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Laifen Wave – Testsieger im Apple Design

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Stiftung Warentest hatte im Dezember 2024 Schallzahnbürsten getestet und -oh Wunder- es landete keine Braun oder Philips auf Platz zwei; sondern die Laifen Wave. Warum wir diese ausprobieren? Weil sie neben überragender Zahnreinigung eine smarte Steuerung und Apple Design verspricht.

Hinter der Marke Laifen steckt die chinesische Shuye Technology Co., Limited, die zuvor mit Haartrocknern im Dyson Look bekannt wurde. Das erwähnte Testurteil und ein günstiges Amazon Angebot machten uns neugierig.

Laifen Wave –  ausgepackt

Die Verkaufsverpackung der Laifen Wave erinnert sehr an die Verpackungen der Apple Watches. Alles in weiß gehalten, mit einer Kartonumverpackung, die sich à la denen der Apple Watch öffnen läßt.

Im Inneren finden sich zwei Kistchen, einmal die Zahnbürste und einmal der Ladestecker.

Neben dem Handstück und drei Zahnbürstenköpfen befindet sich das textilummantelte Ladekabel in der großen Verpackung.

Ein Blick auf den Ladeanschluß lässt alle Apple Nutzenden lächeln. Der Ladeanschluß sieht dem MagSafe Ladestecker der MagBooks zum verwechseln ähnlich. Das kann kein Zufall sein.

Ach ja: Die Laifen Wave kostet auf der Homepage von Laifen aktuell rund 91 Euro inkl. sechs Zahnbürstenköpfen. Bei Amazon werden mit drei Zahnbürstenköpfen aktuell nur schmale 60 Euro aufgerufen.

Redlicherweise gibt es die Wave in zwei Varianten. Eine Variante, jene die wir nutzen, besteht aus weißem ABS Kunststoff, dessen Haptik sehr an die des weißen 2010er MacBook Unibody erinnert. Eine zweite Variante ist aus mattem silbernen Edelstahl gefertigt, was wiederum extrem an das Finish der silbernen Aluminium Apple Watches gemahnt.

Die Daten

Alle Schönheit ist wenig wert, wenn die Wave technisch nicht abliefert. Das Handstück ist ohne Bürstenkopf gerade mal rund 12 cm lang und damit etwa ein Drittel kompakter als der Wettbewerb. Mit 60 Grad Oszillation bei 66.000 Vibrationen/Min. arbeitet die Schallzahnbürste intensiver als der Wettbewerb. Eine Akkuladung des Lithium-Polymer Energiespeichers hält offiziell für 45 Tage, im Alltag laden wir nach etwas mehr als sechs Wochen wieder auf. Nach rund 2,5 Stunden ist die Laifen Wave wieder voll geladen. Allein das sind Werte, die keine -uns bekannte- Braun oder Philips Bürste schafft.

Natürlich ist das Gerät nach IPX7 zertifiziert. Es gibt übrigens drei verschiedene Bürstenköpfe zur Auswahl: die weiße Veriante für besonderen Zahnfleischschutz, die hellblaue soll besonders intensiv reinigen und der lilane Bürstenkopf soll für besonders weiße Zähne sorgen.

Rund fünf Euro pro Kopf sind aktuell eher günstig.

Eine App die wirklich Sinn macht

Mittlerweile will nahezu jeder Zahnbürstenhersteller die Zahnreinigung gamifizieren und stellt seinen elektrischen Zahnbürsten eine App zur Seite. Zumeist ist der Nutz- und Mehrwert sehr bescheiden. Man ahnt, dass es zuweilen mehr um Nutzer:innendaten als um funktionalen Mehrwert geht.

Auch hier zeigt Laifen, dass eine App einen wirklichen Mehrwert bieten kann:

‎Laifen
‎Laifen

Mittels der aufgeräumten und selbsterklärenden App lassen sich sowohl Firmware Updates einspielen, als auch die Putzdauer und unterschiedliche Reinigungsintensitäten einstellen. Daneben gibt es einen Reisemodus, der das zufällige Aktivieren verhindert als auch eine Kalibrierung des Bürstenkopfes.

Die App dient einzig der Einrichtung der Laifen Wave und fordert im Putzalltag keinerlei Aufmerksamkeit. Genau so soll eine Begleitapp sein.

Wie putzt die Laifen Wave

Zunächst fällt auf, dass die Laifen deutlich kompakter in der Hand liegt, als eine Braun oder Philips Schallzahnbürste. Tippt man auf den Touch-Einschalter beginnt die Wave recht leise, zumindest leiser als andere Schallzahnbürsten, zu oszillieren und vibrieren. Und exakt dies unterscheidet die Laifen von -fast- allen anderen: Sie oszilliert und vibriert, während andere zumeist nur vibrieren.

Diese Kombination kann zu Anfang etwas irritieren, erhöht jedoch nach der Reinigung das Gefühl „saubere Zähne“ zu haben deutlich. Die Zähne fühlen sich glatter und reiner an, als wir es mit unserem früheren Modell erlebten.

Fazit

Die Laifen Wave überrascht uns in vielerlei Hinsicht. Einerseits verfügt sie über einen sehr ausdauernden Akku, andererseits ist das Handstück ein Handschmeichler, das man gerne benutzt.

Die Kombination aus Oszillieren und Vibrieren reinigt unsere Zähne -zumindest subjektiv- besser als es andere Schallzahnbürsten vermögen. Dafür dass es die erste Zahnbürste der Marke ist, sind wir ob des ausgereiften Produkts überrascht und begeistert.

Auch die ästhetische Nähe zu Apple, genauer Jony Ives 2010er Designs, erfreuen uns besonders. Würde Apple eine Schallzahnbürste designen würde sie sicher so aussehen.

Zu den Links:
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Bildquelle Autor und Laifen

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Tags: Schallzahnbürste, Testsieger, Stiftung Wartentest, Laifen, Wave

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