Vor 34 Jahren wurde Linux zum ersten Mal öffentlich angekündigt. Seitdem hat sich das freie Betriebssystem zu einer wichtigen Größe im Technikbereich entwickelt.
Die Anfänge von Linux: Eine bescheidene Nachricht
Heute vor 34 Jahren stellte Linus Benedict Torvalds der Welt zum ersten Mal sein freies Betriebssystem vor. Damals war Torvalds noch ein weitgehend unbekannter Computerwissenschaftler aus Finnland. In seiner Nachricht im comp.os.minix-Forum beschrieb er Linux als ein Hobbyprojekt, das „nie groß und professionell wie GNU“ werden sollte. Torvalds suchte aktiv nach Meinungen der Minix-Community, um das neue System besser von Minix unterscheiden zu können. Besonderen Wert legte er dabei auf Rückmeldungen zu den Vor- und Nachteilen von Minix. Schon damals erwähnte Torvalds einige Stärken von Linux, beispielsweise ein multithreaded Dateisystem und die Tatsache, dass kein Minix-Code verwendet wurde. Allerdings gab er auch an, dass der Code zu Beginn nur für Intel x86 Systeme geeignet war und noch nicht portabel war.
Vom Namen Freax zum Namen Linux
Torvalds kündigte an, er wolle Version 0.01 des neuen Betriebssystems im September 1991 veröffentlichen. Diese erste Version erschien tatsächlich am 17. September 1991. Ursprünglich wollte Torvalds sein Betriebssystem „Freax“ nennen – zusammengesetzt aus „Free“ und „X“. Ihm schien der Name „Linux“ zu selbstbezogen. Der Administrator des FTP-Servers, auf dem das System abgelegt werden sollte, entschied jedoch anders. Ohne Rücksprache mit Torvalds taufte er das System auf den Namen „Linux“ und stellte es unter diesem Namen online. Seitdem kennen weltweit Millionen das Betriebssystem unter diesem Namen, das ursprünglich nur das Hobby eines einzelnen war.
Linux in der Gegenwart und Zukunft
Im Jahr 2025 lässt sich feststellen, dass Linux zu einem wichtigen Bestandteil der freien Softwarebewegung geworden ist. Das System hat sich als portabel und anpassbar erwiesen und läuft heute auf einer Vielzahl von Geräten. Linux ist längst nicht mehr auf einen bestimmten Computertypen beschränkt und kommt auf Servern, Smartphones und eingebetteten Systemen unzähligen Benutzer:innen zugute. Mit Entwicklungen wie SteamOS und dem Ende von Windows 10 rückt eine noch größere Verbreitung von Linux auf Desktops in greifbare Nähe. Es bleibt spannend, wie sich die Nutzung von Linux weiterentwickeln wird.
Via: https://www.tomshardware.com
Titelbild: KI
