Apple plant laut einem Bericht von Bloomberg ein überarbeitetes Einsteiger-MacBook-Pro mit M7-Chip für das Frühjahr 2027. Anders als in der Vergangenheit soll das neue Design damit deutlich schneller auch in die günstigere Modellreihe kommen.
Kürzerer Abstand zwischen High-End- und Einsteiger-Redesign
Laut Mark Gurman von Bloomberg arbeitet Apple an einem neuen Einstiegsmodell des MacBook Pro mit M7-Chip, das im ersten Halbjahr 2027 erscheinen soll. Das Gerät trägt intern den Codenamen K104 und soll als 14-Zoll-Notebook auf den Markt kommen. Das Design soll sich an den neuen, höher positionierten MacBook-Modellen orientieren, die mit Touchscreen ausgestattet sein und zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen sollen. Diese High-End-Modelle werden derzeit unter anderem Namen wie MacBook Ultra gehandelt.
Historisch betrachtet hat Apple neue Designs zunächst den teureren MacBook-Pro-Modellen vorbehalten und erst mit deutlichem zeitlichem Abstand auf die Einstiegsvarianten übertragen. So kam 2021 zwar das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M1 Pro und M1 Max, das Basismodell hielt aber bis 2023 am 13-Zoll-Design fest und wechselte erst mit dem M3-Chip auf das 14-Zoll-Gehäuse. Ein ähnliches Muster gab es beim Redesign von 2016, als das Einsteiger-Modell die Touch Bar erst 2019 erhielt. Auch beim Retina-MacBook-Pro-Redesign 2012 dauerte es, bis die günstigeren Varianten nachzogen.
Dieses Mal soll der Abstand zwischen High-End- und Einsteiger-Redesign nur etwa sechs Monate betragen.
Komplexer Zeitplan mit M5, M6 und M7
Die Roadmap für das MacBook Pro wirkt dadurch vergleichsweise ungewöhnlich. Für den Herbst 2026 ist laut Bericht ein neues Einsteiger-MacBook-Pro mit M6-Chip im aktuellen Design geplant. Parallel dazu sollen überarbeitete High-End-MacBook-Pro-Modelle mit neuem Design und M5 Pro bzw. M5 Max erscheinen.
Im Frühjahr 2027 soll dann das erwähnte Einsteiger-MacBook-Pro mit M7-Chip und dem neuen Design folgen. Für den Herbst 2027 ist schließlich ein weiteres Update der High-End-Modelle mit M7 Pro und M7 Max vorgesehen.
Hinzu kommt, dass Apple demnach seine ursprünglichen Pläne für High-End-Versionen des M6 verworfen hat, um die Entwicklung des M7 zu beschleunigen. Die ersten High-End-Modelle mit neuem Design sollen daher noch auf M5 Pro und M5 Max setzen.
Erwartete Neuerungen beim Design und Preisumfeld
Der Bericht nennt zudem einige der erwarteten Designanpassungen. Demnach soll das neue MacBook-Pro-Design ein etwas dünneres Gehäuse mitbringen. Außerdem ist von OLED-Displays mit Touch-Unterstützung die Rede. Es wird zudem die Möglichkeit erwähnt, dass die Notch-Lösung durch eine Dynamic Island ersetzt werden könnte.
Parallel zu diesen Hardwareplänen haben sich die Preise in den vergangenen Monaten nach oben entwickelt. Laut dem Originalbericht liegt der heutige Einstiegspreis von 1.999 US-Dollar für das MacBook Pro auf einem Niveau, das vor knapp einem Jahr noch den Pro-Chip-Varianten vorbehalten war. Als ein Grund dafür wird eine angespannte Versorgungslage bei Speicherkomponenten genannt, die sich auch auf iPad und Mac ausgewirkt haben soll.
Der Autor des Quellartikels geht davon aus, dass ein neu gestaltetes 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro voraussichtlich mehr als 2.500 US-Dollar kosten dürfte. Für Menschen, die auf das neue Design Wert legen, aber ein Einstiegsmodell bevorzugen, könnte das angekündigte M7-Modell im Frühjahr 2027 daher eine Alternative darstellen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
