Apple hat den Einstiegspreis des MacBook Neo um 100 Euro angehoben. Die 256-GB-Variante kostet nun 799 Euro, das 512-GB-Modell mit Fingerabdrucksensor Touch ID liegt bei 899 Euro.
Auch bei Händler:innen wie Amazon sind die Preise in den letzten Tagen spürbar gestiegen. Teilweise findet ihr dort noch etwas günstigere Angebote, insgesamt geht es aber nach oben. Zuvor lag der Apple-Preis bei 699 Euro, bei anderen Anbietern teils unter 599 Euro. Das MacBook Neo gilt als Einstiegs-Mac und hat sich als sehr populär erwiesen. Rabatte gibt es weiterhin, sie beziehen sich nun jedoch auf die neuen Listenpreise. Ähnlich verhält es sich bei anderen Macs, auch der Mac mini ist teurer geworden.
Eine anhaltende Chip-Krise belastet den Markt. Große KI-Anbieter benötigen enorme Mengen an Chips, insbesondere hochwertigen Arbeitsspeicher. Speicher- und Chip-Hersteller bedienen lukrative Rechenzentren zuerst, weil dort höhere Margen möglich sind. Die Produktion für Konsument:innen-Chips wurde zeitweise zurückgefahren. Das trifft Apple ebenso wie die gesamte Branche: Preise für SSD, RAM und weitere Komponenten sind breit gestiegen. Apple soll das lange abgefedert haben, beim eng kalkulierten MacBook Neo war die Marge jedoch gering. Jahrelang verdiente Apple an Speicheraufpreisen viel Geld, heute muss der Konzern selbst höhere Einkaufspreise zahlen. Trotz großer Abnahmemengen reichen die verfügbaren Kapazitäten offenbar nicht aus. Ist Ware knapp, steigen die Preise – einfache Marktwirtschaft.
Wenn ihr nicht dringend einen neuen Mac benötigt, hilft Geduld. Beobachtet die Preisentwicklung und mögliche Produktwechsel. Es kursieren Gerüchte über ein redesigntes MacBook noch in diesem Jahr und ein neues Einstiegs‑MacBook im kommenden Jahr. Entspannt sich die Lage bei Chips, könnten Preise etwas sinken. Ein kompletter Rückgang auf frühere Niveaus ist jedoch unwahrscheinlich. Braucht ihr jetzt einen Mac, rechnet mit Rabatten auf den neuen Basispreis von 799 Euro beim MacBook Neo. Wer lokale KI mit großen Sprachmodellen betreiben will, stößt derzeit an Grenzen. Der Mac Studio mit M3 Ultra ist aktuell nur mit 96 GB Arbeitsspeicher verfügbar. Für große Modelle wären mindestens 256 GB sinnvoll, entsprechende Konfigurationen gibt es nicht; gebraucht sind solche Systeme sehr teuer. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Apple-Welt vorübergehend zu verlassen und auf PC-Technik mit Linux zu setzen. Allerdings sind auch dort die Hardwarepreise hoch. Wenn euer aktuelles Gerät noch läuft und es vor allem um den Haben‑Wollen‑Faktor geht, wartet ab. Wer sofort Leistung braucht, muss die gestiegenen Preise einplanen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenDen Beitrag in unserem Forum kommentieren
Mit iOS 27.3 ergänzt Apple Music die Karaoke-Funktion um Selfie Sing. Damit könnt Ihr Euch beim Singen filmen, den Liedtext…
Mit der ersten Beta von macOS 27.3 lassen sich Markdown-Dateien direkt in Quick Look formatiert ansehen. Die Vorschau zeigt damit…
Das Hackerteam Calif hat ein iPhone 18 Pro im Sperrmodus jailbreakt. In einem Video zeigt die Gruppe außerdem, dass der…
Mit iOS 27.3 können Entwickler:innen Siri AI in ihre Apps integrieren. Die Sprachassistenz soll dadurch Aufgaben über mehr Apps hinweg…
Apple hat die ersten Entwickler-Betas für iOS 27.3, iPadOS 27.3, macOS Golden Gate 27.3, watchOS 27.3, tvOS 27.3 und visionOS…
Mit der Beta von iOS 27.3 kehrt Apples neu gestaltete Health-App zurück, nachdem Apple sie zuvor aus einer Testversion entfernt…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen