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M4-iPad Air: Alle Neuerungen und möglicher Starttermin

Apple bereitet für den 4. März eine spezielle „Experience“-Veranstaltung für ausgewählte Medienvertreter:innen vor. In den Tagen davor werden mehrere Produktaktualisierungen erwartet, darunter wahrscheinlich auch ein neues iPad Air.

Design, Display und Zubehör

Beim Design des neuen iPad Air deuten die Gerüchte auf keine Änderungen hin. Ihr könnt weiterhin mit zwei Größen rechnen, nämlich 11 Zoll und 13 Zoll. Das iPad Air bleibt damit etwas dicker und schwerer als das iPad Pro und setzt nach wie vor auf ein herkömmliches LED-Display statt auf OLED-Technologie.

Eine Umstellung auf OLED ist für das iPad Air zwar grundsätzlich vorgesehen, bleibt aber vorerst den iPad‑Pro‑Modellen vorbehalten. Ebenso wird das iPad Air wohl weiterhin ohne ProMotion auskommen, Hinweise auf eine Einführung dieser Technik gibt es aktuell nicht. USB‑C bleibt erhalten, genauso wie der Touch-ID-Sensor im oberen Knopf sowie die bekannten Front- und Rückkameras.

Möglich ist eine neue Farbvariante, sicher ist das bei einem kleineren Upgrade jedoch nicht. Neue Zubehörprodukte sind nicht in Sicht. Das iPad Air soll weiterhin mit dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil Pro kompatibel bleiben.

M4-Chip, Apple Intelligence und Funktechnik

Traditionell erhält das iPad Air einen M‑Chip, der jeweils eine Generation hinter dem iPad Pro liegt. Da das iPad Pro im Oktober 2025 mit dem M5 ausgestattet wurde, ist für das nächste iPad Air der M4-Chip vorgesehen. Sowohl der aktuelle M3 im iPad Air als auch der M4 basieren auf einem 3‑Nanometer‑Verfahren, der M4 nutzt jedoch einen überarbeiteten Fertigungsprozess mit Verbesserungen bei Tempo und Effizienz.

Statt bisher bis zu 8 CPU-Kernen kommt der M4 auf bis zu 10 CPU-Kerne, zudem arbeitet die Neural Engine schneller und die Speicherbandbreite steigt. Die Grafikeinheit soll energieeffizienter sein, was sich potenziell positiv auf die Akkulaufzeit auswirken kann. Der M4‑Prozessor ist demnach bis zu 30 Prozent schneller als der M3, die Grafikeinheit legt um bis zu 21 Prozent zu.

Apple Intelligence wird bereits vom aktuellen iPad Air unterstützt und soll auch beim kommenden Modell an Bord bleiben. Apple hat beim iPad Pro mit höheren Speichervarianten den Arbeitsspeicher erhöht, ob diese Strategie auch auf das iPad Air übertragen wird, ist offen. Die derzeitigen Air-Modelle verfügen über 8 GB RAM, also die Mindestvoraussetzung für Apple Intelligence.

Mit dem M5‑Update hat das iPad Pro zudem schnelleres Laden erhalten. Diese Verbesserung könnte auch beim iPad Air ankommen, konkrete Details liegen aber noch nicht vor.

N1-Netzwerkchip, Apple-Modem und Preise

Sehr wahrscheinlich ist, dass das iPad Air den N1‑Netzwerkchip übernimmt, den Apple erstmals in den iPhone‑17‑Modellen eingesetzt hat. Dabei handelt es sich um einen eigenen WLAN- und Bluetooth-Chip, der im Vergleich zu bisherigen Drittanbieter-Lösungen sowohl bei Verbindungsqualität als auch bei der Effizienz Vorteile bringen soll. Der N1 unterstützt WLAN 7 und Bluetooth 6.

Das aktuelle iPad Air bietet WLAN 6E, sodass die nächste Generation mit WLAN 7 auf kompatiblen Netzwerken höhere Geschwindigkeiten erreichen dürfte. Bei den Mobilfunkvarianten ist der Einsatz des C1X-Modems geplant, das Apple bereits im M5‑iPad Pro verbaut. Der C1X ist eine weiterentwickelte Version des ersten hauseigenen Modems C1.

Die Leistung soll mit den Chips von Qualcomm vergleichbar sein, 5G bleibt jedoch auf Sub‑6‑GHz-Frequenzen beschränkt, mmWave wird nicht unterstützt. Das fällt beim iPad Air nicht ins Gewicht, da das aktuelle Modell ebenfalls kein mmWave-5G bietet. Apples eigene Modems gelten als deutlich energieeffizienter als die Lösungen von Qualcomm und lassen sich besser in die übrigen iPad-Komponenten integrieren.

Bei den Preisen sind bislang keine Änderungen im Gespräch. Das 11‑Zoll‑Modell soll weiterhin bei 599 US‑Dollar (rund 560 Euro) starten, das 13‑Zoll‑Modell bei 799 US‑Dollar (rund 750 Euro). Der Marktstart des neuen iPad Air könnte bereits in der kommenden Woche erfolgen, also noch vor Apples Special Experience am 4. März.

Via: https://www.macrumors.com

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Michael Reimann

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