Apple plant laut aktuellen Berichten, das MacBook Pro ab 2026 umfangreich zu überarbeiten. Neue Gerüchte deuten auf OLED-Displays, Touchscreens und weitere Verbesserungen hin.
OLED-Displays, Touchscreens und neues Design
Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, dass Apple im kommenden Jahr ein größeres Upgrade für das MacBook Pro plant. Erst kürzlich stellte Apple eine 14-Zoll-Version mit dem neuen M5-Prozessor, flotterem Speicher und einer versprochenen Akkulaufzeit von 24 Stunden vor. Laut Gurmans Quellen bleibt es aber nicht bei diesen Verbesserungen. Für 2026 soll Apple ein MacBook Pro mit OLED-Display, Touchscreen und einem dünneren sowie leichteren Gehäuse entwickeln. Diese Merkmale werden unter den Codenamen K114 und K116 gehandelt. Ursprünglich war der Marktstart für Ende 2025 geplant, wurde jedoch durch Engpässe bei OLED-Panels auf 2026 verschoben.
Face ID bleibt noch aus, M6-Prozessoren erwartet
Windows-Laptops bieten bereits seit Jahren Touchscreens, während Apple lange darauf verzichtet hat. Stattdessen brachte Apple für einige Modelle die Touch Bar, die jedoch 2021 wieder verschwand. Laut Gurman bleiben weitere größere Neuerungen, wie etwa Face ID zur biometrischen Authentifizierung, noch aus. Face ID werde zwar entwickelt, aber wohl erst in einigen Jahren seinen Weg in das MacBook Pro finden. Erst einmal plant Apple jedoch, Anfang 2025 aktualisierte MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips und dem bestehenden Design zu veröffentlichen. Neben dem MacBook Pro sind auch Updates für das MacBook Air, Mac Studio, Mac Mini sowie zwei Monitore in der Entwicklung.
Neue Hardware mit Preisanpassung
In Zukunft rechnet Gurman damit, dass die neuen MacBook-Pro-Modelle mit M6-Prozessoren ausgestattet werden. Zudem wird eine Lochkamera im Stil des iPhones mit Dynamic Island integriert, die als neue Webcam dient. Verbesserte Scharniere sollen das MacBook stabil halten, auch bei Touch-Eingaben. Die erwarteten technischen Neuerungen werden allerdings auch die Preise erhöhen. Gurman spricht davon, dass der Einstiegspreis um einige hundert US-Dollar (rund 200–300 Euro) steigen dürfte. Diese neuen Features werden zunächst vermutlich nur für die teureren MacBook-Pro-Modelle erhältlich sein und nicht direkt auf günstigere Modelle wie das MacBook Air übertragen.
