Apple und Dell zielen mit MacBook Neo und XPS 13 klar auf das Budget-Segment ab – beide starten nominell bei 599 US‑Dollar und ähneln sich stark bei Größe und Gewicht. Im Detail zeigen sich aber deutliche Unterschiede bei Preisstruktur, Ausstattung und Plattform.
Preis, Zielgruppe und Speicher
Beim Preis wirken beide Modelle zunächst gleichauf: Das MacBook Neo kostet 599 US‑Dollar und bietet dafür 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD. Dieser Einstiegspreis gilt für alle Käufer:innen ohne zusätzliche Bedingungen.
Dell positioniert das XPS 13 ebenfalls bei 599 US‑Dollar – allerdings nur für Schüler:innen und Studierende ab 16 Jahren während einer Back-to-School-Aktion bis zum 2. November 2026. Voraussetzung sind eine Dell-Rewards-Mitgliedschaft und ein Nachweis des Studierendenstatus. Für alle anderen startet das XPS 13 bei 699 US‑Dollar und liegt damit 100 US‑Dollar über dem MacBook Neo.
Beim Speicher hat Dell die Nase vorn: In den Konfigurationen für 599 und 699 US‑Dollar liefert das XPS 13 ab Werk eine 512‑GB‑PCIe‑Gen‑4‑SSD. Apple verbaut im MacBook Neo in der Basisvariante 256 GB und verlangt für 512 GB einen Aufpreis. Dell spricht außerdem von einer 256‑GB-Variante „post launch“, ohne zu präzisieren, wann und wie diese angeboten wird.
Für Studierende ergibt sich damit ein klarer Vorteil: Zum MacBook-Neo-Preis gibt es beim XPS 13 die doppelte Speicherkapazität. Wer nicht studiert, bezahlt bei Dell 100 US‑Dollar mehr, erhält dafür aber Speicher auf dem Niveau der höher ausgestatteten Neo-Variante. Die uneinheitliche Preisstruktur des XPS 13 erschwert allerdings die direkte Wertung.
Design, Display und Ausstattung
Beide Notebooks setzen auf ein flaches Alu-Gehäuse mit 12,7 mm Bauhöhe und sind klar auf Mobilität ausgelegt. Das XPS 13 ist mit 2,2 Pfund (rund 1 kg) spürbar leichter als das MacBook Neo mit 2,7 Pfund. Beim Platzbedarf ist Dell minimal kompakter: 11,69 x 7,9 Zoll gegenüber 11,71 x 8,12 Zoll beim Neo. Apple bietet das Neo in Silver, Blush, Citrus und Indigo an, Dell hält sich mit Sky und Storm zurückhaltender.
Beim Display verschafft sich Dell einen klaren Ausstattungsvorteil: Das XPS 13 nutzt ein 13,4‑Zoll‑Panel mit 2,5K-Auflösung (2560 x 1600), 500 nits Helligkeit, 100 % DCI‑P3 und variabler Bildwiederholrate von 30 bis 120 Hz. Zudem ist der Bildschirm berührungsempfindlich.
Das MacBook Neo kommt mit einem 13,0‑Zoll‑Liquid‑Retina‑LCD bei 2408 x 1506 Pixeln und ebenfalls bis zu 500 nits, deckt aber „nur“ den sRGB-Farbraum ab und bleibt bei 60 Hz. Touch-Unterstützung fehlt wie bei allen aktuellen Macs.
In puncto Eingabe stattet Dell alle Varianten des XPS 13 mit einer hintergrundbeleuchteten Chiclet-Tastatur aus. Das MacBook Neo verwendet eine Magic Keyboard ohne Beleuchtung im Basismodell. Beide Hersteller setzen auf herkömmliche Trackpads ohne haptisches Feedback; erste Hands-ons zum XPS 13 berichteten von einem teils ungleichmäßigen Trackpad in frühen Geräten.
Leistung, Konnektivität und Laufzeit
Im Inneren unterscheiden sich die Plattformen grundlegend: Im MacBook Neo arbeitet Apples A18 Pro mit 6‑Kern‑CPU (zwei Performance-, vier Effizienzkerne) und 5‑Kern‑GPU samt Hardware-Raytracing. Im XPS 13 steckt Intels Core 5 320 („Wildcat Lake“) mit ebenfalls sechs CPU-Kernen (zwei Performance-, vier Effizienzkerne) und einer integrierten Intel-Grafik mit zwei Xe-GPU-Kernen.
Die Neural‑Beschleunigung liegt auf dem Papier dicht beieinander: Apples 16‑Kern‑Neural Engine kommt auf 35 TOPS, das Dell‑NPU auf 16 TOPS. Damit verfehlt das XPS 13 allerdings Microsofts 40‑TOPS‑Schwelle für Copilot+‑PCs und bleibt ein „Standard-AI-PC“.
Geekbench-Werte deuten auf einen Vorsprung des MacBook Neo hin: Im Single-Core-Test erreicht der A18 Pro rund 3.560 Punkte, der Intel Core 5 320 etwa 2.500. Im Multi-Core-Vergleich liegt das Neo mit rund 8.640 Punkten vor dem XPS‑Chip mit etwa 7.780 Punkten. Für Alltagsaufgaben wie Surfen oder Office arbeiten beide jedoch in einem ähnlichen Nutzungsbereich; wer maximale Rechenleistung sucht, ist in einer anderen Geräteklasse besser aufgehoben.
Die Konnektivität fällt unterschiedlich aus: Das MacBook Neo bietet Wi‑Fi 6E, Bluetooth 6, einen USB‑C‑Port mit USB 3 (bis 10 Gb/s), einen zweiten USB‑C‑Port mit USB 2 (bis 480 Mb/s) und einen 3,5‑mm‑Klinkenanschluss. Das XPS 13 setzt auf Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 und zwei USB‑C‑Ports mit DisplayPort 2.1 und Power Delivery, verzichtet aber auf einen Kopfhöreranschluss. Thunderbolt fehlt bei beiden Einstiegsvarianten.
Bei der Laufzeit liegen die Herstellerangaben dicht beieinander: Apple nennt bis zu 16 Stunden Videostreaming, Dell peilt für das XPS 13 bis zu 17 Stunden Netflix-Streaming an. Apple legt ein 20‑Watt‑USB‑C‑Netzteil bei, Dell ein 65‑Watt‑USB‑C‑Netzteil. Wie sich die Geräte abseits von Labortests schlagen, müssen unabhängige Messungen klären.
Audioseitig setzt Dell auf vier Lautsprecher mit bis zu 8 W Ausgangsleistung und Dolby Atmos, während das MacBook Neo ein Zwei‑Lautsprecher‑System mit Spatial Audio nutzt. Bei der Kamera bieten beide 1080p, das XPS 13 zusätzlich eine IR‑Kamera für Windows Hello. Biometrie erhält das MacBook Neo nur in höheren Ausstattungen mit Touch ID.
Am Ende dürfte die Wahl weniger an Einzelwerten, sondern vor allem an der bevorzugten Plattform hängen: macOS mit Apple Intelligence und iPhone‑Continuity auf der einen, Windows 11 mit Touchscreen und Wi‑Fi 7 auf der anderen Seite.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
