Neues Einstiegs-MacBook ab 699 Euro
Das MacBook Neo ist ein komplett neues Mac-Notebook-Modell und startet bei 699 Euro. Damit ist es das bisher günstigste neue MacBook, das Apple regulär anbietet. Mit Bildungsrabatt liegt der Preis bei 599 Euro und zielt damit direkt auf Schüler:innen, Studierende und Bildungseinrichtungen. Das Gerät reiht sich unterhalb von MacBook Air und MacBook Pro ein, bleibt aber ein vollwertiger Mac mit macOS.
Im Basismodell bietet Apple eine 256-GB-SSD an, das teurere Modell für 799 Euro kommt mit 512 GB Speicher und integriertem Touch ID. Beide Varianten lassen sich ab sofort vorbestellen, die Auslieferung an erste Kund:innen beginnt am 11. März. Apple positioniert das Neo klar als Alternative zu günstigen Windows-Notebooks und Chromebooks und adressiert Nutzer:innen, die bisher keinen Mac in Betracht gezogen haben.
A18-Pro-Chip, 8 GB RAM und Apple Intelligence
Im Inneren arbeitet der A18-Pro-Chip, der auch im iPhone 16 Pro steckt. Damit setzt Apple erstmals in größerem Stil einen A‑Serien-Prozessor in einem Mac-Notebook ein. Der Chip soll für Alltagsaufgaben wie Schreiben, Surfen, Schul- und Studienarbeit sowie leichte Foto- und Videobearbeitung ausreichend Leistung bieten. Auch Apple Intelligence wird vollständig unterstützt, obwohl beide Modelle nur mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sind.
Im Gegensatz zu allen anderen aktuellen Macs gibt es beim MacBook Neo keine Option, den RAM zu erhöhen. Seit der Aktualisierung des MacBook Air im Oktober 2024 starten alle anderen Macs bei 16 GB Arbeitsspeicher. Apple nimmt die Beschränkung auf 8 GB beim Neo bewusst in Kauf, um den niedrigen Einstiegspreis zu ermöglichen – auch vor dem Hintergrund aktueller Speicherknappheit und steigender RAM-Preise. Langfristig könnte der begrenzte Arbeitsspeicher bei zukünftigen, anspruchsvolleren KI-Funktionen zum Engpass werden.
Display, Anschlüsse, Farben und Ausstattung
Das MacBook Neo besitzt ein 13-Zoll-Liquid-Retina-Display mit sRGB-Farbraum, einer Auflösung von 2408 × 1506 Pixeln und bis zu 500 Nits Helligkeit. Eine Entspiegelung soll Reflexionen reduzieren. Über den USB‑3‑Port lässt sich ein externes 4K‑Display mit 60 Bildern pro Sekunde ansteuern, insgesamt stehen zwei USB‑C-Anschlüsse zur Verfügung, die beide auch zum Laden genutzt werden können. MagSafe oder Thunderbolt fehlen.
Das Gehäuse besteht aus Aluminium und orientiert sich optisch an den übrigen MacBooks mit abgerundeten Ecken. Das Gewicht liegt bei 1,23 Kilogramm und entspricht damit dem 13‑Zoll‑MacBook Air. Im Lieferumfang sind ein 20‑Watt‑Netzteil und ein USB‑C‑Kabel enthalten. Die Tastatur wird von einem Multitouch-Trackpad ergänzt, auf eine Force-Touch-Funktion verzichtet Apple beim Neo.
Bei den Farben bricht Apple mit der bisherigen Zurückhaltung bei Mac-Notebooks: Neben Silber gibt es Blush (ein deutlich erkennbares Rosa), Indigo (ein aufgehelltes Mitternachtsblau) und Citrus (ein kräftiges Gelb-Gold). Die 1080p‑Webcam mit Dual-Mikrofon unterstützt Sprachisolation und den Modus „Breites Spektrum“. Der Akku mit 36,5 Wattstunden soll laut Apple bis zu 11 Stunden drahtloses Surfen und bis zu 16 Stunden Videostreaming ermöglichen.
Touch ID ist nur im Modell mit 512 GB Speicher integriert, die Basisversion verzichtet darauf. Apple betont, dass das MacBook Neo trotz einiger Kompromisse ein vollwertiger Mac sei, der insbesondere für Einsteiger:innen und den Bildungsbereich einen neuen, deutlich günstigeren Zugang zur Mac-Plattform bietet.
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