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MacBook M5: Preisrutsch auf Rekordtiefs und mehr Display-Spielraum

Im Handel fallen die Preise für MacBooks mit M5-Chip so stark wie nie, gleichzeitig rückt der M5 Max mit Unterstützung für bis zu vier externe Monitore in den Fokus. Trotz der Rabatte bleiben einige Modelle schwer lieferbar.

Deutlich günstigere M5-MacBooks und Refurbished-Angebote

Seit dem 11. August 2026 haben große Händler:innen die aktuelle MacBook-Reihe mit M5-Prozessor spürbar im Preis gesenkt. Besonders sichtbar ist das beim M5 MacBook Air mit 15-Zoll-Bildschirm in Mitternacht, das Amazon ab 1.439 Euro anbietet. Der Listenpreis lag zuvor bei 1.699 Euro, sodass sich eine Ersparnis von rund 260 Euro ergibt.

Bei den MacBook-Pro-Modellen fallen die Nachlässe noch höher aus. Das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro, 24 GB Arbeitsspeicher und 2-TB-SSD steht bei  2.479 Euro im Programm. Die 16-Zoll-Variante mit gleicher RAM-Ausstattung und 1-TB-SSD kostet 2.814 Euro. Je nach Modell summieren sich die Rabatte damit auf bis zu 570 Euro.

Auch bei generalüberholten Geräten lohnt sich ein genauer Blick. Im offiziellen Apple-Refurbished-Store wurde das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5-Chip, 16 GB RAM und 512-GB-SSD für 1.439 US‑Dollar (rund 1.320 Euro) gelistet. Die Variante in Space Black war dort allerdings bereits ausverkauft. Amazon führt vergleichbare überholte Modelle zum gleichen Preis und unterbietet damit den früheren Neupreis von 1.999 US‑Dollar (rund 1.840 Euro) deutlich. Für eine Refurbished-Konfiguration mit 1 TB Speicher werden 1.699 US‑Dollar (rund 1.550 Euro) fällig.

Daneben tauchen auch Vergünstigungen für ältere Generationen und Kombiangebote auf. B&H bietet ein 15-Zoll-M4-MacBook-Air in der Farbe Mitternacht für 1.279 US‑Dollar (rund 1.170 Euro) an. In Deutschland koppelt o2 ein iPhone 17 mit 256 GB Speicher mit einem 13-Zoll-MacBook-Air M5 samt 512-GB-SSD: Für das Paket wird eine Einmalzahlung von 1 Euro fällig, verbunden mit einem 36-Monats-Tarif zu 81,49 Euro im Monat.

M5 Max: Vier Displays, hohe Speicherbandbreite

Im High-End-Bereich listet der österreichische Händler macoffice.at ein 16-Zoll-MacBook-Pro mit M5-Max-Chip und umfangreicher Ausstattung. In dieser Variante bringt das Gerät eine 18‑Kern‑CPU, eine 40‑Kern‑Grafikeinheit, 64 GB Arbeitsspeicher und eine 2‑TB‑SSD mit. Das Paket inklusive Nanotextur-Display kostet 6.304 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Hinzu kommen zeitgemäße Schnittstellen wie Thunderbolt 5, WLAN 7 und Bluetooth 6.

Der M5 Max hebt sich bei rechenintensiven KI-Anwendungen deutlich vom M5 Pro ab, insbesondere bei Modellen mit 128 GB RAM. Ein System mit M5 Max und 128 GB Arbeitsspeicher berechnet einen neunsekündigen Videoclip in wenigen Minuten. Dagegen benötigt ein M5-Pro-Chip mit 64 GB RAM für die gleiche Aufgabe über eine Stunde. Verantwortlich dafür ist unter anderem die höhere Speicherbandbreite: Der M5 Max kommt auf 600 GB/s, während der M5 Pro bei 300 GB/s liegt. Zudem unterstützt der M5 Max nun den gleichzeitigen Betrieb von bis zu vier externen Displays, was die Gestaltung komplexer Arbeitsplätze erleichtert.

Lange Lieferzeiten und Ausblick auf M6-Generation

Trotz der teils kräftigen Preisabschläge bleiben Lieferverzögerungen ein Thema. Grund ist laut Branche vor allem die hohe Nachfrage nach Hardware, die für KI-Aufgaben optimiert ist. Während das 14‑ und 16‑Zoll‑MacBook‑Pro mit M5 Pro meist innerhalb eines Tages ausgeliefert wird, müsst Ihr beim 14‑Zoll‑Modell mit M5 Max und 128 GB RAM mit Wartezeiten zwischen 50 und 57 Tagen rechnen. Auch das 13‑Zoll‑MacBook‑Air mit M5-Chip ist nicht immer sofort verfügbar und weist Lieferfristen von 15 bis 22 Tagen auf. Der Mac Studio mit M4 Max erreicht Kund:innen teilweise erst nach 56 bis 70 Tagen.

Blickt man nach vorn, erwarten Branchenanalyst:innen bereits die nächste Chip-Generation. Mark Gurman von Bloomberg rechnet im Oktober 2026 mit einem MacBook Pro mit M6-Chip im 14‑Zoll‑Format unter dem Codenamen J804. Zudem sollen überarbeitete iMac-Modelle mit den Codenamen J833 und J834 erscheinen. Für Ende 2026 bis Anfang 2027 werden außerdem weitere technische Neuerungen prognostiziert, darunter leistungsstarke MacBook-Pros mit OLED-Bildschirmen und M5-Pro- oder M5-Max-Chips.

Via: https://www.ad-hoc-news.de

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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