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MacBook Pro M5: SSD ist deutlich schneller als von Apple beworben

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Der neue MacBook Pro M5 bietet eine deutlich schnellere SSD, als Apple in seiner offiziellen Kommunikation angibt. Hier erfahrt ihr, wie groß der Leistungssprung beim Speicher tatsächlich ist.

Apple behauptet, dass die SSD im MacBook Pro M5 bis zu doppelt so schnell arbeitet wie im Vorgängermodell mit M4-Chip. Ein aktueller Test von Max Tech, auf den 9to5Mac hinweist, belegt jedoch, dass die tatsächlichen Leistungswerte diese Aussage in Teilen deutlich übertreffen. Im Blackmagic Disk Speed Test erreichte das 512-GB-Modell des M5 beim Schreiben von Daten einen Wert von 6.068 MB/s, während das M4-Modell hier auf 3.293 MB/s kam. Das entspricht ungefähr dem von Apple beworbenen Leistungsplus von etwa dem 1,85-fachen.

Besonders auffällig ist jedoch der Unterschied bei den Lesegeschwindigkeiten. Laut Max Tech erreicht die SSD im MacBook Pro M5 Werte von 6.323 MB/s, während das M4-Modell nur auf 2.031 MB/s kommt. Damit ist das neue Modell mehr als dreimal so schnell beim Lesen von Daten. Dieselben Tendenzen zeigen sich auch bei Tests mit 1-TB-SSDs, wie sie Future Labs durchgeführt hat. Hier kamen beim Schreiben fast doppelt so hohe Werte und beim Lesen immerhin das 2,3-fache der Vorgängerwerte heraus.

Was bedeutet das für euren Arbeitsalltag?

Die praktisch stark erhöhte Leseleistung hat Auswirkungen auf viele Szenarien im Alltag von MacBook-Benutzer:innen. Besonders wenn große Datenmengen schnell geladen werden müssen, macht sich die neue SSD bemerkbar. Apple hebt etwa hervor, dass sich mit dem MacBook Pro M5 lokale KI-Modelle deutlich zügiger starten lassen. Für alle, die KI-Funktionen verstärkt nutzen, dürfte das Gefühl von deutlich mehr Geschwindigkeit und Reaktionsschnelligkeit entstehen.

Natürlich profitieren auch alle Nutzer:innen, die häufig große Dateien verarbeiten. Wer hochauflösende Videoaufnahmen schneidet oder umfangreiche RAW-Fotodateien bearbeitet, wird die beschleunigten Ladezeiten spüren. Die Produktivität steigt, weil Wartezeiten beim Öffnen, Laden oder Übertragen großer Dateien sinken. So ermöglicht die SSD des MacBook Pro M5 flüssigere Arbeitsabläufe, gerade bei datenintensiven Aufgaben.

Apples Werbung bleibt hinter der Realität zurück

Das neue MacBook Pro erhält abgesehen vom M5-Chip nur wenige Änderungen, doch gerade beim SSD-Speicher hätte Apple die eigenen Werbeaussagen höher ansetzen können. Die Leistungssteigerung ist in den Tests eindeutig nachweisbar und ermöglicht einen deutlichen Generationenwechsel beim Lesen großer Datenmengen. Obwohl der Hersteller den Zuwachs auf „bis zu 2x“ beziffert, bieten Praxiswerte in einigen Fällen sogar das Dreifache an Geschwindigkeit.

Die SSD steht damit im Mittelpunkt des diesjährigen Modell-Updates. Wer im Alltag Wert auf schnelle Arbeitsvorgänge legt oder größere Projekte bearbeitet, für den lohnt sich der Blick auf die technischen Details des M5-Modells insbesondere beim Thema Datentransfer und Lesevorgänge. Der Preis für das MacBook Pro M5 startet ab 2.399 US-Dollar (rund 2.250 Euro).

Fazit: Lohnendes Upgrade für Power-User:innen

Das MacBook Pro M5 stellt beim SSD-Speed einen deutlichen Fortschritt dar, den Apple in der offiziellen Kommunikation nicht vollständig ausnutzt. Besonders wer mit großen Dateien oder KI-Modellen arbeitet, profitiert spürbar von den neuen schnellen Lese- und Schreibwerten des Geräts.

Via: Techradar
Cover via iFixit

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Tags: Schreibgeschwindigkeit, Euro-Preise, Apple, Vergleich, SSD, Speicher, KI, MacBook Pro M5, Lesegeschwindigkeit

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