündigung durch Apple unsicher.

Via: https://www.techradar.com

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Michael Reimann

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