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Faltbares iPhone Ultra: So könnte Apple die Preise für Foldables nach oben treiben

2026 dürfte für faltbare Smartphones ein entscheidendes Jahr werden – vor allem wegen des erwarteten iPhone Ultra. Für Euch als Käufer:innen bringt das aber vermutlich nicht nur Vorteile.

Studie: Durchschnittspreis für Foldables steigt deutlich

Laut einem aktuellen Bericht von Counterpoint Research, über den 9to5Mac berichtet, könnten die durchschnittlichen Preise für faltbare Smartphones in diesem Jahr um bis zu 18 Prozent klettern. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung soll das faltbare iPhone Ultra sein, das im September erwartet wird.

Die Marktforscher:innen prognostizieren für 2026 einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 1.485 US‑Dollar (rund 1.360 Euro) für Foldables. Dieser Wert liegt deutlich über dem aktuellen Niveau und hängt unter anderem damit zusammen, dass Apple mit seinem Modell vermutlich weit darüber liegen wird.

Ein jüngster Bericht von IDC rechnet damit, dass das iPhone Ultra bis zu 2.500 US‑Dollar (rund 2.290 Euro) kosten könnte – und das möglicherweise nur als Einstiegspreis. Apple würde das faltbare Segment damit in eine neue Preisregion führen.

Weil es sich um ein iPhone handelt, ist trotz des hohen Preises mit großer Nachfrage zu rechnen. Genau das könnte den durchschnittlichen Preis im gesamten Markt nach oben ziehen. Der starke Einstieg eines teuren Apple-Modells verändert die Wahrnehmung, was ein faltbares Smartphone kosten „darf“.

Warum Samsung Apples Einstieg gelassen sieht

Die Auswirkungen beschränken sich voraussichtlich nicht auf Apple. Wenn ein faltbares iPhone für 2.500 US‑Dollar (rund 2.290 Euro) angeboten wird, erscheinen hohe Preise auch bei Samsung und anderen Hersteller:innen leichter vermittelbar. Das könnte ihnen Spielraum für eigene Preiserhöhungen verschaffen.

Vor diesem Hintergrund wirkt eine frühere Aussage aus Südkorea nachvollziehbar: Ein Samsung-Manager erklärte bereits im vergangenen Jahr, man „heiße andere willkommen, die in diese Kategorie einsteigen“, als er nach dem erwarteten iPhone Ultra gefragt wurde. Apple wird hier also eher als Verstärker des gesamten Segments gesehen als nur als neue Konkurrenz.

Ihr solltet deshalb nicht überrascht sein, wenn kommende faltbare Geräte von Samsung teurer werden als aktuelle Modelle. Neben allgemeinen Faktoren wie steigenden RAM-Preisen und Inflation spielt der sogenannte Apple-Effekt dabei eine Rolle: Ein teures iPhone an der Spitze des Marktes verschiebt die Preisanker nach oben.

Unterschiedliche Preisentwicklung: Buch- vs. Klapp-Foldables

Der Bericht von Counterpoint Research enthält allerdings auch eine positive Nachricht für preisbewusste Käufer:innen. Während sogenannte Buch-Foldables – also Geräte, die sich wie ein Buch aufklappen lassen – im Durchschnitt weiter teurer werden sollen, wird für Klapp-Modelle ein gegenteiliger Trend erwartet.

Faltbare Smartphones im Klapp-Format, die eher an klassische Klapphandys erinnern, sollen demnach im Preis sinken. Die Analyst:innen gehen davon aus, dass sie sich damit preislich stärker an hochwertige klassische Smartphones annähern und „näher an Premium-Smartphone-Alternativen im Barrenformat“ heranrücken.

Für Euch bedeutet das: Während große Buch-Foldables für viele Käufer:innen finanziell noch schwerer erreichbar werden könnten, steigen die Chancen, dass kompaktere Klapp-Foldables zur realistischen Alternative werden. Der Einstieg in die Welt der faltbaren Displays könnte also über günstigere Klapp-Modelle erfolgen, während Apple und andere Anbieter mit besonders teuren Topgeräten die obere Preisspitze markieren.

Via: https://www.techradar.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Michael Reimann

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